Der Valentinstag ist auch beim Shopping eine persönliche Angelegenheit

Veröffentlicht von: WBCO - Wöllstein Business Communications GmbH
Veröffentlicht am: 12.02.2016 12:05
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


MasterCard LoveIndex
(Presseportal openBroadcast) - Der „Love Index von MasterCard” beweist: Verbraucher kaufen für ihre Liebsten bevorzugt persönlich ein und verschenken gerne originelle Erlebnisse

Frankfurt am Main, 11. Februar 2016 - Auch wenn der Trend zu digitalen Einkäufen und Online-Shopping weiterhin rasant voranschreitet, erledigen die Menschen die Auswahl von Geschenken für ihre Liebsten offenbar lieber persönlich und vor Ort. Wie der „Love Index von Mastercard“ zeigt, bevorzugen Verbraucher weltweit eine persönliche Note wenn sie Liebesbekundungen für ihren jeweiligen Valentin aussuchen. Am häufigtsen geschieht dies immer noch im Ladengeschäft.

Der „Love Index von MasterCard”, der das globale Käuferverhalten in über 200 Ländern weltweit veranschaulicht, basiert auf der Analyse von Kredit-, Debit- und Prepaid-Kartentransaktionen über einen dreijährigen Zeitraum jeweils zwischen dem 11. und 14. Februar 2013, 2014 und 2015. Der Index betrachtet nicht nur das Volumen und die ausgegebenen Beträge, sondern auch die verschiedenen Arten der Käufe zum Valentinstag auf der ganzen Welt.

Die Gesamtausgaben der Verbraucher anlässlich des Valentinstags haben zwischen 2013 und 2015 in allen Regionen durchschnittlich um 22 % zugenommen. Darüber hinaus zeigten die Daten, dass viele Menschen mittlerweile weniger Wert auf materielle Geschenke und große Gesten legen, sondern eher versuchen, besondere Erlebnisse und schöne Erinnerungen zu schaffen.

„Der Ort, an dem die Verbraucher leben, kann einen enormen Einfluss auf das jeweilige Einkaufsverhalten und auch auf die Art der gewünschten einzigartigen Erlebnisse haben. Der Love Index von MasterCard liefert Erkenntnisse zu globalen und regionalen Trends beim Einkaufsverhalten und unterstützt Einzelhändler und andere Anbieter dabei, die Feierlichkeiten rund um den Valentinstag ein wenig persönlicher und einmaliger zu gestalten, während zugleich auch die Beziehung zu den Kunden verbessert wird”, erklärt Rose Beaumont, Group Head, Communicatins bei MasterCard Eurpoa.


Im Rahmen der Studie wurden weitere Einkaufstrends sowie einige bemerkenswerte Unterschiede im internationalen Verbraucherverhalten ermittelt:

• Persönliche Note: Weltweit erledigten 90 % der Verbraucher ihre Einkäufe höchstselbst, während sich nur 6 % für Online-Transaktionen entschieden. Allerdings führten die Europäer insgesamt das Feld im Online-Einkauf mit über einem Fünftel (21 %) der Transaktionen via Internet an.

• Originelle Erlebnisse statt Gegenstände: Beim weltweiten Ausgabeverhalten ist eine zunehmende Zahl von Verbrauchern zu erkennen, die ihre Liebsten mit Restaurantbesuchen (33 %) und Hotelübernachtungen (28 %) verwöhnen. In Lateinamerika (54 %) und den USA (38 %) erfolgten die meisten Transaktionen in Restaurants, während im Pazifischen Raum sowie in Europa und im Nahen Osten ein verstärkter Trend zu Hotelaufenthalten verzeichnet wurde.

• Viele lassen weiterhin Blumen sprechen: Im Allgemeinen konnte man im Laufe der drei Jahre einen leichten Rückgang beim Verkauf von Blumen und Karten beobachten. Allerdings widerlegten die Verbraucher in Lateinamerika diesen Trend, indem sie die Ausgaben für Blumen (92 %) im besagten Zeitraum fast verdoppelten, während der Nahe Osten als einzige Region auch einen Anstieg bei den Blumenkäufen mit Karte auf beachtliche 107 % verzeichnete.

In Deutschland wurden im letzten Jahr übrigens 70 % aller Transaktionen um den Valentinstag direkt im Ladengeschäft getätigt (2013 waren es noch 57 %). Blumen und zum Anlass passende Grußkarten sowie Briefpapier scheinen jedoch nicht die bevorzugte Art der Deutschen zu sein, ihre Zuneigung zu beweisen: Lediglich 1 % der Transaktionen via Karte über den gesamten Drei-Jahres-Zeitraum wurden für Blumen und Briefpapier ausgegeben. Hotelbuchungen sind dagegen das bevorzugte Mittel seinem Valentins-Schatz eine große Freude zubereiten. Der Anteil der Ausgaben am Valentinstag an Hotelbuchungen erhöhte sich stetig auf stolze 50 % im Jahr 2015. Dicht gefolgt von verschenkten Reisen (33 %). Gerade den Deutschen scheint am Valentinstag ein gemeinsames Erlebnis mit dem oder der Liebsten wichtiger zu sein, als das Verschenken von Blumen und Schmuck.

