Multifokallinse statt Gleitsichtbrille

Veröffentlicht von: Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Veröffentlicht am: 22.10.2015 00:32
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Grauer Star und Altersweitsichtigkeit mit einer Multifokallinse beseitigen

Eine Multifokallinse ist eine künstliche Augenlinse, die vielfältige Funktionen erfüllt. Sie kann die natürliche Augenlinse ersetzen, die bei einem Grauen Star oder einer Katarakt (http://www.initiativegrauerstar.de/multifokallinse-statt-gleitsichtbrille/) eingetrübt ist. Außerdem besitzt sie mehrere Brennpunkte - ein entscheidender Vorteil für alle, die sowohl in der Nähe als auch in der Ferne eine Brille benötigen. Mit einer Multifokallinse lassen sich gleich mehrere Augenleiden dauerhaft beheben und gutes Sehvermögen herstellen: Eine Altersweitsichtigkeit bildet sich in der Regel zwischen dem 40 und 45. Lebensjahr, vereinzelt auch etwas später oder früher aus. Oftmals entwickelt sich zu einem späteren Zeitpunkt auch ein Grauer Star. Hierbei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um einen natürlichen Vorgang. Fast alle Personen sind irgendwann einmal davon betroffen.

Wie wird eine Multifokallinse im Auge eingesetzt?

Multifokallinsen (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/multifokallinse/) werden operativ in das Auge eingesetzt. Bevor dies geschehen kann, muss die natürliche Augenlinse mithilfe von Laser bzw. Ultraschall entfernt werden. Eine Operation am Grauen Star gehört zu den Operationen, die in Deutschland am häufigsten durchgeführt werden. Nach der Operation sind nur wenige Tage Schonung notwendig. Sind beide Augen betroffen, werden sie nicht zusammen, sondern zeitlich versetzt operiert, denn an den refraktiven Eingriff schließt eine Gewöhnungsphase des Gehirns an die neuen visuellen Voraussetzungen an. Eine Brille wird komplett überflüssig. Torische Multifokallinsen können zudem eine Hornhautverkrümmung korrigieren.

Bei Grauem Star bzw. Katarakt Kunstlinsen mit Sorgfalt auswählen

Vor einer Katarakt Operation (http://www.initiativegrauerstar.de) müssen die passenden Kunstlinsen ausgewählt werden. Bei diesen Kunstlinsen kann es sich um Standardlinsen oder Premiumlinsenhandeln. Eine Multifokallinse wird zu den Premiumlinsen gezählt. Dies hat verschiedene Gründe. Sie verfügt über mehrere Brennpunkte und kann verschiedene Augenprobleme, die im Alter gehäuft auftreten, auf einmal beheben. Darüber hinaus stehen weitere Premiumlinsen bzw. Linsen mit Zusatznutzen zur Verfügung, die der Arzt bei Bedarf verwenden kann. Linsen mit Zusatznutzen können mit einem Blaufilter versehen sein und das Auge vor zahlreichen schädlichen Einflüssen schützen. Mit der Auswahl der richtigen Kunstlinse lassen sich somit gleich mehrere Augenleiden auf einmal beheben.

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Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos - die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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