Iron Mountain-Studie zeigt Daten-Defizit bei Jungunternehmen

Veröffentlicht von: Iron Mountain Deutschland
Veröffentlicht am: 03.12.2015 10:48
Rubrik: IT, Computer & Internet


(Presseportal openBroadcast) - KMUs machen sich erst fünf Jahre nach Geschäftsstart Gedanken über Wert von Informationen

Mittelständische Unternehmen, die weniger als sechs Jahre im Geschäft sind, wenden nur halb so oft Maßnahmen zur Informationsauswertung an, wie Firmen, die schon länger am Markt sind. Außerdem ist sich jedes dritte Jungunternehmen nicht darüber im Klaren, welche Daten es überhaupt besitzt. Zu diesem Fazit kommen die Informationsmanagement-Spezialisten Iron Mountain (http://www.ironmountain.de/) und PricewaterhouseCoopers. Eine gemeinsam durchgeführte Studie (http://www.ironmountain.de/pwc) [1] zeigt: Viele mittelständische Betriebe beginnen irgendwann zwischen ihrem fünften und sechsten Unternehmensjahr damit, wertvollen Informationen höhere Priorität einzuräumen. Zudem stellen sie auch zu diesem Zeitpunkt sicher, dass ihre Abteilungen, den nötigen Mehrwert aus den Informationen generieren können.

Die meisten Lebenszyklen für Produkte oder Services betragen rund fünf bis sieben Jahre [2]. Da sich viele mittelständische Unternehmen erst mit Big-Data-Themen befassen, wenn ihre Produkte, mit denen sie ihr Geschäft begannen, bereits den End-of-Life erreicht (EOL) haben, könnte ihnen ein wahrer Daten-Gau bevorstehen.

"Wenn Unternehmen erst mit der Datenanalyse beginnen, wenn ein Produkt das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat, lassen sie sich Geschäftschancen entgehen. Gerade junge Unternehmen oder Startups benötigen in ihren oft heiklen Anfangsjahren dringend Informationen über ihre Produkte, da sie nur so feststellen können, ob diese bei den Kunden ankommen und wo Verbesserungsmöglichkeiten liegen", erklärt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH.

"So manche Erkenntnisse kommen vielleicht zu spät, als dass sie noch in die Unternehmensstrategie einfließen. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an eine umfassende Informationsmanagement-Strategie aufzusetzen und sich bewusst zu machen, welche Daten man besitzt, wo diese einfließen und welche Erkenntnisse man zum geschäftlichen Vorteil daraus ziehen kann", so Börgmann weiter.

Informations-Know-how nimmt mit Alter um das Doppelte zu

Bei Unternehmen, die sechs oder mehr Jahre geschäftlich tätig sind, ist die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch, dass sie wertvolle und sensible Informationen der Forschung und Entwicklung (31 Prozent verglichen mit 17 Prozent bei jüngeren Unternehmen), dem Marketing (27 Prozent verglichen mit 13 Prozent), der Finanzabteilung (26 Prozent verglichen mit 19 Prozent) und dem Management (43 Prozent verglichen mit 27 Prozent) zur Verfügung stellen.

Ein breiter Zugang zu Informationen geht auch mit einem verstärkten Engagement für die Verbesserung der beruflichen Qualifikationen unter den Mitarbeitern einher. So zeigt die Studie, dass die Fähigkeit, einen Mehrwert aus Informationen zu generieren, zwischen dem fünften und sechsten Unternehmensjahr um 12 Prozentpunkte (16 auf 28 Prozent) in Forschungs-und-Entwicklungs-Abteilungen steigt. Im Marketing sind es 13 Prozentpunkte (14 auf 27 Prozent) und im Management 12 Prozentpunkte (19 auf 31 Prozent).

Junge Unternehmen: Wissensdefizit um Informationsquellen

Die bedeutendsten Änderungen in der Art und Weise, wie Informationen verwaltet und verwendet werden, zeigen sich noch an anderer Stelle der Studie. Jedes Dritte Unternehmen (32 Prozent) unter sechs Jahren weiß nicht, welche Informationen es genau besitzt und wo diese gespeichert sind. Bei Unternehmen, die ihr sechstes Geschäftsjahr erreicht haben, sinkt dieser Wert auf 14 Prozent und beinahe die Hälfte (45 Prozent) überprüft die Wirksamkeit ihres Informationsmanagements.
Über ein Drittel (38 Prozent) der jüngeren Firmen weiß nicht, wie Informationen durch das Unternehmen fließen und wo sie den meisten Wert generieren. Im Gegensatz dazu stehen 22 Prozent jener Unternehmen, die sechs Jahre und älter sind. Gleichermaßen wissen 35 Prozent der jüngeren Unternehmen nicht, wie sie den Wert von Informationen für ihr Unternehmen ermitteln können, während 78 Prozent der Unternehmen, die inzwischen das sechste Jahr erreicht haben, dies tun.


Eine Zusammenfassung des Berichts, Seizing the information advantage: How organisations can unlock value and insight from the information they hold" ist hier abrufbar: www.ironmountain.de/pwc


[1] Iron Mountain und PwC befragten 1.800 hochrangige Teilnehmer aus einer breiten Auswahl an Branchen (Energie, Finanzen, Recht, Fertigung, Gesundheitswesen (nur USA), Versicherungen, Pharma) in Nordamerika (USA und Kanada) sowie in fünf EU-Staaten (Frankreich, Deutschland, Spanien, die Niederlande und das Vereinigte Königreich). Die Antworten des 36-teiligen Fragebogens bilden die Basis für den Informationswert-Index. PwC und Iron Mountain betrachten diese Aussagen als Erklärung für die herrschende Unternehmenskultur (Governance and Culture) und technischen Fähigkeiten (Skills and Tools) sowie die damit verbundenen Vorteile, die dem jeweiligen Unternehmen einen Informationsvorsprung geben.

[2] https://library.e.abb.com/public/a046973f29f765b0c1257c210039f2fb/3ADR025047K0201.pdf und http://beyondplm.com/2012/12/31/plm-2013-what-is-your-7-years-plan/

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