Das Bargeldverbot kommt in kleinen Schritten

Veröffentlicht von: Ronny Wagner
Veröffentlicht am: 09.02.2016 19:48
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Eine Betrachtung von Finanzexperte Ronny Wagner

Gibt man bei der Suchmaschine Google das Suchwort "Bargeldverbot" ein, so erscheinen mehr als 130-tausend Einträge. Und es werden jeden Tag mehr. Im Sommer vergangenen Jahres waren es noch nicht einmal die Hälfte an Suchergebnissen. Was ist passiert? Auf einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte brachte Deutsche Bank Chef John Cryan im Januar 2016 in Davos eine für viele überraschende These vor: Bargeld sei ineffizient und werde in zehn Jahren wahrscheinlich nicht mehr existieren. Wie kommt der Mann, dessen Bank gerade mit 6 Mrd. Euro im Minus ist, auf eine solche These? Es werden immer noch 85 Prozent aller Zahlungen weltweit in Cash abgewickelt. Die große Mehrheit der Deutschen will keinen Abschied von Schein und Münze. Nur jeder Fünfte (21 Prozent) könnte sich ein bargeldloses Leben vorstellen, wie eine repräsentative TNS-Emnid-Umfrage für den "Focus" im Februar 2016 ergab. Hingegen wollen 79 Prozent nicht auf Bargeld verzichten.

Der 500-Euro-Schein steht unter Terrorverdacht

Aus dem deutschen Wirtschaftsministerium ist zu hören, die Bargeldverwendung müsse eingeschränkt werden, um Sicherheit zu schaffen. Nur so lassen sich Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Drogengeschäfte und Terrorismusfinanzierung wirksam bekämpfen. Deshalb müssten Bargeldzahlungen über 5.000 Euro verboten und der 500-Euro-Schein aus dem Verkehr gezogen werden. Schließlich gebe es in vielen Nachbarländern schon Obergrenzen für Barzahlungen, etwa in Frankreich, Spanien oder in Italien. Dort wurde die Grenze zwischen 2.500 und 3.000 Euro festgelegt. Finanzexperte Ronny Wagner von der Schule des Geldes sieht darin "die Vorboten des Bargeldverbotes und den Weg der kleinen Schritte".

Bargeldobergrenze eine Scheinlösung für mehr Sicherheit

"Das bringt fast gar nichts", sagte auch der Schattenwirtschafts-Experte Friedrich Schneider von der Universität Linz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der renommierte Forscher rechnet selbst bei einen Bargeldverbot nur mit einem Rückgang der Schwarzarbeit um zwei bis drei Prozent. Auch die Mafia oder Terroristen laufen nur noch in Hollywood Blockbustern mit Koffern voll Bargeld rum. Sie haben sich längst eigene Geldtransfersysteme geschaffen. Über anonyme Tarnfirmen in der Karibik, auf britischen Kanalinseln oder im Nahen Osten und über Notaranderkontos können sie unbeobachtet Zahlungsströme lenken. Gleich mehrere Bankvertreter mahnen vor dem "unnötigen Eingriff in die Freiheit" (Vorsitzender der Volks- und Raiffeisenbanken Uwe Fröhlich) und Finanzexperte Ronny Wagner erinnert an einen Satz von Benjamin Franklin (1706 - 1790): "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."

Der wirkliche Grund ist das Überschuldungsproblem

Der entscheidende Grund, dass sich weltweit die Regierenden entschlossen haben, dem Bargeld zu Leibe zu rücken, ist ein anderer: das weltweite Überschuldungsproblem. Seit der Finanzkrise 2008 sind die Zinsen ins Bodenlose gestürzt. "Doch die tiefen Zinsen von heute erfordern noch tiefere Zinsen morgen, um das Schulden-System eine Runde weiter zu bringen", mahnt Finanzexperte Ronny Wagner. Um die Schulden vor allem von Staaten und Banken zu verringern, sollen die Zentralbanken nun eine negative Zinslandschaft erzeugen. Doch spätestens seit Griechenland wissen auch die Staatslenker und Banker was folgt: die Bankkunden würden bei einem Negativzins ihr Geld in bar abheben, um der Enteignung zu entkommen. Und um diesen Fluchtweg zu versperren, muss das Bargeld abgeschafft werden. Die Obergrenzen der Bargeldzahlungen und das Einziehen großer Banknoten sind erste Schritte in diese Richtung. Für Finanzexperte Ronny Wagner ist klar: "Nur wenn wir gefangen bleiben in dem Schuldensystem, kann man uns zur Sanierungshilfe für überschuldete Länder bzw. Banken zwingen."

Die Abschaffung des Bargeldes ist ein Angriff auf die Freiheit

"Über eins müssen wir uns im klaren sein", sagt Ronny Wagner, "bei dem Krieg gegen Cash geht es um das Ende der Privatheit, der selbstbestimmten Entscheidung und um den Zugriff auf unser Vermögen." Der Konsum jedes Einzelnen lässt sich überwachen und auswerten. Wer kauft wie viel Alkohol, geht in ein Fitnesscenter oder liest welches Buch? Ein Entrinnen vor der Überwachung des Staates ist unmöglich. Der Zugriff des Fiskus auf das Konto des Bürgers wäre keine Grenze mehr gesetzt. Die Macht der Zentralbanken würde steigen. Sie könnten die Leitzinsen weit unter null Prozent absenken und dann die Konten der Kunden mit einem entsprechenden Strafzins belasten und damit erreichen, dass die Schuldenstaaten Europas für ihre Schulden keine Zinsen mehr zahlen müssen, sondern ganz im Gegenteil bezahlt werden "Es käme zu einer gigantischen Umverteilung des Vermögen", warnt Finanzexperte Ronny Wagner und erinnert an einen Satz des deutschen Philosoph Peter Sloterdijk: "Wenn die Inflation wirklich bei 4 Prozent läge, wie Krugman (US-amerikanischer Professor für Volkswirtschaftslehre) und seine Kumpane fordern, käme das in 25 Jahren einer globalen Konfiskation des Volksvermögens gleich."

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