Spengler & Meyer GmbH: Insektenschutzgitter seit einem Vierteljahrhundert

Veröffentlicht von: Pressebüro Beck
Veröffentlicht am: 26.11.2015 10:15
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - „Die Muggergittermacher“ aus Ansbach freuen sich über steigende Umsätze im Jubiläumsjahr und wollen auch 2016 investieren

Ansbach. Die Spengler & Meyer GmbH feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Im April 2015 übernahm Dr. Hans Mehringer, der das Unternehmen im Jahr davor gekauft hatte, auch die Geschäftsführung. Neben dem Firmensitz in Ansbach haben die Muggergittermacher einen weiteren Vertriebsstandort in Baldham bei München. Anlässlich des Firmenjubiläums wirft der Geschäftsführer einen Blick auf die vergangenen Jahre, die aktuelle Lage und die zukünftige Entwicklung des Betriebs.

Das Produktangebot von Spengler & Meyer umfasst zum einen Insektenschutzelemente für Fenster und Türen in Form von festen Insektenschutzgittern, außerdem als Drehfenster, Dreh-, Pendel- und Schiebetüren. Zudem vertreibt man manuell bedienbare Insektenschutz-Rollos oder Rollos mit Elektroantrieb. Auch Keller- und Lichtschachtabdeckungen sind Bestandteil des Produktportfolios. Im Sommer dieses Jahres nutzte der neue Inhaber eine günstige Gelegenheit, die Geschäftstätigkeit mit einem Produkt aus einer ganz anderen Branche zu erweitern: Seit Kurzem bietet man Kamerastative aus Karbon an, die aus Taiwan importiert werden.

Die Muggergittermacher gehören für Dr. Hans Mehringer zu den zehn größten Firmen in Deutschland, die sich ausschließlich auf die Herstellung von Insektenschutzgittern spezialisiert haben. Lösungen „von der Stange“ gibt es nicht, alle Kundenaufträge werden nach Bestellung gefertigt. Nicht immer steht dabei der Insektenschutz im Vordergrund. Für einen Hersteller industrieller Großkühlanlagen etwa werden aus den Grundbausteinen des Produktionsprogramms Schutzgitter vor Laub oder Vogelexkremente gefertigt.

So verschieden die Kundenwünsche, so unterschiedlich sind auch die Auftraggeber. Dazu zählen unter anderem Schreinereien, Glasereien, Raumausstatter oder Montagebetriebe. Rund 85 Prozent der gefertigten Elemente gehen von den Standorten in Ansbach und Baldham an Handwerker und den Fachhandel in ganz Bayern. Kunden aus Oberfranken und den Grenzgebieten zu Österreich sind als Auftraggeber noch nicht so stark vertreten. Immer wieder gibt es auch Einzelaufträge aus anderen Bundesländern, so zum Beispiel die Ausstattung einer Kaserne in Kaiserslautern.

Rekordumsatz im Jahr 2016 erwartet

Insbesondere das große Einzugsgebiet sowie eine verbesserte Auftragslage sorgten in den vergangenen Jahren für einen deutlichen Umsatzanstieg. Waren es in den Jahren 2011 bis 2013 noch um die 5 Millionen Euro brutto, stieg der Umsatz im letzten Jahr auf fast 6 Millionen an. 2015 wird diese Marke voraussichtlich erstmals überschritten. Am Erfolg beteiligt sind derzeit 41 Mitarbeiter. Zur aktuellen Belegschaft, von denen viele ihr zehnjähriges Jubiläum schon hinter sich haben, gehören auch vier Aushilfen, die den Renteneintritt schon hinter sich haben, und ein FH-Praktikant. Da das Geschäft saisonal geprägt ist, waren im Frühjahr und Sommer zusätzlich fünf Abiturienten und Studenten als Saisonkräfte beschäftigt. Noch dieses Jahr sollen zwei bis vier weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

Fachpersonal findet man in der Branche allerdings äußerst selten. Umso wichtiger sind Dr. Hans Mehringer bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern die so genannten „3Cs“: „Character, competence und chemie“. Wir arbeiten die Neuzugänge dann in ihr neues Aufgabengebiet umfassend ein“, sagt dieser. Bislang hat der Betrieb keine Auszubildenden eingestellt, diesem Thema möchte sich der Geschäftsführer ab 2016 widmen.

