Panoro Minerals gibt Bewilligung der Gebietserweiterung gemäß der Umweltgenehmigung im Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas (Peru) bekannt

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Veröffentlicht am: 03.12.2015 12:16
Rubrik: Handel & Wirtschaft


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(pressrelations) - Panoro Minerals gibt Bewilligung der Gebietserweiterung gemäß der Umweltgenehmigung im Kupfer-Gold-Silber-Projekt Cotabambas (Peru) bekannt

Panoro Minerals Ltd. (TSXV: PML, Lima: PML, Frankfurt: PZM) (Panoro, das Unternehmen) freut sich, bekanntzugeben, dass das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau die Änderung der Umweltverträglichkeitsprüfung mittlerer Genauigkeit (Semi-detailed Environmental Impact Assessment; EIAsd) für das unternehmenseigene Projekt Cotabambas bewilligt hat. Mit der geänderten EIAsd wird das für Explorationsbohrungen zugelassene Gebiet von 704 Hektar gemäß der zuvorigen EIAsd auf 1.401 Hektar ausgeweitet. Im Rahmen der EIAsd wurde auch ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren durchgeführt, in dessen Zuge die Genehmigung aller drei ansässigen Gemeinden - Ccalla, Guaclle und Cochapata - eingeholt wurde.

Das erweiterte Gebiet gemäß der neu bewilligten EIAsd umfasst eine Reihe von Zielgebieten, die entlang der zwei Trends, die die porphyrischen Lagerstätten Ccalla und Azulccaca beherbergen, durch geologische Geländeaufnahmen, Gesteinssplitterprobenahmen, Grabungen und geophysikalische Messungen abgegrenzt wurden. Zu den abgegrenzten Zielgebieten gehören:

- der Trend Azulccaca-Ccalla-Cochapata-Maria Jose
o die Lagerstätten Azulccaca und Ccalla (aktuelle Mineralressource)
o das porphyrische Zielgebiet Cochapata; und
o das porphyrische Zielgebiet Maria Jose.
- der Trend Guaclle-Buenavista
o das porphyrische Zielgebiet Guaclle; und
o das porphyrische Zielgebiet Buenavista.

Diese Zielgebiete liegen gemeinsam mit den Lagerstätten Ccalla und Azulccaca innerhalb eines Gebiets von 6 auf 3 Kilometern im nordöstlichen Teil der Konzessionen des Unternehmens, wie auf dem Lageplan auf www.panoro.com zu sehen ist. Diese scheinen Teil einer Einzelhäufung porphyrischer Vorkommen zu sein, deren voller Umfang noch abzugrenzen ist. Eine Anzahl weiterer mineralisierter Zielgebiete findet sich auch anderenorts im Projekt Cotabambas. Diese decken eine Fläche von rund 16 mal 10 Kilometer ab.

Die ursprüngliche EIAsd umfasste ein Gebiet, das lediglich die Lagerstätten Ccalla und Azulccaca abdeckte, bei denen Panoro von 2010 bis 2014 mehrere Bohrprogramme durchführte. Die Ergebnisse dieser Bohrungen wurden in der Erstellung von aktuellen Ressourcenschätzungen für das Projekt Cotabambas im Jahr 2012 und 2013 berücksichtigt und bildeten die Grundlage der am 22. September 2015 veröffentlichten wirtschaftlichen Erstbewertung (Preliminary Economic Assessment; PEA).

Zielgebiet Maria Jose
Die Zone Maria Jose befindet sich entlang desselben mineralisierten Trends wie die Lagerstätten Ccalla und Azulccaca. Sie umfasst zwei eigenständige Schürfgebiete, die sowohl aus Oxid- als auch aus primärer Kupfermineralisierung in Zusammenhang mit in Quarz-Monzonit-Porphyre gebetteten Monzodiorit und Andesit bestehen. Die Mineralisierung zeichnet sich durch unterschiedliche Anteile an Chrysokoll, Cuprit, Goethit, Hämatit und in geringerem Umfang Chalkosin und Chalkopyrit im Zusammenhang mit Quarz-Stockwerk-Äderchen aus. Die mineralisierten Porphyre weisen kalihaltige und phyllische Alteration auf, während die Muttergesteine unterschiedliche Grade an propylitischer Alteration, die stellenweise von einem Pyrit-Chalkopyrit-Quarz-Stockwerk überzogen sind, erkennen lassen.

Im Gebiet Maria Jose wurden im Zuge umfassender Gesteinssplitterprobenahmen zwei Kupferanomalien abgegrenzt. Das Schürfgebiet MJ-1 wurde anhand von 25 Gesteinssplitterproben mit mehr als 500 ppm Kupfer auf einer Fläche von 300 mal 900 Metern beschrieben. Ein hochgradigeres Kern-Gebiet von 130 mal 500 Metern wurde mithilfe von 17 Proben abgegrenzt, die zwischen 0,11 und 0,39 Prozent Kupfer, 0,01 und 0,05 Gramm Gold pro Tonne (g/t) und 0,3 und 3,1 g/t Silber ergaben.

