Burnout: Welche Berufe sind am häufigsten betroffen?

Veröffentlicht von: Balance-Helpcenter der Sali Med GmbH
Veröffentlicht am: 10.11.2015 08:48
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Manche berufliche Tätigkeiten scheinen das stressbedingte Burnout Syndrom zu fördern

Das Burnout (http://www.balance-helpcenter.info/burnout-welche-berufe-sind-am-haeufigsten-betroffen/) Syndrom ist mittlerweile so weit verbreitet, dass sich auch Arbeitgeber im Rahmen des Arbeitsschutzes dazu Gedanken machen müssen wie ihre Arbeitnehmer vor diesem komplexen Krankheitsbild geschützt werden können. Das empfiehlt Jürgen Loga, der Leiter der Balance Helpcentern, die sich mit ihrem Beratungsangebot auf die betriebliche Prävention und die psychische Gefährdungsbeurteilung spezialisiert haben. Dabei setzen diese verifizierte und anerkannte Vorgehensweisen ein, die sich vor allem durch Alltagstauglichkeit und Praxisnähe auszeichnen. Eine Ermittlung der tatsächlichen Erkrankungsrate, durch chronischen Stress ausgelöst, ist dabei nicht einfach durchzuführen, denn Burnout ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Bündel von physischen und psychischen Symptomen, die mit Stress (http://www.balance-helpcenter.info/category/stress-und-burnout-vermeiden/page/2/) in Verbindung gebracht werden.
Die Burnout Prävention ist ein wichtiges Thema, das auch die Krankenkassen zunehmend beschäftigt. Die DAK beispielsweise hat schon mehrfach Studien zu dem Thema im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen erhoben. Dabei hat sich in vielen Untersuchungen gezeigt, dass bestimmte Berufsbilder und Berufe sowie einzelne Tätigkeitsfelder, oft zusätzlich verbunden mit einer besonderen privaten Situation dem "Ausbrennen" Vorschub leisten. Helferberufe seien hier zu nennen. Dies bescheinigt etwa der Gesundheitsreport 2012 dem Gesundheitswesen allgemein und auch Tätigkeitsfeldern, die wenig eigene Kontrolle über den Erfolg und die Gestaltung der jeweiligen Tätigkeit erlauben.

Welche Art von Stress stimuliert das Burnout?

Stress begleitet prinzipiell das ganze Leben in einem gewissen Maße. Die Abwechslung zwischen Anspannung und Entspannung ist Teil der gesamten Aktivität im menschlichen Organismus und beruht auf einem feinen Zusammenspiel von chemischen Botenstoffen wie etwa Hormonen. "Stimmt die Balance zwischen Anspannungs- und Ruhephasen nicht mehr, spricht man von dauerhaftem Dysstress", beschreibt Petra Seiter, Geschäftsführerin des Verbundes der Balance Helpcenter (http://www.balance-helpcenter.info) . Stresshormone werden nicht mehr adäquat abgebaut. Dies kann für Betroffene physische und psychische Folgen haben. Eine davon ist die Ausprägung des Burnout Syndroms mit Symptomen wie beispielsweise Rückenschmerzen, chronischer Erschöpfung, Schmerzen, Depressionen, Schlaflosigkeit und Angstzuständen. "Aber auch der Eustress birgt potential die Gefahr, deshalb in einen Burnout zu rutschen" meint die Balance-Lotsin. "Denn die Tatsache, dass der Mensch übermotiviert wird, führt dazu, dass er bereit ist, sich noch mehr auszubeuten. Auch so kann ein Burnout Syndrom entstehen." Besonders für Arbeitnehmer birgt dies ein potentielles Risiko. Deshalb muss dieser im Arbeitsschutz auch vor psychischen Belastungen geschützt werden. Die psychische Gefährdungsbeurteilung, seit Januar 2014 Pflicht bei ALLEN Arbeitsplätzen, ist deshalb besonders wichtig, wenn der Arbeitgeber nicht Haftungsprobleme riskieren möchte. Wichtig sind dabei anerkannte Werkzeuge, um diese Form der Verhältnisprävention richtig umzusetzen.

Wie entsteht aus Stress ein Burnout?

Betrachtet man die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen, so steigen diese seit Anfang der Jahrtausendwende steil an. Burnout mit seinem komplexen Krankheitsbild macht da keine Ausnahme. Offensichtlich sind besonders idealistische und anfänglich begeisterte Arbeitnehmer im Zuge von Arbeitsverdichtung, langen Arbeitszeiten und befristeten Verträgen gefährdet, ein Burnout Syndrom zu entwickeln. Auch wer etwa als alleinerziehende Sekretärin arbeitet, neben dem beruflichen Stress die Sorge um die soziale Absicherung empfindet, "brennt leichter aus" als der leitende Angestellte. Zunehmend leiden auch Arbeitslose verstärkt an dem Krankheitsbild. Hier schafft offenbar der Verlust des Arbeitsplatzes die unkontrollierbare Stresssituation. "Unsere Erfolge, die wir bei Jobcentern mit Langzeit-Arbeitslosen erreicht haben, zeigen, dass dort mit der richtigen Stress- und Burnout Prävention eine deutlich bessere Vermittlungsquote erreicht werden kann" berichtet Jürgen Loga, Leiter des Netzwerkes der Balance Helpcenter, von seinen Erfahrungen.

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Firmenportrait:

Das Balance-Helpcenter unterstützen Arbeitgeber bei der Thematik Psychische Gefährdung / Burnout und erstellen auch eine Gefährdungsbeurteilung. Um die Mitarbeiter auf der Führungsebene im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Thematik Burnout zu sensibilisieren, sind Schulungen unerlässlich. Nur wer Symptome der physischen Erschöpfung erkennt, kann bereits bei den ersten Anzeichnen gegensteuern und Krankentage sowie Frustration, Depression und damit einen Burnout der Mitarbeiter vermeiden. Ganz zentral kommt es dabei auf einen motivierenden Führungsstil an. Und das kann man lernen, wie die Experten im Balance-Helpcenter wissen. Arbeitgeber brauchen ein starkes Netzwerk als Partner, damit betriebliches Gesundheitsmanagement gezielt gegen Ausfällen wegen Stress und Burnout wirken kann. Das Thema Burnout gewinnt zunehmend an Bedeutung.

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