E-Commerce-Tag Offenburg: „Digitalisierung – Es gibt kein Patentrezept für den Einzelhandel“

Veröffentlicht von: ibi research GmbH
Veröffentlicht am: 25.02.2016 10:50
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Wie die Digitalisierung den Handel mit Konsumenten und Unternehmen beeinflusst, diskutierten die Teilnehmer und Referenten intensiv beim E-Commerce-Tag in Offenburg. Zusammen mit der IHK Südlicher Oberrhein sowie der Volksbank Offenburg hatte ibi research an der Universität Regensburg in die Messe Offenburg-Ortenau geladen.
Über 200 Teilnehmer hatten sich in der Offenburger Messe versammelt, als Dr. Steffen Auer, Präsident der IHK Südlicher Oberrhein, und Dr. Ernst Stahl von ibi research an der Universität Regensburg den E-Commerce-Tag Offenburg eröffneten. Beide Redner machten deutlich, dass die zunehmende Digitalisierung den Handel nicht nur regional, sondern auch global massiv verändern wird. Diese These unterstützte dann auch Holger Seidenschwarz von ibi research, der in seinem Eröffnungsvortrag „Digital Commerce – Was den (Online-)Handel im digitalen Zeitalter erwartet“ aufzeigte, wie sich die Umsätze im Online-Handel bis 2020 voraussichtlich entwickeln werden und was stationäre sowie Online-Händler jetzt tun müssen, um mittelfristig zu überleben. Seidenschwarz machte klar, dass es für den Handel aber kein „Patentrezept“ gibt, wie man mit der Digitalisierung umgeht.
In den folgenden „Five Minutes of E-Commerce“ erläuterten die E-Commerce-Leitfaden-Partner im „Elevator-Pitch-Format“ dann den Anwesenden E-Commercelern verschiedenste Themen: Von der Analyse der Customer Journey über diverse Payment-Themen, dem Zusammenspiel zwischen Warenwirtschaft, Marktplätzen und Fulfillment-Dienstleister bis hin zur Checkout-Optimierung war alles dabei.
In den folgenden Fachkonferenzen wurden die Themen B2B-E-Commerce, Amazon, Location Based Services, SEO, Google Shopping, Facebook sowie das Thema Internationalisierung vertieft. Auf dieses Thema setzte auch die Abschlussrednerin Stefanie Ros von E-Commerce Europe auf, die die E-Commerce-Entwicklung in einzelnen europäischen Ländern vorstellte.
In der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Der E-Commerce-Mitarbeiter der Zukunft — was braucht er und wo gibt's ihn“ wurde dann schnell deutlich, dass die zukünftigen Herausforderungen im Online-Handel sowie im stationären Handel nicht weniger werden. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Mitarbeiter eher im B2B-Umfeld oder bei einem großen oder kleinen Unternehmen aktiv sind oder sein sollen. Einig war man sich aber darin, dass – getrieben durch die Digitalisierung –die Dynamik im Handel auch in den kommenden Jahren weiter anhalten wird und somit dringend in die Weiter- und Ausbildung der Mitarbeiter investiert werden muss.
Am Ende des Tages stand für die Teilnehmer und die Referenten fest, dass die Digitalisierung des Handels uns auch in den kommenden Jahren noch intensiv beschäftigen wird und dieser E-Commerce-Tag sicher nicht der letzte gewesen sein wird.
So sahen es neben den Veranstaltern und Referenten auch die Teilnehmer, die für diese Veranstaltung teilweise quer durch die Republik gereist waren und in einem Fall sogar 1.600 Kilometer Wegstrecke in Kauf genommen hatten.

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