Leidenschaft für lebendiges Brauchtum

Veröffentlicht von: Faupel Communication GmbH
Veröffentlicht am: 01.02.2016 16:24
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


(Presseportal openBroadcast) - Zu Beginn des Jahres wird die Ferienregion Imst zur Fasnachtshochburg

(epr) Sitten und Bräuche geraten in unserer schnelllebigen Zeit immer leichter in Vergessenheit. Dabei sind es doch genau diese traditionellen Werte, die unserer Gesellschaft oftmals eine Identität erhalten. In vielen Orten gibt es daher Feste, in denen diese Rituale aus früheren Zeiten bis heute zum Leben erweckt werden. In einer Region in Tirol geschieht dies vor allem zu Beginn des Jahres.

Dann blicken viele Augen vor allem auf die Kleinstadt Imst und ihre Umgebung, denn die Ferienregion im Herzen der Alpen wird drei Wochen lang zu einer echten Fasnachtshochburg. Hier treffen lebendiges Brauchtum und Tradition auf Leidenschaft und Herzblut. Durch diese Kombination werden die farbenfrohen und fröhlichen Umzüge mit ihren aufwändig gestalteten Wagen und den authentischen Masken und Kostümen zum ersten Highlight des Jahres. 2016 erleben die Besucher des bunten Treibens eine Besonderheit: Denn erstmals seit 2004 finden zwei der größten Fasnachten des Alpenraums im selben Jahr statt. Am 24. Januar steigt zunächst das Schellerlaufen in Nassereith, während eine Woche später das Imster Schemenlaufen stattfindet - beide gehören zur "Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit" der UNESCO. Am alle vier Jahre stattfindenden Schemenlaufen nehmen rund 900 Imster Männer aktiv teil. Im Zentrum dieser jahrhundertealten Tradition stehen die sogenannten Roller und Scheller mit ihrem an ein Ritual erinnernden Tanz, dem Gangle. Begleitet werden sie von den Sacknern, Spritzern und den Kübelemajen - und auch Hexen, Bären und Co sorgen für große Augen am Wegesrand.

Ähnlich ergeht es den Besuchern in Nassereith. Hier steht der Sieg des Frühlings über den Winter im Mittelpunkt, verkörpert von den Figuren des Bären und des Bärentreibers - pünktlich mit dem Glockenschlag um zwölf Uhr beginnt das bunte und mit Freude erwartete Treiben. Einzigartig dabei sind die ausdrucksstarken Holzmasken und die mit Stickereien versehenen Gewänder. Die allesamt handgemachten Unikate verleihen dem Umzug eine famose Farbenpracht. Übrigens sorgen auch in anderen Gemeinden lebendige Fasnachtsbräuche für eine besonders feierliche Atmosphäre: So steigt beispielsweise die Roppener Fasnacht am 7. Februar. Mehr Informationen zum bunten Programm gibt es unter www.imst.at.

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