Eine Kündigungsschutzklage reicht nicht aus

Veröffentlicht von: In Seo
Veröffentlicht am: 29.12.2015 13:02
Rubrik: Recht & Politik


(Presseportal openBroadcast) - Arbeitnehmer, die von ihrem Arbeitgeber die Kündigung erhalten, haben das Recht, eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht einzureichen. Ob dies ausreicht, um eine Weiterbeschäftigung zu erreichen, ist in der Regung ungewiss. Meist sind Arbeitgeber bereit, einige Euro zu bezahlen, um den Mitarbeiter los zu werden.
Es kommt also nicht darauf an, ob der gekündigte Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage einreicht, um in der Firma auch weiterhin beschäftigt zu werden. Vielmehr ist die richtige Antragstellung maßgebend, um eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen zu erreichen.
Wie die Klage vor dem Arbeitsgericht formuliert werden und welchen Inhalt sie haben muss, um dem Arbeitnehmer eine mögliche Weiterbeschäftigung zu ermöglichen, weiß Roland Sudmann. Er ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und formuliert die Kündigungsschutzklage in der Form, dass sie vor Gericht Bestand hat und der Arbeitnehmer den Prozess gewinnt.
Oft ist der Kündigungsgrund in einem Gerichtsverfahren für das Gericht nicht ausreichend. Nicht ausreichend für eine Kündigung aus betrieblichen Gründen sehen einige Arbeitsrichter den Kündigungsgrund "Rationalisierung" an. Gibt das Arbeitsgericht der Klage auf Kündigungsschutz statt, ist die Kündigung nicht wirksam. Roland Sudmann wird in einem weiteren Schritt die Weiterbeschäftigung seines Mandanten fordern. Der Arbeitgeber ist nach der für ihn verlorenen Kündigungsschutzklage seines Mitarbeiters diesen wieder zu beschäftigen. Entweder kann der Arbeitnehmer an seinem Arbeitsplatz für den Arbeitgeber wieder tätig werden oder aber der Arbeitgeber stellt ihn von der Arbeit frei. Letzteres geht nicht ohne Bezahlung; der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Mitarbeiter für die Zeit der Freistellung sein übliches Gehalt zu bezahlen. In der Regel erfolgt die Bezahlung bei Freistellung bis zu einem Berufungsverfahren, das allerdings meist auf sich warten lässt. Mehr unter http://www.sudmann-arbeitsrecht.de.

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