PR-Experte Michael Oehme: Keine Macht den Schwarzfahrern

Veröffentlicht von: Michael Oehme
Veröffentlicht am: 13.01.2016 16:38
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - BVG führt schärfere Kontrollen im Kampf gegen Schwarzfahrer ein

St.Gallen, 13.01.2016. Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) will stärkere Kontrollen einführen, um die Zahl der Schwarzfahrer zu reduzieren. „Vergleicht man Berlin mit Städten wie London, Paris oder New York, sind die Kontrollen bisher sehr mild“, weiß auch PR-Experte Michael Oehme. So gibt es in diesen Städten bereits seit Jahren Sperren an den Zugängen, welche nur mit einem gültigen Fahrausweis passiert werden können. Diese Variante ist allerdings in Berlin nur schwer umsetzbar und wäre zudem sehr kostspielig: Die Bauweise der Berliner U-Bahn unterscheidet sich nämlich von derer anderer Städte, da diese beinahe unmittelbar unter der Straßenfahrbahn verläuft. Diese bauliche Beschaffenheit macht es unmöglich eine Zwischenebene für die Kontrollpunkte einzubauen. Berlin besitzt insgesamt 173 U-Bahnhöfe, von denen viele früher von Kontrolleuren in einem separaten Häuschen überwacht wurden. „Diese Idee ist natürlich längst überholt. Nun wird direkt in den U-Bahnen kontrolliert, jedoch nur stichprobenartig und vor allem am Anfang jedes neuen Monats“, so Michael Oehme weiter.

Unterdessen zeigt das Beispiel Paris, dass auch automatische Kontrollsysteme und Grenzen nicht zu 100 Prozent vor Schwarzfahrern schützen kann. Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis springen einfach über die Absperrungen oder schleichen sich in den Bahnhof, wenn ein anderer Fahrgast diesen gerade verlässt.

Doch wie wird in Berlin eigentlich mit der Vielzahl an Schwarzfahrern verfahren? „Wer drei Mal beim Schwarzfahren erwischt wird, muss mit einer Strafanzeige rechnen“, erklärt Michael Oehme. In der Berliner Vollzugsanstalt Plötzensee liegt der Anteil der Insassen, die wegen Schwarzfahren dort sind, bei einem Drittel. Nichtsdestotrotz ist PR-Experte Michael Oehme davon überzeugt, dass das Problem vieler Schwarzfahrer vor allem mit finanziellen Faktoren zusammenhängt und sie sich einfach kein Fahrticket leisten können. So können beispielweise das Sozialticket reduziert werden. „Wenn Schwarzfahren als Ordnungswidrigkeit und nicht als Straftat angesehen werden würde, würde auch nicht so ein Teufelskreis für ärmere Menschen entstehen“ sagt Michael Oehme abschließend und weist darauf hin, dass Insassen in Plötzensee nur dort sind, weil sie ihre Geldstrafe nicht bezahlen können.

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Firmenportrait:

Michael Oehme, Dipl. Betriebswirt (FH) hat sich nach Führungsfunktionen im öffentlichen Dienst und bei einem Bertelsmann-Unternehmen 1996 als Werbe- und Kommunikationsberater (Spezialisierung Finanzsektor) selbständig gemacht. Er war zudem über mehrere Jahre Chefredakteur des Fachmagazins Finanzwelt sowie Alleinvorstand des Verbands Deutscher Medienfonds. Als Journalist und Fachbuchautor arbeitet er zudem für mehrere Medien. Bei Veranstaltungen ist er ein gefragter Referent und Moderator.

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