35 Jahre Galerie Rieder in München

Veröffentlicht von: Galerie Rieder GmbH
Veröffentlicht am: 17.02.2016 17:41
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


Marianne von Werefkin, Blick auf München, 1908, Mischtechnik/Papier, 11x18 cm
(Presseportal openBroadcast) - Von 27. Februar bis 14. Mai 2016 zeigt die Galerie in ihrer Jubiläumsausstellung Werke von Chillida, Gertsch, Hartung, Klee, Koelbl, Munch, Schumacher, Soulages, Tàpies, Werefkin und Winter.

Die 1981 von Edith und Werner Rieder gegründete Galerie bezieht 1984 ihren Standort in der Maximilianstraße 22. Es sind die Räume, in denen sich vormals die Galerie Günther Franke befand – in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Münchner Kammerspielen.

Von Beginn an liegt der Schwerpunkt ihres Programms in der Malerei der Klassischen Moderne und des Informel. Als erste Höhepunkte werden die von den Mitgliedern des Weimarer Bauhauses gestalteten und wegen ihrer Vollständigkeit als Rarität geschätzten Bauhaus-mappen von 1921 und 1923 offeriert.

Nach und nach wird das Repertoire erweitert, insbesondere durch die Vertreter der spanischen Nachkriegskunst: Eduardo Chillida, Antoni Tàpies und Francisco Farreras. Das Nachbarland Österreich ist mit Werken von Herbert Albrecht, Joannis Avramidis, Markus Prachensky und
Fritz Wotruba wiederholt zu Gast.

1987 wird das Münchner Publikum erstmals mit den schwarzen Outrenoir-Bildern von Pierre Soulages, dem bedeutenden Vertreter der Nouvelle École de Paris, konfrontiert. Die Galerie gilt bis in die Gegenwart als eine der ersten Adressen für die Betreuung und Vermittlung seines herausragenden Oeuvres.

Fotografie ist neben Malerei und Bildhauerei ein weiteres Genre des Galerieprogramms.
Herlinde Koelbl, eine der bedeutendsten deutschen Fotografinnen der Gegenwart, findet mit ihren außergewöhnlichen Langzeitstudien „Spuren der Macht“, „Kleider machen Leute“ und „Haare“ eine breite Resonanz. Gleichermaßen faszinieren Nan Goldins in ihrem subjektiven Umfeld aufgenommene Porträts und Interieurs, die Einsamkeit, Verlust und Rückzug, Schmerz sowie sozialen Auf- und Abstieg thematisieren.

Die Galerie Rieder widmet sich zeitgenössischen Tendenzen und bietet jungen Absolventen/innen der Kunstakademien eine Plattform, um sich der Öffentlichkeit vorzustellen.
Die von ihr vertretenen Künstler werden seit Jahren durch Ausstellungen und Publikationen sowie auf nationalen und internationalen Kunstmessen vermittelt.

Mit ihrem langjährigen Know-how und ihrem weltweiten Netzwerk begleitet die Galerie Rieder den Aufbau von Sammlungen sowie die Konzeption und Umsetzung von innovativen Projekten im privaten und öffentlichen Raum.
In diesem Sinn wird sie ihre erfolgreiche Tätigkeit in der Maximilianstraße mit Engagement und Begeisterung fortsetzen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in limitierter Auflage.

Pressekontakt:

Stephanie Schnuerer,Galerie Rieder, Maximilianstr. 22, 80539 München, schnuerer@galerierieder.de

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