Tag der offenen Tür an der Neuen Jazzschool München

Veröffentlicht von: Neue Jazzchool München e.V.
Veröffentlicht am: 03.02.2016 14:23
Rubrik: Freizeit & Hobby


Schülercombos präsentieren den Besuchern die stilistische Bandbreite der Jazzschool.
(Presseportal openBroadcast) - Seit 1974 ist die Münchner Jazzschule pädagogische Anlaufstelle in Sachen Jazz und Popularmusik. Zu Beginn war ihr Angebot vorrangig auf Swing, Bebop und Co. ausgerichtet. Heute bezieht ihr gemeinnütziger Trägerverein Neue Jazzschool München e.V. sowohl an seiner staatlich anerkannten Berufsfachschule für Musik als auch in seinem offenen Unterrichtsprogramm alle populären Stilrichtungen wie Rock, Funk, Soul, Pop oder Reggae mit ein. Bei seinem Tag der offenen Tür am 20. Februar 2016 können Besucher von 11 bis 14 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Die stilistische Bandbreite des Instituts auf der Pasinger Würminsel veranschaulichen vor allem Schülercombos, die den Berufsfachschul-Unterricht im Fach Ensemblespiel und die offenen Bandworkshops der Jazzschool präsentieren. Alle Dozenten, die wie Max Neissendorfer, Franz-David Baumann, Alexander von Hagke, Heiko Jung und Andreas Keller Instrumental- und Gesangsunterricht geben, lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Conny Kreitmeier, bekannt als Studiomusikerin in der Sendung „SchleichFernsehen“ des Bayerischen Rundfunks, will mit ihrem neuen Chorprojekt „Jazzschool Voices“ zeigen, dass eine Gruppe von Sängern wie eine Band funktionieren kann. Besucher lernen außerdem die digitalen Werkzeuge kennen, die in den Fächern Recording und elektronische Musikproduktion zum Einsatz kommen. Auch das schuleigene Tonstudio können sie besichtigen.

Besonders Interessenten seiner staatlich anerkannten Berufsfachschule für Rock, Pop und Jazz bietet der Neue Jazzschool München e.V. bei seinem Tag der offenen Tür Orientierungshilfe: Ein schriftlicher Probe-Test veranschaulicht, wie der musiktheoretische Teil seiner Aufnahmeprüfung abläuft. Ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz können zukünftige Berufsfachschul-Bewerber außerdem bei einem kurzen instrumentalen Vorspiel bzw. Vorsingen einschätzen lassen. Termine dafür vergibt das Institut nach Anmeldung unter mail@jazzschool.de.

Aber auch in ihr offenes Unterrichtsprogramm bietet die Jazzschool praktische Einblicke: Wer sein Wissen in Harmonielehre, Gehörbildung oder Rhythmik in Gruppenkursen erweitern möchte, hat die Möglichkeit, seine Vorkenntnisse schriftlich zu testen. Hobby-Sänger und -Instrumentalisten bekommen nach einer individuellen Vorspiel- bzw. Vorsingrunde eine Einschätzung, welcher Bandworkshop für sie geeignet wäre. Mehr Details zum Programm gibt es auf www.jazzschool.de oder direkt unter 089/ 72 63 52 96-0.

Pressekontakt:

Katrin Neoral
Neue Jazzschool München e.V.
Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz München
Manzingerweg 7
81241 München
Tel. 089-72635296-0
Fax 089-72635296-96
E-Mail: mail@jazzschool.de

Firmenportrait:

Hintergrundinformationen zur „Neuen Jazzschool München e.V.“:<br />
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Der Münchner Jazzpianist Joe Haider gründete im Jahre 1974 die erste Ausbildungsstätte für Jazz und Popularmusik in ganz Deutschland - die „Joe Haider Jazz School“ in München. Die Schule in Pasing war zu diesem Zeitpunkt neben der „Swiss Jazz School” die einzige Ausbildungsstätte für Jazz- und Popularmusik im deutschsprachigen Raum. Die Ausbildung lehnte sich eng an das Konzept der renommierten „Boston Jazz School Berklee" an. <br />
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In den folgenden Jahren erwarb sich die Schule als Ausbildungsstätte für Jazz einen weit über die Grenzen Münchens und Bayerns hinausgehenden Ruf. Aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus dem Ausland bewarben sich Musiker um einen Ausbildungsplatz. Es folgte eine enge Zusammenarbeit mit dem in den Siebziger Jahren international bekannten Münchener Jazzclub „Domicile”. Zusätzliche Workshops entstanden, die Studenten wurden mit internationalen Größen zusammengebracht und erhielten Unterricht<br />
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Im Rahmen seiner „Jazz School“ gründete Joe Haider das Label „Egorecords” und ermöglichte so talentierten Studenten ihre ersten Schallplattenaufnahmen zu veröffentlichen, unter anderem Aufnahmen des ehemaligen Schülers Max Neissendorfer, damals bereits Dozent an der „Jazz School“. Die Förderung der eigenen Schüler stütze auch die enge Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat München, Konzertsubventionen durch BMW. Auszeichnung von Studenten der „Jazz School“ mit dem „Kulturförderpreis für interpretierende Kunst” der Landeshauptstadt München (u.a. Thomas Faist, Max Neissendorfer, Peter Tuscher, Andreas Vahsen).<br />
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Nach dem Ausscheiden von Joe Haider wurde Max Neissendorfer 1990 sein designierter Nachfolger als Schulleiter. Die Schule konstituierte sich als gemeinnütziger Verein mit dem Namen „Neue Jazzschool München e.V.” und begann ihre Zusammenarbeit mit „Ohrwurm, Schule für moderne und Klassische Musik“ in Laim, mit dem sie das Label „Egorecords“ gemeinsam fortführt.<br />
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Auch nach der Umstrukturierung zum gemeinnützigen Verein brachte die traditionsreiche Ausbildungsstätte durch seine Intensivausbildung erfolgreiche Musiker wie die vielseitig talentierte Sängerin Conny Kreithmeier (bekannt durch das „Orchester Bürger Kreitmeier“), den versierten Jazzpianisten Jan Eschke und den erfolgreichen Filmkomponisten Manuel Kurz hervor. <br />
Im Herbst 2007 gründeten der Komponist, Jazztrompeter und langjährige Dozent an der „Neuen Jazzschool München“, Franz-David Baumann, und der Pianist, Sänger und langjährige Schulleiter der Jazzschool, Max Neissendorfer, die Berufsfachschule für Musik - Fachrichtung Rock/Pop/Jazz und erweiterten damit das Unterrichtsangebot um einen staatlich genehmigten Abschluss. Im Zuge der Berufsfachschulgründung bezog die „Neue Jazzschool München“ ein neues Schulgebäude in Pasing auf der Würminsel. <br />
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