Sutor Anlageexperte erklärt den Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko

Veröffentlicht von: Sutor Bank
Veröffentlicht am: 29.12.2015 11:48
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) -

An der Börse hängen Rendite und Risiko untrennbar zusammen. Anleger müssen verstehen, dass potenzielle Renditen mit zunehmendem Risiko steigen. Sie müssen verstehen, was Risiken bedeuten.

Risiken bedeuten Schwankungen

Risiken bedeuten Schwankungen. Ein anderer Begriff für das Maß der Schwankungen ist in der Finanzmathematik auch der Begriff Volatilität (definiert als sogenannte Standardabweichung). Je stärker der Preis für ein an der Börse gehandeltes Gut schwankt, desto größer das Risiko. Da Schwankungen in jede Marktrichtung möglich sind, impliziert Risiko aber immer auch die Chance auf Rendite. Eine hohe Renditeerwartung bedingt also die Inkaufnahme von höheren Volatilitäten. Um die Schwankungen einer Anlagestrategie zu mildern, empfiehlt sich an erster Stelle die Portfolien breit diversifiziert aufzustellen. Dies kostet zwar die Toprendite, lässt Anleger aber deutlich ruhiger schlafen.

Dynamisch, konservativ oder ausgewogen?

Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) hat im Rahmen einer Zertifizierung die drei Anlagestrategien der Sutor Bank "Konservativ", "Ausgewogen" und "Dynamisch" bewertet und die Risiko- und Renditeerwartungen in ein Diagramm (https://www.anlage-wissen.de/risiko-renditeerwartung/) übertragen. Als Vergleich dienen ein Anleiheindex und ein Aktienindex. Man erkennt in dem Diagramm deutlich, dass mit steigender Rendite das Risiko wächst oder anders herum, mit steigendem Risiko auch die Rendite steigt.

Die Portfolien sollten sich, je nach Ausrichtung, innerhalb der Eckpunkte Aktien und Anleihen wiederfinden. Ein Idealfall ist es, wenn sich, wie in der Grafik ersichtlich, z. B. bei der Strategie "Konservativ" bei niedrigerem Risiko eine höhere Rendite ergibt.

Welche Anlagestrategie die beste ist, hängt unter anderem von den persönlichen Zielen ab. Liegen die persönlichen Sparziele weit in der Zukunft, können Sie auf dem Weg zu Ihrem Sparziel größere Schwankungen in Kauf nehmen und auf Strategien mit einem größeren Aktienanteil setzen. Für kürze Anlagehorizonte (von mindestens drei Jahren) bietet sich die Strategie "Konservativ" als Lösung an.

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