Grauer Star bleibt häufig unbeachtet

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 05.02.2016 11:20
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Harald Röcker, weist auf eine Studie der Jahre 2008 bis 2014 hin und meint, Behandlungen an Versicherten wegen grauen Star sind in den letzten Jahren leicht rückläufig. Der graue Star, auch Katarakt genannt, sind eine Eintrübung der Augenlinse. Hierdurch wird das Sehvermögen beeinträchtigt. Informationen dazu erhalten sie auch auf www.augenaerzte-in-muenster.de

Harald Röcker beschreibt die typischen Anzeichen des grauen Stars mit einem unscharfen, kontrastarmen Seheindruck. Menschen mit dieser Augenkrankheit leiden zudem oft unter erhöhter Blendempfindlichkeit. In der Region wurden im Jahr 2008 15.507 Versicherte und im Jahr 2014 immer noch 15.338 Personen mit grauem Star registriert. Dies sind 5,6 Prozent im ersten Fall und 5,3 Prozent im letzten Fall aller Versicherten.

Weiter fügte er hinzu, sei ein starker Anstieg in der Altersklasse ab 60 Jahren zu verzeichnen. In den jüngeren Altersgruppen ist der graue Star eigentlich selten vertreten und steige erst mit zunehmendem Alter kräftig an. Somit gehört der Katarakt zu den klassischen Alterserkrankungen. Bei den 80- bis 84-Jährigen sind mehr als 22 Prozent der Versicherten betroffen. Röcker geht dabei noch von einer hohen Dunkelziffer aus. Es könnten durchaus bis zu 50 Prozent der in der Altersklasse 50 bis 65-Jährigen betroffen sein, ohne dass sich diese dessen bewusst sind. Der Krankheitsprozess und die Eintrübung gehen schleichend vonstatten.

So kommt auch das Glaukom vorwiegend im fortgeschritten Alter vor

Der grüne Star tritt vorwiegend im zunehmenden Alter auf und ist entscheidend öfter bei Frauen festzustellen. Beim Glaukom, dem grünen Star, ist der Innendruck im Auge erhöht. Hierdurch wird der Sehnerv geschädigt. Röcker warnt, dass ein grüner Star erstmals ohne Symptome fortschreitet. Im Laufe der Erkrankung nimmt die Lichtempfindlichkeit merklich ab. Das Sehvermögen leidet so weit, dass es zu Orientierungsproblemen kommen kann. Gegebenheiten und Vorgänge werden nicht richtig wahrgenommen.

Die Zahl der betroffenen Versicherten in der Region hat sich auch hier nur wenig verändert. Gab es in 2008 nur 7.251 Erkrankte, so wurden in 2014 etwas mehr an Glaukom Erkrankte registriert. Das sind 2,6 Prozent oder 2,7 Prozent aller Versicherten.

Harald Röcker rät jedem, der kurzsichtig ist, eine Vorerkrankung hat oder eine erbliche Vorbelastung besteht, ab 40, jedoch spätestens ab 60, zum Augenarzt zu gehen und alle zwei bis fünf Jahre eine Untersuchung machen zu lassen. Früherkennungsuntersuchung wird im Allgemeinen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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