Gebäudeversicherer: 2014 war ein Sturm- und Wasserjahr

Veröffentlicht von: Müller & Kollegen UG
Veröffentlicht am: 20.10.2015 10:27
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


Gebäudeversicherer: 2014 war ein Sturm- und Wasserjahr
(Presseportal openBroadcast) - Vor wenigen Tagen hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft den Naturgefahrenreport für das Jahr 2015 vorgelegt. Darin zieht man Bilanz zu den Schäden des Jahres 2014. Besonders Sturm, Hagel und Starkregen waren die Ursachen für Schäden an Wohngebäuden. Doch auch Leitungswasserschäden waren in einer Größenordnung von 2,6 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Zahlen belegen, wie wichtig eine gute Gebäudeversicherung für die Eigentümer von Immobilien ist. In welchen Bundesländern man in jedem Fall eine Gebäudeversicherung haben sollte, erfährt man auf http://www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/bundeslaender/

Schäden gehen in Milliardenhöhe
Im Jahr 2014 hatten die Gebäudeversicherer insgesamt Schäden in einer Höhe von 5,7 Milliarden Euro an Wohngebäuden zu zahlen. Die Kostenbeseitigungen für Schäden aus Naturgewalten betrugen 1,2 Milliarden Euro, die Kosten für die Beschädigung durch Leitungswasser machten 2,6 Milliarden aus. Feuerschäden mussten in einer Größenordnung von 1,3 Milliarden Euro beglichen werden. Besonders auffallend ist die Schadensbeseitigung bei Naturgewalten. Extreme Witterungsverhältnisse wie Schnee sind nämlich unter Umständen nicht im Versicherungsumfang enthalten, weil es sich um Elementarschäden handelt. In einer klassischen Gebäudeversicherung sind häufig nur Feuer-, Leitungswasser- und Sturmschäden abgedeckt. Allein diese Zahlen belegen, dass Versicherte darauf achten sollten, welche Schäden in ihrer Versicherung sicher enthalten sind. Obwohl die Daten deutlich machen, wie wichtig ein guter Versicherungsschutz für die Immobilie ist, weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) darauf hin, dass das Katastrophenjahr 2013 noch zu weitaus größeren Regulierungen geführt hat als das Jahr 2014. Trotzdem gehen die Versicherer wohl davon aus, dass der Klimawandel auch in Zukunft zu Veränderungen führt, die eine Häufung der Schadensereignisse aufgrund von extremer Witterung nach sich ziehen könnten.

Orkan, Regen und Hagel als Ursache
Der Blick auf die Verteilung der Regulierungen nach Monaten zeigt für das Jahr 2014, wann welche Witterung für Wohngebäudeschäden verantwortlich war. Anfang Juni 2014 sorgte der Orkan Ela mit starken Winden von rund 144 Kilometern in der Stunde, mit Regen und Hagel vor allem im Westen Deutschlands für heftige Sturmschäden. Allein in diesem Monat wurden Schäden von 350.000 Versicherten angegeben. Ela kostete die Versicherer am Ende 600 Millionen Euro, damit war der Sommersturm der zweitteuerste seiner Art in den letzten 15 Jahren. Nur das Sturmtief Andreas war im Jahr 2013 noch teurer, hier waren Schäden in Höhe von 1,9 Milliarden Euro zu regulieren. Immer noch Schäden in Höhe von 200 Millionen Euro verursachte das Tief Quintia in Münster, das dort mit heftigem Starkregen zu Wassermassen in einer bisher nicht gekannten Menge führte. Über 30.000 Schäden wurden gemeldet, sie mussten durch die Gesellschaften reguliert werden. Eine Studie des GDV zeigt, dass extreme Witterungsverhältnisse in den nächsten Jahren stark zunehmen könnten. Bis zum Jahr 2100 geht man davon aus, dass sich Sturmschäden um bis zu 50 Prozent steigern könnten, Überschwemmungen könnten sich innerhalb dieser Zeit verdoppeln. Darauf müssen die Gesellschaften vorbereitet sein.

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