DGIIN Pressemitteilung bzgl. der Äusserung des Präsidenten des Bund Deutscher Kriminalbeamter

Veröffentlicht von: Deutsche Gesellschaft fu?r Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin
Veröffentlicht am: 29.01.2016 19:24
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) -

Vor zwei Tagen äußerte sich der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter
(BDK) Andre Schulz zu der unzureichenden Aufklärungsquote bei unklaren
Todesfällen:
"Viele Verbrecher rutschen uns durch die Lappen" und weiter "Bei Pflegepatienten
wissen wir oft nicht so genau: War es wirklich ein Herzinfarkt oder hat ein Pfleger
mit einem Kissen nachgeholfen?".
Die Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)
weist an dieser Stelle in aller Deutlichkeit diese fur Pflegekräfte absolut
disqualifizierende öffentliche Äußerung eines Polizeibeamten zuruck.
Diese Äußerung ist polemisch und muss in der Bevölkerung zu einem nachhaltigen
Misstrauen gegenuber allen Pflegekräften fuhren, die sich tagtäglich mit großer
Muhe und Einsatz um pflegebedurftige Menschen kummern.
Die Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin
spricht allen Pflegekräften ihr Vertrauen aus.
Aufgabe aller Ärztinnen und Ärzte ist es tatsächlich, bei unklaren Todesfällen eine
suffiziente und professionelle Leichenschau durchzufuhren. Einzelfälle, die in der
Vergangenheit immer wieder fur Aufsehen gesorgt haben, durfen nicht zu einer
Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe fuhren.

Prof. Dr. med. Stefan Kluge
Präsident der DGIIN

Prof. Dr. med. Uwe Janssens
Generalsekretär der DGIIN

Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin
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Die DGIIN hat die Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Lehre und der Krankenversorgung auf dem Gebiet der Internistischen Intensiv- und Notfallmedizin zum Ziel. So sollen Diagnostik- und Behandlungsoptionen für die zu behandelnden Patienten im Einflussbereich der Gesellschaft stetig aktualisiert und verbessert werden.

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