Erfolgreiche Zwischenbilanz für "Wirtschaft inklusiv" in Bayern

Veröffentlicht von: Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH
Veröffentlicht am: 01.12.2015 13:32
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft informierten sich über das Beratungs-Projekt zur Beschäftigung behinderter Menschen bei der Witt Gruppe in Weiden.

Weiden, 30. November 2015: Anlässlich der Halbzeit des Bundes-Projekts "Wirtschaft inklusiv" waren zahlreihe Vertreter aus Politik und Wirtschaft zur Witt Gruppe nach Weiden gekommen, um sich über den Projektstand zu informieren. Unter den Gästen waren Richard Fischels, Leiter der Abteilung Prävention, Rehabilitation und Behindertenpolitik, sowie Sascha Köhne vom Referat "Teilhabe schwerbehinderter Menschen, Werkstätten für behinderte Menschen" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Ebenfalls zu der Veranstaltung gekommen war Dr. Astrid Freudenstein, Mitglied des Bundestages, und Dr. Oliver Bloeck vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, sowie Arnold Kimmerl, stellv. Landrat des Landkreises Schwandorf, und Richard Nürnberger, der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR).

Die Vertreter der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH und der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH, die das Bundes-Projekt in Bayern durchführen, werteten den bisherigen Projektverlauf sehr positiv. Zunehmend mehr Unternehmen nutzten das Angebot, um sich über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von behinderten Menschen beraten zu lassen. Anna Engel-Köhler, Hauptgeschäftsführerin des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergänzte: "Durch unsere Nähe zur Wirtschaft und unseren langjährigen Erfolg in der beruflichen Rehabilitation wissen unsere Berater, wie der Integrationsprozess in Unternehmen gestaltet werden kann. Sie kennen die Potenziale behinderter Menschen. Das macht sie zu kompetenten Ansprechpartnern, insbesondere für mittelständische Unternehmen."

Im Rahmen einer Diskussionsrunde erhielten Vertreter von Unternehmen aus der Region die Möglichkeit, über Ihre Erfahrungen zu berichten. Moderiert wurde der Austausch von Alexander Grundler, dem Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Weiden. Die Witt Gruppe in Weiden engagiert sich seit langem für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und realisiert eine Vielzahl an Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. So erhielten die Teilnehmer auch einen direkten Eindruck von geglückter Inklusion.

"Wirtschaft inklusiv" ist ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Es wird in acht Bundesländern - für Bayern in der Oberpfalz - von der der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) durchgeführt. Geplante Projektdauer ist bis April 2017. Die Berater von Wirtschaft inklusiv gehen vor allem auf kleine und mittelständische Unternehmer zu, regen die Bereitschaft zur Ausbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen in Wirtschaftsbetrieben an. Sie klären, wer im konkreten Einzelfall für eine sachliche oder finanzielle Förderung zuständig ist und stellen den direkten Kontakt zwischen allen Beteiligten her. www.wirtschaft-inklusiv.de.

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