Drohender Mangel an Pflegeheimplätzen und Fachpersonal

Veröffentlicht von: Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Veröffentlicht am: 16.12.2015 14:16
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - So lautet die Botschaft einer am 15.12.2015 präsentierten Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI). - Näheres zur RWI-Studie unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=21422

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk erklärt dazu in Kürze:

Grundsätzlich werden wir wohl deutlich mehr Pflegeheimplätze benötigen. Ob allerdings die Prognose des RWI zutrifft, kann dahin gestellt bleiben. Wir müssen auf jeden Fall die Alterung der Gesellschaft und die damit verbundene deutliche Zunahme der Zahl der pflegebedürftigen Menschen ernster nehmen als bisher. Dabei dürfen wir die ambulante Versorgung nicht vernachlässigen. Insoweit sind, wie wiederholt ausgeführt wurde, die Kommunen mit der Gestaltung von Quartierskonzepten gefordert. Die Wahrnehmung solcher Aufgaben wird immer wichtiger, aber die Botschaft kommt kaum an. - Dass wir erheblich mehr Pflegekräfte brauchen, wird seit Jahren ausgeführt. Allerdings besteht dieser Bedarf bereits JETZT und erfordert schnellstmöglich eine Ausweitung der Stellenpläne für das Pflegepersonal in Heimen (und Krankenhäusern). Dies wurde Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, u.a. beim Pflegetreff am 21.10.2015, vorgetragen. Siehe dazu das Statement bei Youtube > https://youtu.be/qbyHRxX9ikk . Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird am Thema dran bleiben, auch im Neuen Jahr!

Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk https://www.facebook.com/werner.schell.7

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