Warum die Flinte ins Korn werfen?

Veröffentlicht von: WASG-Odenwaldkreis
Veröffentlicht am: 16.02.2007 16:58
Rubrik: Recht & Politik


Stephan Krieger - WASG-Odenwaldkreis
(Presseportal openBroadcast) - Persönliche Meinung von Stephan Krieger zur Parteibildung zwischen WASG und Linkspartei.

Manche fragen, wie jetzt auch wieder in der "taz", was ist aus der WASG geworden? Ich meine, dass die Partei WASG, die es ja erst seit knapp zwei Jahren gibt, langsam erwachsen wird. Sie kommt weg vom "trotzigen Kind", dass dies oder jenes nicht haben will, zu einer ernstzunehmenden Organisation, die auch zusammen mit der Linkspartei neue Wege geht, wie die Gründung der neuen Linken in Deutschland. Mir ist es wirklich nicht wichtig, ob diese nun Linkspartei, WASG oder LINKE heißt. Wichtiger ist es mir, welche echte, vertretbare politischen Ziele werden hier verfolgt. Ist hier durch die neue Linke etwas zum Besseren veränderbar? Ich meine ja. Erste Ansätze, wie beispielsweise zum Thema Mindestlohn sind jetzt schon zu
spüren. Auch "schmücken" sich immer wieder andere politische Parteien mit Forderungen, die im Grunde aus unserer Feder stammen!

Man kann mir auch noch eine gewisse "politische Naivität" nachsagen, da ich mich erst in den letzten Jahren mit diesem Metier genauer beschäftige, aber wie viele der WASG-Mitglieder sind damals in die Partei eingetreten um etwas
zu verändern? Wie viele hatten utopische Ideen oder verlangten Änderungen, die einschneidend wären und so "ad hoc" nicht durchgesetzt werden könnten? Nur weil es nun klar ist, dass diese Ziele so nicht erreichbar sind und das
alleinige antreten der kleinen WASG der Untergang in die Spähen der "sonstigen Parteien" wäre, wenden sich einige mit großem Presse-Tamtam und so mancher Verschwörungstheorie ab.

Auch wird der WASG vorgeworfen nicht "basisdemokratisch" zu sein? Bisher wurden alle großen Entscheidungen über Urabstimmungen und Mitgliederbefragung durchgeführt. Diesen Vorwurf kann man so nicht gelten lassen. Es wurde zu Regionalkonferenzen geladen, in denen jeder sprechen
konnte, aber die großen Zweifler und Kritiker sah oder hörte man dort leider fast nie. Auch ist es natürlich klar, dass bei der politischen Parteineubildung sich die beiden Parteien bis zum Zeitpunkt der Vereinigung mit sich beschäftigen müssen, um einige Voraussetzungen zu treffen, denn so was gab es in dieser Form noch nicht in Deutschland!

Darüber hinaus wird die Parteineubildung von vielen als "zu schnell" empfunden! Ja wenn nicht jetzt, wann soll es dann geschehen? Kritiker und Leute die gegen diese Parteibildung sind, wird es auch noch in zwei, drei oder fünf Jahren geben. Es ist jetzt an der Zeit etwas Neues zu wagen. Die
Mehrheit der WASG-Mitglieder will das ebenfalls. Der Zug ist am fahren und die, die meisten die mitfahren wollen haben Platz genommen. Andere sind ausgestiegen. Auch das ist ok. Aber die Dagebliebenen sollen die Leute die
einsteigen wollen nicht "mit Gewalt" daran hindern einzusteigen!

Pressekontakt:

Stephan Krieger
WASG Kreisverband Odenwaldkreis - Presse/Öffentlichkeitsarbeit
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