Festival der russischen Kultur in Essen

Veröffentlicht von: Deutsche Roerich-Gesellschaft e.V.
Veröffentlicht am: 23.11.2015 09:56
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


(Presseportal openBroadcast) - Das XII. Festival "Russland zu Gast in Essen" findet in diesem Jahr vom 29. November bis zum 03. Dezember 2015 statt.

Auch in diesem Jahr ist das Lichtburg-Theater in Essen Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung. Deutschlands größter Filmpalast zeigt eine Reihe bedeutender Filmproduktionen Russlands.
Das Essener Festival der russischen Kultur ist in seiner Kontinuität und Größenordnung einmalig in Deutschland und wurde vom Kulturministerium der Russischen Föderation, der Russischen Kulturstiftung in Kooperation mit dem Verein Rhein-Ruhr-Russland organisiert. Mehr Information über das Programm des XII Festival "Russland zu Gast in Essen" finden Sie auf: http:// www.rhein-ruhr-russland.de (http://www.rhein-ruhr-russland.de) /

In diesem Jahr kooperieren die Organisatoren des Festivals mit dem Internationalen Roerich-Zentrum in Moskau sowie der Deutschen Roerich-Gesellschaft e.V. (http://www.roerich-deutschland.de)
Während des Festivals wird im Foyer der Lichtburg eine ganz besondere Ausstellung angeboten, die dem Lebenswerk des russischen Wissenschaftlers, Forschers, Malers und Schriftstellers Nikolaj Roerich gewidmet ist. Gezeigt wird die Ausstellung "Der Roerich-Pakt. Geschichte und Gegenwart" als Erinnerung an die Unterzeichnung des Paktes zum Schutz von Kulturgütern vor 80 Jahren.

Am 15. April 1935 haben Vertreter von 21 Ländern des amerikanischen Kontinentes den internationalen Vertrag "Über den Schutz der Kunst- bzw. Wissenschaftsanstalten sowie historischer Denkmäler" in Washington unterzeichnet. Dieser Vertrag ist das erste und bis heute einzige internationale Abkommen, das den bedingungslosen Schutz allen Kulturguts, sowohl in Friedenszeiten, als auch während bewaffneter Konflikte gewährt.
Ziel des Roerich Paktes - Frieden durch Kultur. Dieser Aufruf von Nikolaj Roerich, der zum ersten Mal in den 30-iger Jahren des 20. Jahrhunderts ertönte, ist heute genauso aktuell, wie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, als der Roerich-Pakt zur Unterzeichnung vorgeschlagen war.
Das internationale Ausstellungsprojekt "Der Roerich-Pakt. Geschichte und Gegenwart", in dessen Rahmen die Ausstellung verläuft, wurde im April 2012 im Hauptquartier der UNESCO in Paris gestartet. Ausstellungen im Rahmen dieses Projektes wurden mittlerweile in mehreren Ländern Lateinamerikas, im Palais der Nationen der UNO in Genf, im Friedenpalast von Den Haag, in Weißrussland, Kasachstan, Kirgisiens durchgeführt. Gegenwärtig sind die Ausstellungen in vielen Städten Russlands und Indiens zu Gast.
Der Roerich Pakt hat den Impuls für die Bildung eines internationalen Systems humanitären Rechtes gegeben, das den Schutz des weltweiten Kulturerbes vorsieht und auf das sich die UNESCO in ihrer Tätigkeit stützt. Der Roerich-Pakt diente als Grundlage der Haager Konvention von 1954 und ihrer beiden Protokolle zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.
Die fortgesetzten bewaffneten Konflikte in Osteuropa, in Asien und Afrika zeigen eindrücklich, dass die politischen und wirtschaftlichen Mechanismen kein Garant zur Erhaltung des Frieden auf unserem Planeten sind. "Alle träumen vom Frieden", sagte Nikolaj Roerich, "von stabilem Frieden, aber er wird nicht durch internationale Polizei kommen, er wird nicht durch Verbote und Drohungen durchgesetzt. Frieden kann im menschlichen Herz abgelegt werden, aber dieses kann nur durch Kultur mit Vertrauen erfüllt werden. Frieden durch Kultur - das ist unser beständiges Motto".

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