6 Tipps wie Sie den richtigen Firmennamen für Ihr Startup finden

Veröffentlicht von: Selbststaendigkeit.de Service UG
Veröffentlicht am: 12.02.2016 00:16
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) -

Sie möchten ein Unternehmen gründen? Dann gratulieren wir herzlich zu Ihrem Gründungsvorhaben. Und wie soll es heißen? Gute Frage, nächste Frage? Wir helfen Ihnen, den perfekten Namen für Ihr Startup zu finden. Erfahren Sie hier, was bei der Namensgebung zu beachten ist und was einen guten Namen ausmacht. Unsere 6 Tipps sorgen dafür, dass Ihr geplantes Startup schon bald nicht mehr namenlos ist.

Tipp 1: Genügend Zeit einplanen
Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch beim Firmennamen. Zu Beginn müssen Sie sich für einen Namen festlegen, diesen bestenfalls behalten und als Marke ausbauen. Nehmen Sie sich also ausreichend Zeit mit der Namensfindung, denn es steckt meist mehr dahinter als die meisten Firmengründer zunächst vermuten. Oftmals hilft regelmäßiges Brainstorming - gerne auch mit Freunden, der Familie oder Geschäftspartnern. Diese kennen Ihr Firmenkonzept meist besser als außenstehende Agenturen.

Tipp 2: Den richtigen Rechtsformzusatz im Auge behalten
Denken Sie daran, dass Ihr Firmenname auch einen Rechtsformzusatz enthalten muss. Schließlich müssen die Haftungsverhältnisse Ihres Unternehmens erkennbar sein. Allerdings können sie hier auch allgemeingültige Abkürzungen gebrauchen, so wie die Folgenden:
Einzelkaufleute haben die Bezeichnung "eingetragener Kaufmann", "eingetragene Kauffrau" oder eine der Abkürzungen "e. K.", "eK", "e. Kfm." oder "e. Kfr."
eine offene Handelsgesellschaft die Abkürzung "oHG"
eine Kommanditgesellschaft "KG"
eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung die Bezeichnung "GmbH"
eine Aktiengesellschaft "AG"
In den Fällen, in denen in einer offenen Handelsgesellschaft oder Kommanditgesellschaft keine natürliche Person persönlich haftet, muss die Haftungsbeschränkung in der Firma erkennbar sein, zum Beispiel durch den Zusatz "GmbH & Co. KG" oder "GmbH & Co. oHG".

Tipp 3: Einen Namen mit Mehrwert kreieren
Achten Sie darauf, dass Ihr gewünschter Firmenname einen hohen Wiedererkennungswert hat. Meiden Sie zweideutige Firmierungen. Schnell wird sonst ein schlechtes Licht auf Ihr seriöses Startup geworfen. Beliebt sind zweifelsohne Firmennamen, die den eigenen Namen beinhalten. Auch liegen Sie mit einer Namensgebung richtig, die das Angebot des Unternehmens wiederspiegelt. Gestattet sind aber auch phantasievolle Namen, die das menschliche Kopfkino anregen. Nicht nur geschrieben sollten diese Firmennamen gut aussehen, sondern auch die Aussprache sollte leicht über die Lippen gehen. Probieren Sie es also aus und sprechen Sie den favorisierten Namen für Ihr Startup mehrmals aus. Schließlich melden Sie sich so künftig auch am Telefon und stellen sich darüber hinaus Geschäftspartnern und Kunden persönlich vor. Zusammenfassend: Der Name sollte weder langweilig noch zu extravagant sein. Eine Mischung macht das gewisse Etwas aus.

Tipp 4: Den Namen rechtlich prüfen lassen
Ist der Name für Ihr Startup erst einmal gefunden, sollten Sie diesen rechtlich prüfen lassen. Gibt es den Namen so oder in ähnlicher Form bereits, werden Rechte Dritter verletzt. Es drohen hohe Strafen. Der richtige Ansprechpartner ist das Deutsche Patent- und Markenamt. Sind Sie unsicher, fragen Sie einen professionellen Anwalt um Rat. So sind Sie auf der sicheren Seite und können besten Gewissens Flyer drucken, eine Website gestalten und Werbung schalten.

Tipp 5: Den gewählten Firmennamen schützen
Vergessen Sie nicht, den Firmennamen, für den Sie sich letztendlich entschieden haben, zu schützen. Das Stichwort lautet "Namens- und Patentrechte". Vergessen Sie auch nicht, Ihr Logo schützen zu lassen. So sind Sie auf der sicheren Seite und können mit Ihrem Startup voll durchstarten.

Tipp 6: Zukunftsweisende Namensgebung
Sie starten heute mit Ihrem Startup regional, vielleicht sogar deutschlandweit. Läuft Ihr Unternehmen aber gut an, ist eine Expansion ins Ausland möglich. Wägen Sie daher schon bei der jetzigen Namensfindung ab, ob ein internationales Tätigkeitsfeld für Sie in Frage kommt. Falls ja, sollten Sie über einen international funktionierenden Firmennamen nachdenken: eventuell in englischer Sprache.
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