Brauereimodernisierung: Countdown läuft bis September 2016 Füchschen–Großbraustelle

Veröffentlicht von: RUDAT PR Büro für Pressearbeit
Veröffentlicht am: 25.02.2016 13:09
Rubrik: Freizeit & Hobby


Füchschen-Chef Peter König an einem der neuen Sud-Kessel. Foto: Behrendt&Rausch, Copyright fei
(Presseportal openBroadcast) - Düsseldorf, 23.02.2016. „Unser Füchschen Alt soll auch in Zukunft immer da gebraut werden, wo es ausgeschenkt wird und schon immer herkommt: In der Ratinger Straße in der Düsseldorfer Altstadt. Das ist unser Selbstverständnis als traditionelle Altbier-Hausbrauerei in Düsseldorf.“, stellt Peter König, Chef der Brauerei im Füchschen, klar. „Diese Entscheidung haben wir vor zehn Jahren gemeinsam und bewusst getroffen. Und wir wussten dabei, dass dieses Versprechen nur einlösbar ist, wenn wir räumlich ausweichen können.“

1. Erwerb des Nachbargrundstücks
Aber wie sollte das gehen? In den gegebenen Räumlichkeiten der Brauerei im Füchschen war eine Vergrößerung nicht möglich. Doch dann trat 2005 der glückliche Fall ein, dass die benachbarte Parzelle mit der Verbindung von der Ratinger Straße 24 zur Ritter Straße 37 zugekauft werden konnte. Die Investition hierfür betrug rund drei Millionen Euro. Der Grundstein war gelegt. Seitdem nahmen die einmal getroffene Standortentscheidung und die Modernisierung und Erweiterung bis heute ihren geordneten Lauf.

2. Neue Hightech-Abfüllanlage
Und der begann erst einmal mit der modernsten Abfüllanlage, die dann nach langer Planung vom Stapel ging: In der im Mai 2010 frisch fertig gestellten neuen Abfüllhalle an der Ritterstraße 37 nahm erstmals ein intelligenter Roboterarm mit sechs Motoren und sechs Achsen still und präzise seine Arbeit auf und verdoppelte fast die Abfüllkapazität. Als einzige Hausbrauerei dieser Betriebsgröße nahm das Füchschen hier eine vollautomatische, robotergesteuerte Fassreinigungs- und Abfüllanlage an ihrem angestammten Standort in der Altstadt in Be¬trieb. Mit der erfolgreichen Umsetzung dieser neuen Hightech-Abfüllanlage der Brauerei im Füchschen in der Ritterstraße 37 war Füchschen-Inhaber Peter König seiner Vision, Tradition und Moderne zu verbinden, ein Riesenstück näher gerückt.
Die Abfüllkapazitäten konnten nun bereits erheblich leichter, schneller und präzise, ohne geringsten Tropfverlust, gesteigert werden und das bei enormer körperlicher Entlastung, also besonders Rücken schonend und damit auch zur Freude und Begeisterung der Mitarbeiter.
Damit war der zweite Grundstein gelegt. Einschließlich eines vollständig erneuerten Fasspools betrug die Investition hierfür rund 1,3 Millionen Euro.

3. Operation am offenen Herzen: Neues Sudwerk
„Soweit ich zurückdenken kann, hinkten wir mit unserem Bierausstoß eigentlich immer ein bisschen hinterher. Stets konnten wir den wachsenden Durst der Gäste am Ende immer noch gerade löschen. Besonders zu Zeiten der großen Rheinkirmes war diese Herausforderung immer groß. Das konnte aber nicht immer so weiter gehen.“, so Peter König.
Jetzt ging es ans Herzstück des Füchschens, die Sudanlage. Die schwierigste Aufgabe bestand darin, das alte Sudwerk im alten Sudhaus nach und nach im laufenden Betrieb gegen ein komplett neues hoch energieeffizientes und leistungsfähigeres Sudwerk auszutauschen. Nach Abschluss dieser „Operation am offenen Herzen“ läuft jetzt ein modernes prozessgesteuertes und vollautomatisiertes Präzisions-Sudwerk mit zwei neuen Dampfkesseln, neuen Rohren und Leitungen. Dazu gehört neben dem neuen, neun Meter hohen Energiespeicher auch eine erweiterte nach innen verlegte neue Malzannahme mit automatischer Weiterverarbeitung. Das alte völlig entkernte Sudhaus-Gebäude, von dem freilich nur noch die Außenmauern geblieben sind, erhielt moderne Schallschutzfenster und eine durchgängig energiesparende LED-Beleuchtung. Aufgrund der energiesparenden Bauweise des neuen Sudhauses, vor allem auch aufgrund der vollständigen Rückgewinnung der im Sudhaus eingesetzten Wärme, flossen auch Mittel aus der Landes- und Bundesförderung in die Finanzierung. Die neuen hochglänzend schwarzen Original-„Metro-Fliesen“ an den Sudhauswänden verleihen dem Innenambiente wie zur Krönung noch eine schicke urbane Note.
Bei entsprechend erweiterter Gär- und Lagekapazität kann das neue Sudwerk die Bierausstoßmenge so steigern, dass man künftigen Belastungsspitzen gelassener entgegen schauen kann: Bis zu 200 Hekto-liter Bierproduktion pro Tag sind möglich, was etwa 50.000 Hektolitern pro Jahr Bierausstoß entspricht. Die Gesamtinvestitionen hierfür betrugen zwei Millionen Euro.

