Versicherungen für den Hund

Veröffentlicht von: Marcel Winter, Winterideen
Veröffentlicht am: 28.10.2015 02:02
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


Haushunde sollten gut versichert sein
(Presseportal openBroadcast) - Im Herbst ist für viele Menschen die Zeit gekommen um die eigenen Versicherungen auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls vor Jahresfrist zu kündigen. Dabei sollten auch Versicherungen für die Haustiere überprüft werden, denn in diesen Markt in den letzten Jahren viel Bewegung gekommen.

Die Haftpflichtversicherung für Hundehalter

Die reguläre Haftpflichtversicherung denkt Schäden durch Kleintiere gewöhnlich ab - zum Beispiel wenn der Hamster den Schlauch der Spülmaschine zernagt hat oder beim beherzten Sprung der Katze auf die Kommode eine teure Schale hinabfällt und zu Bruch geht. Für Hunde (und Pferde) muss jedoch eine gesonderte Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Diese deckt alle durch den Hund verursachten Schäden ab, d.h. sowohl Sachschäden (z.B. wenn der freudig mit dem Schwanz wedelnde Hund die Vase vom Tisch fegt) als auch Personenschäden (wenn der Hund beißt oder durch plötzliches Weglaufen auf die Fahrbahn einen Unfall verursacht). Eine Haftpflichtversicherung ist nur für Kampfhunde vorgeschrieben, doch auch für alle anderen Hunde sehr empfehlenswert, denn Unfälle sind schnell geschehen.

Die OP-Versicherung für den Hund

Immer häufiger werden heute Krankenversicherungen für Hunde angeboten. Die Auswahl reicht von OP-Versicherungen bis zum Rundumschutz. Bei der weit günstigeren OP-Versicherung deckt die Versicherung lediglich die Kosten für aufwändige Operationen mit Vor- und Nachsorgeuntersuchungen, Narkose, Medikamente und stationärem Aufenthalt beim Tierarzt ab, die leicht dreistellige oder sogar vierstellige Beträge verschlingt. Allerdings muss jeder die Vor- und Nachteile in Erwägung ziehen: Der Beitrag für einen jungen gesunden Hund beträgt etwa 20-25 Euro pro Monat. Wer diese Summe drei Jahre lang anspart, hat auch entsprechende Rücklage für etwaige OP-Kosten gebildet. Wird der Hund in seinem Leben keine teure OP benötigen, sind nach 12 Jahren Hundeleben entweder 3600 Euro an die Versicherung verloren oder als Guthaben auf dem Konto. Auf der anderen Seite könnte die Versicherung lebensrettend sein, wenn eine teure OP notwendig ist und der Halter keine 1500 Euro dafür aufbringen kann. Jeder muss dies für sich selbst entscheiden.

Die Rundum-Krankenversicherung für den Hund

Eine Krankenvollversicherung deckt noch viele weitere Kosten für den Hund ab - allerdings längst nicht alle.

Standardbehandlungen wie die notwendigen Wurmkuren und Schutzimpfungen sind oft nicht in den Leistungen enthalten. Bei anderen Behandlungen gibt es eine hohe Eigenbeteiligung, bzw. eine Entschädigungsgrenze. Wer eine Krankenversicherung für den Hund (oder auch für andere Tiere wie Katzen oder Pferde) abschließen möchte, sollte daher sorgfältig auf das Kleingedruckte achten und Preisvergleiche anstellen. Auch hier kann es oft sinnvoller sein, auf die Versicherung zu verzichten und stattdessen jeden Monat konsequent etwas Geld zurück zu legen, das für die Gesundheitskosten des Haustiers genutzt wird.

Eine Lebensversicherung für den Hund?

Findige Versicherungen bieten heute auch Lebensversicherungen für Haustiere an. Eine solche Lebensversicherung ist jedoch meistens überflüssig. Lediglich wenn es sich um einen sehr teuren Rassehund für 5000€ handelt, der auch zur Zucht eingesetzt wird (oder ein reinrassiges Rennpferd, von dem sich der Besitzer enorme Gewinne erwartet), kann eine Lebensversicherung sinnvoll sein. Sollte der Hund frühzeitig versterben, geht schließlich auch ein hoher finanzieller Wert verloren.

Um mögliche Krankheiten vorzubeugen, versuchen Sie Ihrem Tier den nötigen ärztlichen Schutz zu geben. Zitat: www.vetzentrum.de

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Pressekontaktperson: Marcel Winter
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