Der Markt ist geprägt von einer eher geringen Zahl an Anbietern von Insektenschutz, zumal dieser nach wie vor ein Nischenprodukt ist. Die Branche ist sehr klein, der Wettbewerbsdruck ist im Vergleich zu anderen Branchen wie etwa im Einzelhandel vergleichsweise erträglich.
Zum Ende des Jubiläumsjahres planen die „Muggergittermacher“ insbesondere Aktionen für die eigenen Gewerbekunden. Vorgesehen ist für Januar 2016 ein Händlertag, zu dem man Kunden aus ganz Bayern einlädt. „Vielleicht werden wir mit einer oder zwei Stationen auch unsere Heimatstadt Ansbach in das Programm einbeziehen“, sagt Dr. Hans Mehringer. Zum Saisonstart im März gibt es voraussichtlich wieder einen „Tag der offenen Tür“, bei dem alle privaten Kunden und Gäste aus Ansbach und der Umgebung den Betrieb besichtigen können.

Neues Geschäftsfeld: Internetvertrieb von Kamerastativen

Im Jahr 2014 erwarb man den europäischen Online-Shop „Feisol“. Dahinter steckt der Internetvertrieb gleichnamiger aus Karbon hergestellter Kamerastative, die in Taiwan produziert und in Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Frankreich und Spanien vertrieben werden. „Das ist ein Geschäftszweig, der völlig unabhängig von unserem Standardgeschäft betrieben wird“, erläutert Dr. Hans Mehringer. Weitere Investitionen in den nächsten zwei Jahren stehen bevor: So wird nach der bereits erfolgten Modernisierung der Hardware und Kommunikationsausstattung 2016 die kaufmännische Software auf den neuesten Stand gebracht. Investieren möchten die Ansbacher auch in Transportfahrzeuge und in die Geschäftsausstattung.

Die größte Herausforderung in naher Zukunft hat Dr. Hans Mehringer bereits ausgemacht: „In unseren Räumlichkeiten geraten wir langsam an unsere Kapazitätsgrenzen“, bemerkt der 55-Jährige. Weil die Produktion derzeit auf zwei Standorte verteilt ist, nämlich Ansbach und Gleizendorf, sieht er mittelfristig die Notwendigkeit, sich auf einen Produktionsort zu fokussieren. „Nachdem die Übernahme der Firma für mich schon eine sehr große Investition war, müssen Immobilieninvestitionen besonders gut durchdacht sein“.

Große Chancen sieht der diplomierte Holzwirt weiterhin in der Zusammenarbeit mit dem Systemlieferanten Neher, dem für Dr. Hans Mehringer leistungsstärksten Branchenteilnehmer. Während man derzeit einige Elementtypen noch als fertiges Produkt von Neher bezieht, möchten die „Muggergittermacher“ ein weiteres dieser Elemente, eine spezielle Schiebetür, ab 2016 selbst fertigen. Weitere Chancen für die Spengler & Meyer GmbH bestehen im Ausbau der Vertriebsaktivitäten. „Im Gegensatz zu manch anderen Branchen, in denen Ersatzinvestitionen eine große Rolle spielen, gibt es sehr viele Haushalte, die Ihre Wohnräume noch nie mit Insektenschutz ausgestattet haben. Das bedeutet für uns ein großes Marktpotenzial“, sagt der Ansbacher.

Ob eines Tages neben Ansbach und Baldham noch ein dritter Vertriebsschwerpunkt hinzukommt, steht zum Ende dieses Jahres noch nicht fest. Aktuell befinden sich die „Muggergittermacher“ in Gesprächen mit einem Unternehmen, das man gerne als Stützpunktpartner im Raum Frankfurt etablieren möchte.

Pressekontakt:

Spengler & Meyer GmbH - Die Muggergittermacher
Herr Dr. Hans Mehringer
Grenzstraße 5
91522 Ansbach
Telefon: 0981 461500
Telefax: 0981 / 46150-10
Mail: info@muggergittermacher.de
Internet: www.muggergittermacher.de
Weblog: www.muggergitter-blog.de

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