Das Schürfgebiet MJ-2 wurde mithilfe von 70 Gesteinssplitterproben mit mehr als 500 pppm Kupfer auf einer Fläche von 250 mal 1.100 Metern identifiziert. Innerhalb dieser Anomalie wurde anhand von 25 Proben, die 0,20 bis 0,44 Prozent Kupfer, 0,01 bis 0,07 g/t Gold und 0,2 bis 3,0 g/t Silber ergaben, auf 200 mal 350 Metern ein hochgradigeres Kern-Gebiet abgegrenzt. Ein zweites und kleineres Kern-Gebiet wurde innerhalb des Schürfgebiets von 8 Proben mit 0,52 bis 1,56 Prozent Kupfer, 0,03 bis 0,47 g/t Gold und 1,5 g/t bis 7,9 g/t Silber identifiziert. Die Mineralisierung bei Maria Jose wird als nördliche Erweiterung des Zielgebiets Cochapata gewertet, das durch normale Verwerfungen versetzt wurde.

Zielgebiet Cochapata
Die Zone Cochapata stellt eine mögliche Verbindung zwischen der Lagerstätte Ccalla und den Zielgebieten Maria Jose, Buenavista und Guaclle dar. Geländeaufnahmen lassen erkennen, dass diese Verbindung unter einer verwitterten Deckschicht verborgen sein könnte. Deren Präsenz wird durch eine ausgeprägte Farbanonmalie und porphyrische Quarz-Monzonit-Ausbisse mit durchdringender argillitischer Alteration und Quarz-Stockwerke, die wiederum eine Vielfalt verbleibender Eisenoxide und Boxwork-Strukturen aufweisen, verdeutlicht.

Im Gebiet Cochapata wurden 537 Gesteinssplitterproben systematisch entnommen. Unmittelbar nördlich und westlich der Lagerstätte Ccalla wurden fünf Kupfer- und Goldanomalien entdeckt, die im Zuge der nächsten Bohrungen untersucht werden sollen. Eine der bedeutenderen Anomalien umfasst 24 Gesteinsproben mit durchschnittlich 0,55 g/t Gold, 0,03 Prozent Kupfer und 2,2 ppm Silber auf einer Fläche von 350 mal 50 Metern. Die hohen Goldwerte legen nahe, dass die Kupfergehalte ausgelaugt worden sein könnten. Eine starke magnetische Anomalie mit gleichzeitiger hoher Aufladbarkeit ähnlich der, die der Lagerstätte Ccalla zugrundeliegt, lässt vermuten, dass sich die Mineralisierung unter einer verwitterten Deckschicht von Ccalla durch das Gebiet Cochapata zieht.

Zielgebiete Guaclle-Buenavista
Die Zielgebiete Guaclle und Buenavista scheinen entlang eines Trends parallel zu demjenigen, der die Lagerstätten Ccalla und Azulccaca beherbergt, 2 Kilometer weiter nordwestlich zu liegen. Sie zeichnen sich durch Oxid- und primäre Kupfermineralisierung in Zusammenhang mit in Quarz-Monzonit-Porphyre gebetteten Diorit mit propylitischer Alteration aus. Die Mineralisierung gleicht derjenigen im Gebiet Ccalla, ist jedoch vielleicht etwas stärker erodiert und weist weniger phyllische Alteration auf. Die Kalkstein-Dachschollen weisen an eingien Stellen prograde und retrograde Skarn-Alteration mit Eisen- und Kupfermineralisierung auf.

Im Zielgebiet Buenavista wurden 224 Gesteinssplitterproben entnommen. Im Zuge dieser Probenahmen wurden auf einer Fläche von 2,2 auf 0,6 Kilometern sieben Gebiete mit anomalen Kupfer- und Goldgehalten abgegrenzt. Zur Abgrenzung von Bohrzielen ist ein Programm geplant, das geophysikalische Messungen, eingehende geologische Kartierungen und Grabungen umfassen soll. Im Gebiet Guaclle wurden im Zuge der Gesteinssplitterprobenahmen zwei Kupfer-Gold-Anomalien auf einer Fläche von 1,4 auf 0,4 Kilometern abgegrenzt.

Panoro hat zwar in den oben genannten Zielgebieten bislang keine Bohrungen niedergebracht; im Gebiet Guaclle wurde jedoch in einigen historischen Bohrungen Porphyr und Skarn-Mineralisierung durchteuft. In diesem Gebiet wurden sechs Bohrlöcher niedergebracht, von denen zwei zahlreiche Abschnitte mit Oxid- und supergen angereicherter Kupfermineralisierung durchteuften: von sechs Metern mit 1,32 Prozent Kupfer bis zu 12 Metern mit 0,76 Prozent Kupfer. Die Ergebnisse der Oberflächenprobenahmen im Gebiet Buenavista fielen anomaler aus als die bei Guaclle; in dieser Zone wurde bislang jedoch noch nicht gebohrt.