„Angesichts der weltweit fortlaufenden Entwicklung hin zum digitalen Einkauf ist es interessant zu sehen, dass wir in puncto Romantik offenbar nicht auf eine persönliche Note verzichten können. Anstatt unsere Liebesbekundungen der digitalen Welt anzuvertrauen, möchten wir unsere Gefühle auch weiterhin lieber durch die persönliche Auswahl von Geschenken ausdrücken. Darüber hinaus vermitteln wir unsere Zuneigung am Valentinstag eher in Form von gemeinsamen Erlebnissen als durch materielle Dinge”, so Beaumont.

Die Ergebnisse im Einzelnen - Weltweite Ausgaben zum Valentinstag nach Region:

WICHTIGSTE AUSGABEVERHALTENSMUSTER PRO REGION WÄHREND DER ZEIT UM DEN VALENTINSTAG
USA • Essen spielt am Valentinstag die wichtigste Rolle mit 38 % der Ausgaben in Restaurants und einer Zunahme von 66 % während dieses Zeitraums.
• Die Ausgaben für Geschenke, wie Blumen (-17 %) und Karten (-14 %), haben abgenommen.
• Die Ausgaben sind um 28 % gestiegen, wobei 64 % der Transaktionen persönlich abgewickelt wurden.

Lateinamerika


• Romantik ist groß im Kommen mit einer Steigerung der Ausgaben für Blumen (+92 %) und Schmuck (+67 %).
• Prozentual gesehen geben die Lateinamerikaner mehr in Restaurants aus als alle anderen Regionen (54 %).
• Die Ausgaben zum Valentinstag sind während dieses Zeitraums um 25 % gestiegen.

Europa


• Gestiegene Ausgaben für Übernachtungen (33 %) und Essen (25 %) mit bis zu 53 % höheren Ausgaben in Restaurants in diesem Zeitraum.
• Anstieg der Ausgaben zum Valentinstag um 14 %.
• Mit 21 % der Online-Transaktionen führt Europa das Feld bei den Einkäufen über das Internet an. 66 % der Käufe erfolgten persönlich.

Naher Osten

• Das meiste Geld wird im Vergleich zu allen anderen Regionen für Schmuck (23 %) ausgegeben.
• Ausgaben für Reisen nehmen zu, wobei 43 % der Transaktionen in Hotels und damit eine Zunahme von 51 % verzeichnet wurden.
• Die einzige Region mit einem Anstieg der Kartenverkäufe zum Valentinstag (107 %).

Asien und Pazifischer Raum


• Höhere Ausgaben für besondere Erlebnisse, wie z. B. Hotelübernachtungen (36 %) und Restaurantbesuche (24 %), Rückgänge bei materiellen Geschenken, wie Blumen (2 %) und Karten (2 %).
• 84 % der Transaktionen erfolgten persönlich, im Gegensatz zu 10 % online.
• Anstieg der Ausgaben zum Valentinstag um 23 % in diesem Zeitraum.

Kanada • Kanadier geben ihr Geld am ehesten für Reisen (35 %) aus und verzeichnen damit eine Zunahme von 9 %.
• Nur 4 % der Ausgaben erfolgten dabei für Blumen, ein Rückgang um 34 % im Zeitraum von 2013 bis 2015.
• 54 % der Transaktionen erfolgten persönlich, im Gegensatz zu 18 % online und 28 % ohne Präsenz des Karteninhabers.

Informationen zur Valentinstags-Studie
Im Rahmen der Studie wurden kumulierte Informationen zu Kredit-, Debit- und Prepaid-Kartentransaktionen über vorher ausgewählte Händlerkategorien und über einen dreijährigen Zeitraum jeweils zwischen dem 11. und 14. Februar in den Jahren 2013 bis 2015 analysiert.


Über MasterCard
MasterCard (NYSE: MA), www.mastercard.com, ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr.
Mit dem schnellsten Zahlungsabwicklungsnetzwerk der Welt verbindet MasterCard Verbraucher, Banken, Händler, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von MasterCard gestalten die alltäglichen Handelsgeschäfte für alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt für Einkaufen und Reisen ebenso wie für Unternehmensführung und die Verwaltung von Finanzen.
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