Vom Fernsehstudio zur Chorprobe

Veröffentlicht von: Neue Jazzchool München e.V.
Veröffentlicht am: 16.12.2015 17:57
Rubrik: Freizeit & Hobby


Conny Kreitmeier und ihre Jazzschool-Voices
(Presseportal openBroadcast) - „SchleichFernsehen“-Studiomusikerin Conny Kreitmeier baut an der Münchner Jazzschool ein neues Chorensemble auf

In Helmut Schleichs Kabarett-Sendung „SchleichFernsehen“ sorgt sie im Bayerischen Fernsehen musikalisch für Stimmung. Abseits des TV-Studios geht Conny Kreitmeier mit einem eigenen Chorkonzept an der Neuen Jazzschool München zusammen mit Hobbysängern der Stimme und ihren vielseitigen Möglichkeiten auf den Grund. Im September 2015 ist „Jazzschool-Voices“ als Pilot-Projekt gestartet. Anmeldeschluss für das Sommersemester ist am 11. Januar 2016.

Conny Kreitmeier ist in vielen Genres zu Hause: Als Backgroundsängerin war sie europaweit mit Pop-Größen wie The Wheater Girls, Jennifer Rush und Hot Chocolate auf Tour. Mit ihrem Musikkabarett-Duo „Orchester Bürger Kreitmeier“ gewann sie den Satirepreis Prix Pantheon und den Deutschen Kleinkunstpreis. Als Gastsängerin mit „Panzerballett“ frönte sie einer Mischung aus Jazz und Heavy Metal. Mit ihrem neuen Projekt The Heimatdamisch verpackt sie als Frontfrau Volksmusik in ein rockiges Gewand. Und als Kopf des Stimmungsbüros Kreitmeier kann sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wenn sie die Studiomusik für die monatliche BR-Sendung komponiert, arrangiert und präsentiert.

„Auch mit meinem Chorprojekt an der Jazzschool möchte ich zwischen unterschiedlichen Genres wandern. Zwischen Jazz, Rock, Pop, Soul und Easy Listening – zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Und weil meine Sänger völlig unterschiedliche Erfahrungen und Vorkenntnisse haben, schreibe ich ganz individuelle Arrangements für sie. Damit jeder nach seinen Fähigkeiten gefordert und gefördert wird. Das ist auch für mich eine echte Herausforderung, aber das passt zu mir: Routine finde ich langweilig.“, erklärt die 44-Jährige.

Die Idee zu ihrem Chorprojekt entstand während ihres berufsbegleitenden Lehrgangs zum "Coach für Pop-Bands und Pop-Musiker" an der Bundesakademie Trossingen. Bestandteil der Fortbildung war, ein Lehr-Video mit einem Chorensemble zu erstellen. Mit Unterstützung des Neue Jazzschool München e.V., in dessen offenen Unterrichtsprogramm und Intensivausbildung sie bereits Gesang unterrichtete, konnte sie das Projekt realisieren.

„In unseren wöchentlichen Proben spielen einerseits die Stimmbildung und ein grundlegendes Rhythmus-Workout eine große Rolle. Andererseits ist mir wichtig, den Mut zum Improvisieren und das Aus-Sich-Herausgehen bei meinen Sängern zu wecken. Es geht mir nicht nur darum, dass jeder brav seine Stimme richtig singt, sondern noch viel mehr darum, dass die ganze Gruppe ohne ein klassisches Chorleiter-Dirigat zusammen als Team interpretiert: Wir sind eine richtige Band!“, beschreibt die gebürtige Münchnerin.

Um ihr Chorprojekt weiter auszubauen, benötigt Conny Kreitmeier vor allem noch mehr Männerstimmen. Von ihren Teilnehmern wünscht sie sich erste Erfahrungen in der Chorarbeit und einfache Notenschriftkenntnisse. „Und sie sollten bereit sein, auch außerhalb der gemeinsamen Proben zu Hause zu üben. Dafür gibts meistens von mir produziertes Übematerial als mp3.“ Die „Jazzschool-Voices“ proben immer donnerstags von 19.45 bis 21.15 Uhr im Pasinger Schulgebäude des Neue Jazzschool München e.V.. Der nächste Chor-Kurs läuft von 18. Februar bis 28. Juli 2016. Mehr Informationen gibt es auf www.jazzschool.de.

