Wirtschaftsministerium und Fachverband Finanzdienstleister: Crowdinvesting in Österreich auf Rekordniveau

Veröffentlicht von: glasklar-kommunikation
Veröffentlicht am: 29.01.2016 09:28
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


DI MMag Paul Pöltner, der Vorsitzende des Fachausschusses Crowdinvesting-Plattformen des Fachverbands
(Presseportal openBroadcast) - Neu und ab sofort verfügbar: Die erste Crowdinvesting-Jahresbilanz nach Einführung des neuen Gesetzes - Heimische Crowdinvesting-Plattformen sammelten 2015 8,1 Millionen Euro ein

Im Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die aktuelle Statistik der heimischen Crowdinvesting-Plattformen ab sofort verfügbar. Paul Pöltner, der Vorsitzende des Fachausschusses Crowdinvesting-Plattformen des Fachverbands, freut sich über gleichermaßen erfreuliche wie bemerkenswerte Auswirkungen des Alternativfinanzierungsgesetzes (AltFG), das am 1. September 2015 in Kraft getreten ist: „Die heimischen Crowdinvesting-Plattformen konnten 2015 8,1 Millionen Euro einsammeln und dadurch 44 Projekte finanzieren. Das neue Gesetz hat der Branche zusätzlichen Schub gebracht, denn mehr als die Hälfte des Vorjahresumsatzes stammt aus dem letzten Quartal.“

„Das Gesetz regelt so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Damit hat es auch international Vorzeigecharakter. Länder wie Deutschland nehmen jetzt unser Gesetz zum Vorbild, um ihre eigenen Regelungen zu überarbeiten“, sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der ersten Crowdinvesting-Jahresbilanz nach Einführung des neuen Alternativfinanzierungsgesetzes. „Das vergangene Quartal hat verdeutlicht, dass das neue Gesetz wirkt. Seit das Alternativfinanzierungsgesetz in Kraft ist, wurden 4,86 Millionen Euro eingesammelt. Das ist doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2014 über Österreichs Plattformen investiert wurde. Vor allem Start-Ups und KMU erhalten dadurch Starthilfe bis der Motor läuft“, betont Mitterlehner.

„Crowdfunding ist ein wichtiger Puzzlestein in unserer Gründerland-Strategie. Entscheidend ist die Rechtssicherheit für die Unternehmen, Plattformbetreiber und die Investoren - also die Konsumenten. Seit das Gesetz in Kraft ist, jagt ein Rekord den nächsten. Die Anzahl der Investoren und Projekte hat zugenommen. Die höheren Finanzierungssummen pro Unternehmen werden ausgenutzt. Das zeigt, dass Crowdfunding in Österreich als echte Finanzierungsform angekommen ist und noch viel Potenzial für die Zukunft hat“, ergänzt Wirtschaftsstaatssekretär Harald Mahrer.

Seit Bestehen der österreichischen Plattformen konnten bereits 70 Finanzierungen positiv abgeschlossen werden. Insgesamt haben die österreichischen Plattformen seit 2013 Finanzierungen in der Höhe von 11.136.986 Euro durch Crowd-Investoren erreicht. Die Steigerung von 2014 auf 2015 liegt bei 335 %. Die genaue Statistik ist auf der Homepage des Fachverbands Finanzdienstleister www.wko.at/finanzdienstleister (Direktlink: https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Finanzdienstleister/Publikationen---Downloads/Pressemitteilungen/Statistik-Crowdinvesting.pdf) abrufbar.

Derzeit sind in Österreich diese sechs Crowdinvesting-Plattformen tätig:
www.conda.eu, www.dasertragreich.at, www.greenrocket.com, www.homerocket.com, www.regionalfunding.at und www.1000x1000.at. (JR)

Pressekontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Finanzdienstleister
Mag. Philipp H. Bohrn, Mag. Dagmar Hartl-Frank
Tel.: 05 90 900-4818
E-Mail: finanzdienstleister@wko.at
Internet: http://wko.at/finanzdienstleister

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