Panoro plant ein Explorationsprogramm für diese Zielgebiete, vorbehaltlich des Abschlusses einer Finanzierung. Erste Priorität liegt auf der Durchführung eines Phase-1-Bohrprogramms im Zielgebiet Maria Jose. Die bewilligte EIAsd ermöglicht die Errichtung von bis zu 311 Bohrplattformen für die Niederbringung der gleichen Anzahl an Bohrlöchern.

Luquman Shaheen, President und CEO, sagte hierzu: Das Projekt Cotabambas steht in seiner Erschließung an einem überaus interessanten und einzigartigen Punkt. Die kürzlich aktualisierte PEA hat die positive Wirtschaftlichkeit für einen Tagebaubetrieb auf Grundlage der aktuellen Ressourcenbasis nachgewiesen, während weiterhin beeindruckendes Explorationspotenzial in der Nähe der Ressourcen und anderenorts im Konzessionsgebiet besteht. Dank der Bewilligung der EIAsd kann das Unternehmen nun bei einigen dieser Zielgebiete Bohrungen durchführen. Positive Bohrergebnisse könnten sich in vielerlei Hinsicht auf das Projekt auswirken und u.a. zur Erweiterung der Ressource und der Verlängerung der geschätzten Lebensdauer der Mine oder auch einer möglichen Anhebung der Durchsatzleistung führen. Angesichts der Inbetriebnahme einer Anzahl anderer großer Kupferprojekte in der Region in den vergangenen drei Jahren - u.a. Las Bambas, Constancia, Antapaccay und die Ausweitung von Cerro Verde - wird die Region zunehmend zu einem Zentrum für Infrastrukturentwicklungen, um die Versorgung dieses aufstrebenden und weltweit herausragenden Kupferbergbaugebiets gewährleisten zu können. Wir freuen uns darauf, Cotabambas als das nächste bedeutende Projekt in dieser Region weiterzuentwickeln.

Über Panoro

Panoro Minerals ist ein hervorragend aufgestelltes Kupferexplorationsunternehmen mit Schwerpunkt auf Peru. Panoro erweitert sein bereits ansehnliches Portfolio von Kupfer- und Goldprojekten im bedeutenden Andahuaylas-Yauri-Gürtel im südlichen Zentralperu; dazu zählen auch die im fortschrittlichen Erschließungsstadium befindlichen Projekte Cotambas (Kupfer-Gold-Silber-Molybdän) und Antilla (Kupfer-Molybdän).

Seit 2007 hat das Unternehmen in diesen beiden wichtigen Projekten Explorationsbohrungen über mehr als 70.000 Meter absolviert und Ende 2013 folgende Mineralressourcen abgegrenzt:

Die Ergebnisse der aktualisierten PEA für das Projekt Cotabambas wurden am 22. September 2015 bekanntgegeben und bescheinigtem dem Projekt einen Kapitalwert von 683,9 Millionen US$, einen IZF von 16,7 Prozent und eine Amortisationsdauer von 3,6 Jahren - nach Steuern - im Base-Case-Szenario. Die PEA berücksichtigte den Abbau von 483 Millionen Tonnen aus zwei Tagebaugruben zum Betrieb einer Mühlen- und Konzentrationsanlage mit einer Kapazität von 80.000 Tonnen pro Tag, in der ein einziges Kupferkonzentrat mit Gehalten von 27 Prozent Kupfer, 11 g/t Gold und 134 g/t Silber (ohne Strafgebühren für Schadstoffe) hergestellt werden soll.

Die Arbeiten an der PEA für Antilla wurden nach Fertigstellung der aktualisierten PEA für Cotabambas wieder aufgenommen und stehen kurz vor Abschluss.

Neben den Projekten Cotabambas und Antilla besitzt Panoro noch 10 weitere Projekte in derselben Region im südlichen Zentralperu, die sich noch in einem früheren Erschließungsstadium befinden. Die peruanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Kupferproduktion zu verdoppeln, die vielen Kupferprojekte in der Region zu erschließen und private und öffentliche Mittel für den Ausbau der Bahn- und Straßenverbindungen, Stromversorgungseinrichtungen und Stromleitungen sowie die Hafeninfrastruktur bereitzustellen. Diese Maßnahmen werden zum raschen Ausbau einer zentralen Kupferproduktionsstätte von internationaler Bedeutung führen. Hier befinden sich Panoros zahlreiche Projekte wie Las Bambas, Tintaya, Antapaccay, Haquira, Constancia, Los Chancas und Trapiche, von denen alle entweder in Exploration, in Bau oder bereits in Produktion sind.

Luis Vela, P. Geo, hat in seiner Funktion als qualifizierter Sachverständiger gemäß Vorschrift National Instrument 43-101 die wissenschaftlichen und technischen Informationen in dieser Pressemitteilung überprüft und freigegeben.

Für das Board von Panoro Minerals Ltd.

Luquman A. Shaheen, M.B.A., P.Eng., P.E.
President CEO


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Panoro Minerals Ltd.
Luquman A. Shaheen, President CEO
Tel: 604.684.4246
Fax: 604.684.4200
E-Mail: info@panoro.com
Web: www.panoro.com

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