Hagebuttentee war gestern: Klassenfahrten im Wandel der Zeit

Veröffentlicht von: Marcel Winter, Winterideen
Veröffentlicht am: 01.11.2015 00:46
Rubrik: Urlaub & Reise


(Presseportal openBroadcast) - Vor gar nicht so langer Zeit gab es für Klassenfahrten nur eines: Jugendherbergen mit mindestens sechs Betten pro Zimmer, Etagenduschen und spartanischen Mahlzeiten mit Wurstbrot und Hagebuttentee. Doch das Bild hat sich in den letzten Jahren entscheidend gewandelt: Seit immer mehr moderne Hostels mit vielfältigen Angeboten Schulklassen und andere Jugendgruppen anlocken, haben die Jugendherbergen enorm aufgerüstet um mitzuhalten.

Heutige Schüler haben andere Ansprüche

Immer mehr Jugendliche sind heute schon früh privat unterwegs. Konzertbesuche, Events oder Shoppingtouren mit Übernachtung in der Großstadt oder mehrtägige Reisen mit gleichaltrigen Freunden werden schon mit 16-17 Jahren gerne unternommen. Und wer einmal in einem modernen Hostel in Berlin, Hamburg oder Amsterdam übernachtet hat, kann sich nur schwer vorstellen, noch einmal in einer altmodischen Jugendherberge zu übernachten. Standard ist heute das Mehrbettzimmer mit eigenem Badezimmer und einzeln abschließbaren Duschkabinen. Kein hektisches verschämtes Duschen mehr unter den gefühlten Blicken anderer und stets mit dem Auge auf die Tür, falls ungebetene Gäste hereinplatzen.
Eine weitere wichtige Rolle spielt heute natürlich die Technik: Hatten Eltern früher bestenfalls die Gelegenheit, in dringenden Notfällen in der Jugendherberge anzurufen um dem reisenden Kind eine Nachricht zu übermitteln, sind Jugendliche heute über das Smartphone ständig mit Eltern und Freunden zuhause verbunden. Moderne Hostels achten deshalb darauf, dass in jedem Zimmer ausreichend Steckdosen zum Laden der Smartphones vorhanden sind und kostenloses WLAN sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Die Location ist alles

Nicht zuletzt haben sich auch die Ansprüche an die Lage der Unterkunft gewandelt. Jugendherberge im Wald oder am Stadtrand mit 30-minütiger Busfahrt zu den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt? Das war einmal. Heute soll es bitte schön zentral im In-Viertel der Metropole sein und je spannender die Unterkunft, umso besser. Ein gelungenes Beispiel ist der Industriepalast in Berlin, ein denkmalgeschütztes Berliner Fabrikgebäude im Herzen des Szeneviertels Friedrichshain, nur zwei Gehminuten von der Oberbaumbrücke entfernt, das erfolgreich zu einem der beliebtesten Hostels der Hauptstadt umgestaltet wurde und auch bei Schulklassen hoch im Kurs steht.
Doch nur mit Location alleine lässt sich nicht punkten, auch bei der Verpflegung sieht es heute anders aus. Wurstbrote und Hagebuttentee? Eine vegetarische Option wird heute ebenso selbstverständlich erwartet wie gluten- und laktosefreie Angebote. Wobei ohnehin immer weniger Schulgruppen die klassische Halb- oder Vollpension buchen. Meist gibt es morgens ein Frühstücksbüffet, aus dem sich jeder selbst etwas zusammenstellen kann und die weiteren Mahlzeiten werden außerhalb der Herberge eingenommen.

Hostels mit Vollzeitanimation

In der Großstadt schreibt sich das Programm der Klassenfahrt fast von selbst. Was wäre eine Klassenfahrt nach Berlin zum Beispiel ohne Reichstagsbesuch und Mauertour? Gerade für jüngere Schüler werden jedoch nach wie vor ländliche Regionen mit geringerem Gefahrenpotenzial bevorzugt. Eine Wanderung durch den Wald oder der Besuch im örtlichen Schwimmbad genügt jedoch heute nicht mehr. Immer mehr Hostels, Jugendherbergen und Jugenddörfer setzen daher auf erlebnispädagogische Programme, die die Schüler den ganzen Tag beschäftigt halten - und im Idealfall den Gemeinschaftssinn der Klasse stärken. Zumindest für die begleitenden Lehrer hat dies einen großen Vorteil: Sie brauchen sich nicht mehr um die Programmgestaltung der Klassenfahrt zu kümmern.

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