Bodengutachten - Seminar zum Ausgangszustandsbericht nach EU-Immissionsschutzrichtlinie

Veröffentlicht von: Haus der Technik e.V.
Veröffentlicht am: 18.02.2016 14:05
Rubrik: Umwelt & Energie


(Presseportal openBroadcast) - Weiterbildung im Haus der Technik - Rechtlicher Rahmen - Inhalt und Umfang - Praxisbeispiele

Unsere Weiterbildung „Bodengutachten„ am 19. April 2016 im HDT Berlin beschäftigt sich ausführlich mit der Richtlinie der EU über Industrieemissionen (IE-RL). Diese beinhaltet die Pflicht zur Erstellung eines Ausgangszustandsberichtes im Rahmen des immissionschutzrechlichen Genehmigungsverfahrens. Dieser dient der Beweissicherung des Zustandes von Boden und Grundwasser vor Inbetriebnahme der Anlage und ist Grundlage der Rückführungspflichten des Betreibers bei einer späteren Stilllegung der Anlage.

Die vielfältigen Aspekte des Ausgangszustandsberichtes gilt es daher für Betreiber von genehmigungspflichtigen Anlagen zu beachten. Sie müssen wissen welche Stoffe und Mengen der Ausgangszustandsbericht umfasst, welche Anlagen und Betriebsteile einzubeziehen sind und wie der Bericht aufzubauen ist. Welche Inhalte müssen zwingend angegeben sein und welche Besonderheiten sind zu bedenken. Frage ist auch, in welchen Fällen er überhaupt erstellt werden muss.

Erfahrungen mit diesem Instrument des Boden- und Grundwasserschutzes liegen schon vor. Zur Vereinheitlichung der Vorgehensweise hat die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Boden (LABO) unter Beteiligung der Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) eine Arbeitshilfe erstellt.
Dies gilt als Leitfaden für Anlagenbetreiber und Behörden bei der Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zum Ausgangszustandsbericht und kommt daher besondere Bedeutung zu.

Das Seminar vermittelt anhand der LABO-/LAWA-Arbeitshilfe und unter Berücksichtigung von durchgeführten und recherchierten Umsetzungsbeispielen die erforderlichen Hintergrundkenntnisse für Betreiberverantwortliche, Berater und Ingenieurbüros sowie für Beteiligte aus Fach- und Vollzugsbehörden zur sachgerechten Anwendung der IE-RL in Bezug auf den Ausgangszustandsbericht. Außer der Darstellung der rechtlichen Grundlagen, der Inhalte und der Vorgehensweise im Rahmen der Berichterstellung werden auch praxisbezogene Falldarstellungen diskutiert. Darüber hinaus ist Platz für Erörterungen zu branchenspezifischen Besonderheiten und zu erwarteten Problemschwerpunkten bei der Umsetzung.


Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.- Ing.- Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:

http://www.hdt-essen.de/W-H110-04-128-6

Pressekontakt:

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10178 Berlin, Mitte

Niederlassungsleiterin
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Firmenportrait:

1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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