„alwa ist leben“-Preis wurde erstmals verliehen: 17.500 Euro für Projekte zum Thema Leben ist Lernen

Veröffentlicht von: meister-plan
Veröffentlicht am: 21.12.2015 16:14
Rubrik: Handel & Wirtschaft


Gerhard Kaufmann und Denise Kaufmann (v.l.) mit Preisträgern des „alwa ist leben"-Preises (Foto: W.Kuhnle)
(Presseportal openBroadcast) - Am 17. Dezember 2015 wurde von der alwa-Stiftung, Sachsenheim, erstmals der „alwa ist leben“-Preis vergeben. Aufgrund der vielen interessanten und ideenreichen Einsendungen übergab Denise Kaufmann als Mitglied des Stiftungskuratoriums die drei Siegerplätze an je zwei Preisträger.

Unter dem Motto „Leben ist Lernen“ ging für den ausgeschriebenen Stiftungspreis innerhalb von drei Monaten eine Vielzahl an Bewerbungen bei der alwa-Stiftung ein. „Die Projekte der Preisträger verdeutlichen, dass es viele Ansätze gibt, um an das Thema „Leben ist Lernen“ heranzugehen. Es ist schön zu sehen, wie positiv wir auf die Welt der Kinder und Jugendlichen Einfluss nehmen können“, betonte Denise Kaufmann bei der Preisübergabe.
Bei der Auswahl der Projekte für den alwa ist leben-Preis achtete die Jury insbesondere auf das Erreichen von vielen Kindern und Jugendlichen sowie auf Wirkungsgrad, Nachhaltigkeit und Innovationscharakter. Preisträger in diesem Jahr sind der Judo-Sportverein Speyer e.V. (Speyer), der Kinder und Jugend Arche Karlsruhe e.V. (Karlsruhe), der Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. (Karlsruhe), die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH (Stuttgart), das Leibniz-Gymnasium Östringen (Östringen) sowie die Bischof von Lipp Schule (Mulfingen). Insgesamt erhielten die Preisträger 17.500 Euro zur Umsetzung ihrer Projekte.
„Da der Stiftungszweck vielfältig ausgelegt werden kann, solange er sich um Gesundheit, Sport und Kultur dreht, wird der „alwa ist leben“-Preis künftig jährlich unter einem anderen Motto vergeben. In 2016 wird es ein anderes Thema sein“, so Gerhard Kaufmann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. 2015 dient der Preis zur Unterstützung von Projekten und Ideen rund um das Thema Lernen.

1. Platz
Für einen der beiden ersten Plätze erhielt der Judo-Sportverein Speyer e.V., Speyer, 5.000 Euro. Auf die Vermittlung von ethischen Werten, wie beispielsweise Respekt, legt der Sportverein einen Projekt-Schwerpunkt. Jährlich sucht er dazu einen anderen ethischen Wert aus. Jugendliche sammeln Ideen, wie der abstrakte Wert vermittelt werden kann. In Workshops, auf Freizeiten und im Training stehen die Werte immer wieder als Thema an. Auch das Lernen von sozialen Kompetenzen sowie die Förderung von Verantwortungsbewusstsein, gesellschaftlichem Engagement und das Erreichen der Ausbildungsreife stehen im Fokus. Der Verein erreicht dadurch über 120 Jugendliche im Alter von 14 bis 23 Jahren.
Die zweiten 5.000 Euro gingen an den Kinder und Jugend Arche Karlsruhe e.V., Karlsruhe. Der Verein betreut Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 13 Jahren aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Ihnen sollen mehr Chancengleichheit und eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht werden. Vor allem die Förderung von speziellen Begabungen und individuellen Potenzialen sind dem Verein ein Anliegen. Die Kinder können in den Vereinsräumen ihre Hausaufgaben machen, bekommen täglich eine warme Mahlzeit und können spielen und aktiv sein, immer mit der Unterstützung der Mitarbeiter der Arche. Zukünftig stehen ihnen hierzu auch neue Räumlichkeiten zur Verfügung, die mit dem Preisgeld eingerichtet und teilweise lerntherapeutisch ausgestattet werden.

2. Platz
Den zweiten Platz teilen sich die Generationenwerkstatt des Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V., Karlsruhe und das Sozialkompetenztraining für benachteiligte Jugendliche, welches die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH, Stuttgart, durchführt. Sie erhielten beide jeweils 2.500 Euro Preisgeld.
In der Generationenwerkstatt des Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. soll die Motivation zum Lernen bei Jung und Alt gesteigert werden. Wichtig ist daher die Zusammenarbeit zwischen allen Altersgruppen der Gesellschaft. Anderen zu helfen, Stärken von verschiedensten Altersgruppen zu bündeln, das sind die Hauptzielsetzungen. Im Karlsruher Projekt geben beispielsweise Senioren ihre Erfahrung und ihre Netzwerke an Jugendliche und Studenten weiter. Sie helfen, Arbeitsplätze und Praktika zu vermitteln.
Ziel des Stuttgarter Jugendhauses dagegen ist es, den Jugendlichen alternative Handlungsmöglichkeiten zu sozial unangepasstem Verhalten in Alltagssituationen aufzuzeigen. Zusätzlich wird ein Lebensabschnittsziel formuliert, beispielsweise Schulabschluss oder Ausbildung. Fünf Phasen plant das Jugendhaus mit den Jugendlichen. Sie reflektieren ihr eigenes Verhalten und ordnen dieses ein. Nach dem Training sollen sie in der Lage sein, Reaktionen aus der Gesellschaft auf ihr Handeln besser zu verstehen.

3. Platz
Zwei Schulen teilen sich den dritten Platz, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist. Das Leibniz-Gymnasium Östringen möchte durch sein Projekt die Schülerinnen und Schüler zum lebenslangen Sporttreiben animieren. „Bewegte Schule – bewegter Unterricht“ ist eines der Leitprinzipien in der Unterrichtstätigkeit. Die Schule versucht, täglich ein Ort der Bewegung und folgerichtig ein Ort des Lernens zu sein. So werden neue Orte für Aktivitäten geplant, und die Schüler können aus verschiedenen Angeboten wie beispielsweise einer C-Trainerausbildung oder einer Schulmentorenausbildung wählen.
In der Bischof von Lipp Schule, Mulfingen, möchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 gemeinsam etwas für die Umwelt und das Leben tun. „Wir ernten was wir säen! – Nachhaltigkeitskalender“ nennen sie ihr Projekt. Sie haben festgestellt, dass zu viel verschwendet wird. Aus diesem Grund entwarfen die Kinder einen Fastenkalender für 28 Tage. Jeder Tag steht unter einem bestimmten Motto, das helfen soll, mehr auf die Umwelt und auf die Mitmenschen zu achten.

Pressekontakt:

Unternehmenskontakt:
alwa-Stiftung, Winkels Stiftungsverwaltungs GmbH
Denise Kaufmann, Gerhard-Rummler-Straße 1, D-74343 Sachsenheim
Fon: +49 7147 6010-0, Fax: +49 7147 6010-108
denise.kaufmann@winkels.de, www.alwa-mineralwasser.de/stiftung/

Pressekontakt:
meister-plan - agentur für werbung & pr
Bettina Meister, Gutbrodstraße 40, D-70193 Stuttgart
Fon: +49 711 2635443, Fax: +49 711 2635448
pr@meister-plan.de, www.meister-plan.de
www.facebook.com/meisterplan.agentur

Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.