Jesus reicht’s – Weihnachtseinsatz zwischen Himmel und Erde

Veröffentlicht von: friedericke-magazine
Veröffentlicht am: 19.11.2015 11:42
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


Copy: Jesus reichts /friedericke-Magazine
(Presseportal openBroadcast) - Weihnachten naht, das Fest der Liebe, der Geschenke, der Geburt Jesu – und die Zeit, um ein gutes Buch zu lesen.

Es ist immer wieder faszinierend, dass die Menschen besonders in der beschaulichen Weihnachtszeit, der Zeit von Kerzen und Licht, über Engel nachdenken und sich fragen, wie es wohl im Himmel aussieht. Wird uns Gott oder Jesus da begegnen? Und wo ist die Hölle?

Dieser Frage ist die Autorin Barbara Herrmann auf äußerst humorvolle Weise in ihrem Roman „Jesus reicht’s – Einsatz auf Erden“ nachgegangen. Ein himmlisches Geschenk, eine Buchempfehlung, um die Lachmuskeln zu strapazieren, aber auch um über unsere menschlichen Schwächen zu stolpern und nachzudenken.

Alle Fäden des Himmels und der Erde laufen im Büro von Jesus zusammen. Es befindet sich in der obersten Etage der himmlischen Verwaltung, gleich neben dem von Tabea, seiner Sekretärin. Gott, sein Vater, hat sich mittlerweile aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen, wacht aber selbstverständlich über das große Ganze und mischt sich gehörig ein, wenn er es für notwendig hält.

Jesus schickt zuerst fünf alte Apostel auf die Erde, um die Menschen wieder auf den rechten Weg zu bringen. Doch diese richten mit ihrer Ahnungslosigkeit und ihren Gleichnissen nur Chaos an, sodass Jesus sie gegen fünf junge Männer bzw. Engel austauscht, von denen er glaubt, dass sie eher mit dem Leben von heute vertraut sind. Er stattet sie mit Laptop und Smartphone aus und hofft, damit endlich seine Probleme lösen zu können. Doch die Jungs sind noch schlimmer. Sie versuchen auf der Erde sogar, das Leben ihrer früheren Familien zu manipulieren. Und so ist Jesus sowohl bei den alten als auch bei den jungen Aposteln mehrmals gezwungen, auf die Erde zu kommen und einzugreifen.

Leseprobe:

In seinem Büro stampft Jesus mit den Füßen auf. »Ich werde langsam, aber sicher verrückt!«, ruft er laut und kippt sein halb gefülltes Weinglas auf einmal hinunter.
»Was ist los, Chef?«, fragt Tabea, die ihn gehört hat.
»Was habe ich nur falsch gemacht, dass gleich der Erste, den ich runterschicke, in die Scheiße fasst?«
»Chef, rede nicht so. Du bist doch Jesus!«
»Ist doch wahr, ich weiß nicht mehr weiter.« Jesus gießt sich wieder das Glas voll.
»Und trinken ist auch keine Lösung.« Tabea geht schnell zum Tisch und nimmt ihm das Glas weg.
»Ich muss runter und Bastian aus der Zelle holen. Ohne Ausweis kommt der nicht weg. Und dabei hat er der Familie noch nicht einmal geholfen und keine seiner Aufgaben gelöst.«

Jesus fliegt los und kommt ziemlich atemlos auf der Erde an. Kurze Zeit später betritt er die Polizeiwache. Es kostet ihn richtig viel Beherrschung, so gelassen und überlegt zu erscheinen, ist er doch in Wirklichkeit wieder einmal in Panik wegen seiner Phobie, auf die Erde hinunterzumüssen. Und dann muss er auch noch diesen Uniformierten gegenübertreten. Außerdem ist er wütend auf Bastian, denn der ist doch völlig verrückt mit dem, was er da verzapft. Jesus könnte platzen wegen so viel Dummheit.
Gott schaut dem Treiben gelassen zu und greift zu seiner Zigarre.
»Das habe ich kommen sehen«, sagt er. »Der Junge ist doch viel zu jung und hat viel zu wenig Erfahrung auf der Erde und auch im Himmel gesammelt.«
Genüsslich lehnt er sich zurück und nimmt einen Schluck aus seinem Glas. »Auf alle Fälle ist das spannender als ein Krimi im Fernsehen.«

Jesus gibt sich als Bruder von Bastian aus und legt einen Ausweis vor. Nach einem intensiven Gespräch kann er den jungen Mann mitnehmen.
Kaum vor der Tür gibt es dann die erste Rüge. »Bastian, du bist kein Mensch mehr, der spontan machen kann, was er will. Du bist ein Engel und musst besonnen reagieren. Du kannst doch nicht einfach hinterherlaufen und bei einem Juwelenraub mitmachen. Bist du denn noch ganz bei Trost?«
»Aber ich habe doch nicht mitgemacht, Jesus.«
»Wir reden weiter, wenn wir zurück im Himmel sind. Geh bitte und bring diesen Auftrag so zu Ende, dass du selbst mit dir zufrieden sein kannst.«
Bastian nickt und begibt sich zum Internetcafé, weil das sein einziger Anhaltspunkt ist, wo er Klaas antreffen kann. Aber leider kann er ihn an keinem der Tische entdecken. Er setzt sich in eine Ecke und macht das, was er schon vor Stunden hätte tun sollen: Er eröffnet mit seinem Laptop einen Facebook-Account. Dann schießt er mit dem Smartphone ein paar Fotos und postet sie. Anschließend sucht er nach einem Account, der zu Klaas gehört.
Und tatsächlich: Er ist online, und die Fotos zeigen ihn vor der Arche. »Natürlich, ich bin ein Idiot. Er hat doch gesagt, dass er mit seinen Geschwistern in der Arche zu Mittag isst.«
Bastian macht sich auf zur Arche, findet dort Klaas mit seinen Geschwistern und setzt sich ungefragt zu ihnen an den Tisch.
»Klaas, wenn du fertig bist, gehen wir Hilfe organisieren.«
»Es gibt keine Hilfe.«
»Doch, Klaas, die gibt es.«
Zusammen gehen sie ins Büro der Arche. Bastian schildert der netten Mitarbeiterin Klaas’ Probleme, und diese schickt sie zur Familienhilfe.
Dort erzählt Bastian das Gleiche noch einmal.

Barbara Herrmann
Jesus reicht’s
Einsatz auf Erden

Roman
ISBN 978-3944266275 (Print)
ISBN 978-3740706395 (E-Book)
Erhältlich in jeder Buchhandlung und im Online-Buchhandel.


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