Siemens erhält Auftrag für Offshore-Windkraftwerk in Großbritannien

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Veröffentlicht am: 30.10.2015 13:40
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) -

München (pressrelations) - Siemens erhält Auftrag für Offshore-Windkraftwerk in Großbritannien


- 56 Windturbinen der Sechs-Megawattklasse für das Galloper-Projekt
- Siemens Financial Services mit 25 Prozent Eigenkapital am Projekt beteiligt
- Leistung von 336 Megawatt für bis zu 336.000 britische Haushalte
- Langzeit-Wartungsvertrag

Siemens wird für das Offshore-Windkraftwerk Galloper Wind Farm Ltd. (GWFL) vor der britischen Südostküste 56 Windturbinen liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Eigner des Projekts sind mit jeweils einem Anteil von 25 Prozent RWE, Green Investment Bank, Macquarie Capital und Siemens Financial Services (SFS). Die Leistung von 336 Megawatt wird ausreichen, um bis zu 336.000 britische Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Zudem übernimmt Siemens den Service der Windenergieanlagen über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die gesamte Investitionssumme für das Projekt beläuft sich auf 1,5 Milliarden Britische Pfund.

"Wir freuen uns, dass Siemens einmal mehr die Sechs-Megawatt-Windturbinen für ein britisches Offshore-Windkraftwerk liefern wird", sagte Michael Hannibal, CEO Offshore der Division Wind Power and Renewables der Siemens AG. Bislang hat das Unternehmen bereits rund 300 Windkraftanlagen des Typs SWT-6.0-154 für Projekte in Großbritannien und Deutschland verkauft. "Wir arbeiten hart daran, die Kosten für Strom aus Meereswindparks wettbewerbsfähig mit anderen Stromerzeugungsformen zu machen", fügte Hannibal hinzu.

Das Unternehmen arbeitet an unterschiedlichen Hebeln, um die Kosten von Offshore-Windenergie weiter zu senken. Bereits 2020 will Siemens Technologien bereitstellen, die Stromgestehungskosten von unter 10 Cent pro Kilowattstunde ermöglichen. Verbesserungen werden nicht nur an der Windturbine selbst vorgenommen, sondern das Unternehmen setzt auch auf Innovationen bei der Netzanbindung und beim Service:
Mit der Installation der Windenergieanlagen für das Galloper-Projekt wird Siemens im Mai 2017 beginnen. Bereits im März 2018 soll der Windpark komplett errichtet sein und Strom ins Netz einspeisen. Die zügige Errichtung ist notwendig, damit das Offshore-Projekt noch mit sog. ROC der 2,5-Ausschreibungsrunde vergütet werden kann.

Mit einer Eigenkapitalbeteiligung von 25 Prozent hat SFS zur Sicherung des Auftrags für Siemens beigetragen. Zudem unterstützte SFS den Partner RWE mit der Entwicklungsfinanzierung bis zum Abschluss der Finanzierungvereinbarung. "Die Geschwindigkeit, mit der wir die Finanzierung, einschließlich der Sicherung der Kreditfinanzierung durch eine Gruppe kommerzieller Darlehensgeber, zum Abschluss gebracht haben, ist ein Beleg für die hohe Nachfrage nach gut strukturierten Investitionen im Bereich Offshore-Wind wie auch für das starke Vertrauen, das der Markt in das Technologie- und Finanzierungs-Know-how von Siemens setzt", sagte Kirk Edelman, Head of Energy Finance bei Siemens Financial Services.

Das Offshore-Windkraftwerk Galloper entsteht rund 27 Kilometer vor der Küste der Grafschaft Suffolk. In Wassertiefen zwischen 27 und 36 Metern werden die Windturbinen auf Monopilen errichtet.

Hans Bünting, CEO von RWE Innogy: "Die heutige Vertragsunterzeichnung ist das Resultat erfolgreicher Verhandlungen mit unseren Partnern und Investoren in den vergangenen Monaten und zeigt, dass Großbritannien nach wie vor ein starker Markt für erneuerbare Energien im Offshore-Bereich ist. Siemens wird, neben der Rolle als Projektpartner, die Windturbinen liefern und installieren sowie die Wartung übernehmen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit."

Das Galloper-Projekt ist die Erweiterung des bereits bestehenden Offshore-Windparks Greater Gabbard mit einer Leistung von 504 Megawatt. Dort erzeugen 140 Siemens-Windturbinen seit 2012 Strom für 530.000 britische Haushalte.

Weltweit hat Siemens bereits mehr als 5,8 Gigawatt an Offshore-Windenergieleistung installiert, allein zwei Gigawatt im vergangenen Geschäftsjahr. Einer der wichtigsten Offshore-Märkte ist Großbritannien. Siemens hat im Windgeschäft, bei der Netzanbindung und im Service rund 2.000 Mitarbeiter in Großbritannien. Im Galloper-Projekt werden während der Bauphase rund 700 Personen beschäftigt sein. Nach der Inbetriebsetzung schafft der Windpark rund 90 Arbeitsplätze. Das Projekt leistet auch einen wichtigen Beitrag, um eine in Großbritannien ansässigen Offshore-Industrie zu schaffen. Siemens investiert in Hull derzeit 160 Millionen Britische Pfund in den Bau einer Fertigung für Rotorblätter. Dadurch entstehen nicht nur Arbeitsplätze am Siemens-Standort selbst, sondern auch durch die Entwicklung einer Lieferantenkette vor Ort.
Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter: www.siemens.com/press/PR2015100046WPDE

Weitere Informationen zur Division Wind Power and Renewables unter:
www.siemens.com/wind

Weitere Informationen zu Siemens Financial Services unter:
www.siemens.com/finance


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Quelle: http://presseservice.pressrelations.de/standard/result_main.cfm?r=597480&aktion=jour_pm

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