Pressekontakt:

Katrin Neoral
Neue Jazzschool München e.V.
Manzingerweg 7
81241 München
Tel.: 089/ 72 63 52 96-14
Fax. 089/ 72 63 52 96-15
Email. mail@jazzschool.de
www.jazzschool.de

Firmenportrait:

Hintergrundinformationen zur „Neuen Jazzschool München e.V.“:<br />
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Der Münchner Jazzpianist Joe Haider gründete im Jahre 1974 die erste Ausbildungsstätte für Jazz und Popularmusik in ganz Deutschland - die „Joe Haider Jazz School“ in München. Die Schule in Pasing war zu diesem Zeitpunkt neben der „Swiss Jazz School” die einzige Ausbildungsstätte für Jazz- und Popularmusik im deutschsprachigen Raum. Die Ausbildung lehnte sich eng an das Konzept der renommierten „Boston Jazz School Berklee" an. <br />
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In den folgenden Jahren erwarb sich die Schule als Ausbildungsstätte für Jazz einen weit über die Grenzen Münchens und Bayerns hinausgehenden Ruf. Aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus dem Ausland bewarben sich Musiker um einen Ausbildungsplatz. Es folgte eine enge Zusammenarbeit mit dem in den Siebziger Jahren international bekannten Münchener Jazzclub „Domicile”. Zusätzliche Workshops entstanden, die Studenten wurden mit internationalen Größen zusammengebracht und erhielten Unterricht<br />
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Im Rahmen seiner „Jazz School“ gründete Joe Haider das Label „Egorecords” und ermöglichte so talentierten Studenten ihre ersten Schallplattenaufnahmen zu veröffentlichen, unter anderem Aufnahmen des ehemaligen Schülers Max Neissendorfer, damals bereits Dozent an der „Jazz School“. Die Förderung der eigenen Schüler stütze auch die enge Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat München, Konzertsubventionen durch BMW. Auszeichnung von Studenten der „Jazz School“ mit dem „Kulturförderpreis für interpretierende Kunst” der Landeshauptstadt München (u.a. Thomas Faist, Max Neissendorfer, Peter Tuscher, Andreas Vahsen).<br />
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Nach dem Ausscheiden von Joe Haider wurde Max Neissendorfer 1990 sein designierter Nachfolger als Schulleiter. Die Schule konstituierte sich als gemeinnütziger Verein mit dem Namen „Neue Jazzschool München e.V.” und begann ihre Zusammenarbeit mit „Ohrwurm, Schule für moderne und Klassische Musik“ in Laim, mit dem sie das Label „Egorecords“ gemeinsam fortführt.<br />
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Auch nach der Umstrukturierung zum gemeinnützigen Verein brachte die traditionsreiche Ausbildungsstätte durch seine Intensivausbildung erfolgreiche Musiker wie die vielseitig talentierte Sängerin Conny Kreithmeier (bekannt durch das „Orchester Bürger Kreitmeier“), den versierten Jazzpianisten Jan Eschke und den erfolgreichen Filmkomponisten Manuel Kurz hervor. <br />
Im Herbst 2007 gründeten der Komponist, Jazztrompeter und langjährige Dozent an der „Neuen Jazzschool München“, Franz-David Baumann, und der Pianist, Sänger und langjährige Schulleiter der Jazzschool, Max Neissendorfer, die Berufsfachschule für Musik - Fachrichtung Rock/Pop/Jazz und erweiterten damit das Unterrichtsangebot um einen staatlich genehmigten Abschluss. Im Zuge der Berufsfachschulgründung bezog die „Neue Jazzschool München“ ein neues Schulgebäude in Pasing auf der Würminsel. <br />
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