Warum Kerzen keine Gurken sind

Veröffentlicht von: Gütegemeinschaft Kerzen e. V.
Veröffentlicht am: 22.12.2015 17:32
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Die neuen EU Regeln für Kerzen haben durchaus Sinn für den Verbraucher

In verschiedensten Medien wurde in den vergangenen Wochen viel Spott über die Europäische Union ausgegossen. Grund: Der Vorstoß der Europäischen Kommission, Regeln zum Thema Sicherheit von Kerzen auszuarbeiten. Europa habe weitaus größere Probleme, hieß es da, und was aus dem Versprechen geworden sei, sich nur noch um "die großen Dinge" kümmern zu wollen. Schnell wurde an die Regelung der Gurkenkrümmung erinnert und die Frage aufgeworfen, ob Kerzen nun die neuen Gurken seien.

Zugegeben, es scheint drängendere Fragen als die Sicherheit von Kerzen zu geben. Dennoch ist es ein Thema, und dieser Tage ein Brandaktuelles. Sicherheitsanforderungen an Kerzen, Kerzenhalter, -behälter und -zubehör machen durchaus Sinn für den Verbraucher. Denn, im Gegensatz zur Gurke, kann eine minderwertige Kerze tatsächlich "brandgefährlich" werden.

"Es gab schon bisher einige Normen für Kerzen", betont Stefan Thomann, Geschäftsführer der European Candle Association (ECA), dem Dachverband der Kerzenhersteller in Europa. "Die Anforderungen seitens der EU werden diese bereits vorhandenen Regelungen europaweit vereinheitlichen und bindend machen." Im Klartext heißt das, dass beispielsweise minderwertige Kerzen, die den Sicherheitsanforderungen nicht genügen, dann von den Behörden aus dem Verkehr gezogen werden könnten.

Für den Verbraucher durchaus sinnvoll. Doch noch gelten die Regeln nicht und gerade dieser Tage stellt sich die Frage, woran erkennt man also gute Kerzen? Denn beispielsweise führen minderwertige Rohstoffe in der Wachsmischung dazu, dass eine Kerze zu schnell oder ungleichmäßig abbrennt, zu viel Ruß entwickelt oder tropft. Wie findet man Kerzen in hoher Qualität, die sicher und mit schöner Flamme abbrennen? Die Antwort: Das RAL-Gütezeichen, ein Qualitätssiegel, das Produkte kennzeichnet, die nach hohen, genau festgelegten Qualitätskriterien hergestellt bzw. angeboten werden.

"Das RAL-Gütezeichen kennzeichnet Kerzen, die bereits jetzt die wesentlichen Vorgaben erfüllen, die die neuen EU-Regeln bringen würden", so Dr. Volker Schmid, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Kerzen e.V.. "Und zwar sowohl was die Inhaltsstoffe, als auch was die Sicherheit angeht." Die Gütegemeinschaft hat sich lt. Vereinssatzung den Zweck gegeben, die Güte von Kerzen zu sichern, und verleiht auch das RAL-Gütezeichen. 35 Hersteller aus Europa und allein 19 aus Deutschland gehören dazu. Wer also beim nächsten Einkauf auf dieses Siegel achtet, der kann sicher sein, dass die Kerzen strenge Normen im Hinblick auf Rohstoffe, Brenndauer und Brennverhalten erfüllen. Oder kurz, sie sind schön anzusehen und brennen gut, schön und sicher ab.

Damit kann sich der Verbraucher also schon heute durch genaues Hinsehen vor schlechten Produkten schützen. Mit den neuen EU-Anforderungen wird zusätzlich und rechtlich bindend gewährleistet, dass minderwertige Ware erst gar nicht in die Regale gelangt. An sich also eine brandheiße Nachricht für Kerzenliebhaber, die bei genauer Betrachtung auch gar nichts mit Gurken zu tun hat.

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Informationen zur Gütegemeinschaft Kerzen
Die Gütegemeinschaft Kerzen ist ein Interessenverband europäischer Hersteller. Ihr gehören derzeit 35 Hersteller an, davon 19 aus Deutschland. Gemeinsam produzieren sie jährlich etwa 580.000 Tonnen Kerzen - das sind mehr als 50 Prozent der europäischen Gesamtproduktion. Die Europäische Gütegemeinschaft e.V. für Kerzen steht für Qualität und Fortschritt im Bereich der Kerzenherstellung.

Informationen zum RAL Gütezeichen Kerzen
Verliehen wird das Gütezeichen Kerzen von der Europäischen Gütegemeinschaft Kerzen e.V.. Der Gütezeichenstandard ist allgemein in der Branche anerkannt und wurde teilweise in die Europäische Norm 15426 übernommen.
Hersteller dürfen ein Produkt nur dann mit dem RAL Gütezeichen ausloben, wenn es den strengen Anforderungen der Gütegemeinschaft Kerzen im Hinblick auf Rohstoffe, Brenndauer und -verhalten entspricht. Die Einhaltung dieser Normen wird durch unabhängige Überprüfungen durch die Experten der DEKRA Umwelt GmbH überwacht.

Das Gütezeichen Kerzen ist im Jahr 1997 vom RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. anerkannt worden. Der RAL sorgt für die Akzeptanz der Gütezeichen in allen Wirtschaftskreisen und deren regelkonformen Verwendung.

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