Solarworld AG: Rechtsstreit in den USA belastet Kurs der Aktie

Veröffentlicht von: GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Veröffentlicht am: 13.11.2015 11:16
Rubrik: Recht & Politik


(Presseportal openBroadcast) - Solarworld AG: Rechtsstreit in den USA belastet Kurs der Aktie

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/aktienrecht.html Aktionäre der Solarworld AG mussten Anfang November die Talfahrt der Aktie erleben. Etwa ein Viertel seines Börsenwerts büßte der Solarmodulhersteller aus Bonn ein.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Ein Rechtsstreit zwischen der Solarworld AG und einem Lieferanten von Silizium schwelt schon seit längerer Zeit. Der Lieferant verklagt das Bonner Unternehmen auf Schadensersatz in Höhe von rund 800 Millionen Dollar wegen nicht eingehaltener Verträge. Bisher pochte Solarworld immer auf europäisches Kartellrecht als Nichtigkeitsgrund. Doch dieses Hauptargument gegen die Schadensersatzklage zieht offensichtlich nicht mehr. Wie das Handelsblatt am 10. November berichtet, hat ein US-Gericht dieses Argument kassiert.

Damit wurde natürlich noch kein Urteil in dem Rechtsstreit gesprochen. Die Ausganslage für die Solarworld AG hat sich aber dadurch verschlechtert. Dementsprechend reagierte auch die Börse auf diese Nachricht. Die Aktie der Solarworld AG wurde auf Talfahrt geschickt. Sollte der Solarmodulhersteller den Prozess tatsächlich verlieren, könnte das existenzbedrohend für das Unternehmen sein. Obwohl auch dann noch abgewartet werden müsste, ob sich das Urteil auch in Europa durchsetzen ließe.

Allerdings sind die neuen Entwicklungen in dem Rechtsstreit nicht die einzigen schlechten Nachrichten, die die Aktionäre der Solarworld AG zuletzt verdauen mussten. Denn voraussichtlich werde das Unternehmen nach eigenen Aussagen auch in diesem Jahr wieder Verluste schreiben. Die Ergebnisse für das dritte Quartal 2015 sollen demnächst vorgelegt werden. Für die Aktionäre ist aber offenbar weiterhin kein Land in Sicht. Dabei waren sie es, die schon im Jahr 2013 durch einen enormen Kapitalverzicht überhaupt dafür gesorgt haben, dass Solarworld weiter existieren konnte. Nun könnte erneut eine existenzbedrohende Krise auf die Anleger zukommen.

Aktionäre, die die weitere Entwicklung nicht tatenlos abwarten und nicht weiter vertröstet werden möchten, können sich an einen im Aktienrecht (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/aktienrecht.html) kompetenten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann die rechtlichen Ansprüche der Aktionäre prüfen und die möglichen Forderungen durchsetzen.

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