Pflegenotstand - mehr Pflegekräfte zwingend erforderlich

Veröffentlicht von: Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Veröffentlicht am: 12.11.2015 09:50
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Der Pflegenotstand in den Pflegeeinrichtungen mit mangelnden Zuwendungsmöglichkeiten und Patientengefährdungen - rund um die Uhr - muss aufgelöst werden - JETZT

Nach einer aktuellen Studie der Universität Witten/Herdecke ist die personelle Belastung der Pflegekräfte im Nachtdienst der Pflegeeinrichtungen unzumutbar hoch: Eine Pflegekraft für 52 Bewohneriinnen ist völlig inakzeptabel und ist von einer sorgfältigen und wissenschaftlich begründeten Versorgungssituation (§ 11 SGB XI) weit entfernt. Daher müssen schnellstmöglich die Stellenschlüssel in den Einrichtungen deutlich angehoben werden. Der Pflegenotstand mit mangelnden Zuwendungsmöglichkeiten und Patientengefährdungen - rund um die Uhr - muss aufgelöst werden. Allerdings: Die pflegerische Versorgung nur während der Nachtzeit zu verbessern, ist keine wirkliche Lösung. Denn die Dienstkräfte, die vermehrt in der Nacht eingesetzt werden, fehlen am Tag. Nein, der Pflegenotstand muss grundlegend angegangen werden. Alles andere ist eine Art Flickschusterei.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat u.a. in einer Pressemitteilung vom 24.08.2014 ausgeführt: "Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Pflegepersonalbedarfs in Pflegeeinrichtungen muss schnellstmöglich eingeführt werden. Insoweit gibt es keine Erkenntnisprobleme." Die Forderungen von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wurden beim Pflegetreff am 21.10.2015 nochmals auf den Punkt gebracht. Dazu ein Statement bei Youtube > https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=21124&p=89024#p89024

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

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