4. Vergrößerung von Gär- und Lagerkeller
Aber natürlich reichen weder eine moderne Abfüllanlage noch ein modernes Sudhaus aus, um mehr Bier zu produzieren: Man braucht folgerichtig entsprechend größere Gär- und Lagermöglichkeiten. Nach reiflicher Planung und Genehmigung setzten ab Oktober 2014 - parallel mit dem Beginn der Sudhausarbeiten - jetzt auch die aufwändigen baulichen Erweiterungen und Ausschachtungen ein, die für die Gär- und Lagerkellererweiterung erforderlich waren – und zwar unter Berücksichtigung aller Auflagen, die mit dem Betrieb eines solchen Vorhabens im Herzen der Altstadt verbunden sind wie Vermeidung von Lärm- und Geruchsemissionen…
Die Entkernung der erworbenen hierfür vorgesehenen Kellerräume, die zuvor drei Kegelbahnen beherbergten, glich einer archäologischen Ausgrabung. Mühsam per Hand musste Schicht um Schicht abgetragen und der Aushub in einer Lore nach draußen befördert werden. Insgesamt 80 Container voll. „Wir wussten anfangs überhaupt nicht, was uns alles erwarten würde, immer wieder kam Neues zutage.“ Währenddessen erforderten die Tieferlegung und der Bodenaufbau ständig neue Berechnungen von Statikern und Prüfstatikern. Private Keller von Mietern mussten umgelegt, zusätzliche Notausgänge neu geschaffen werden. „Kosten und Zeit sind uns manchmal davon gelaufen. Immer wieder musste der Zeitpunkt des Bauabschlusses nach hinten verschoben werden.“ Gesamtinvestitionen hierfür: Zwei Millionen Euro.

5. Wermutstropfen: Füchschen nicht auf der Rheinkirmes 2016
Inzwischen ist absehbar, dass die Feinjustierung der Gesamtanlage frühestens im August steht. Auch jetzt müssen noch – umbaubedingt - Sudpausen eingelegt werden, was einen Engpass nach sich ziehen wird. „Für den Normalbetrieb ist das aber kein Problem.“, sagt Frank Driewer, seit 22 Jahren Füchschen-Braumeister. Es müssen noch zahlreiche Bohrungen und Verrohrungen gemacht werden. Dann stehen erst noch offizielle Abnahmen an, eventuelle Änderungsauflagen müssten umgesetzt werden. „Bis alles gefüllt, gelagert und gefertigt ist und alles perfekt zusammenspielt, kann es noch länger dauern. Realistisch sehen wir ab August wieder Licht am Ende des Tunnels.“, schätzt der Füchschenbraumeister.

Füchschenchef Peter König hat diese Perspektive bereits schlaflose Nächte bereitet. „Ich bin stolz, dass wir jetzt den Endspurt unserer zehnjährigen Planungszeit erreichen und dass unser großes Erweiterungsprojekt bald seinem Ende zugeht. Es sichert unseren Standort auf viele Jahre. Darum hat es für mich hohe Priorität, dass wir jetzt auf den wichtigen letzten Metern keine Lieferengpässe durch Überplanung produzieren. Am Ende nicht genug Bier für die Kirmes zu haben – das wäre der Albtraum.“
„Unser Bierausstoß für den Hochsommerbetrieb auf der Ratinger Straße und für unsere Partner-Gaststätten ist gewährleistet, auch wenn während der Fußball-Europameisterschaft mehr getrunken wird. Aber zusätzlich noch die Rheinkirmes mit unseren zuletzt 115.000 durstigen Gästen im Füchschen-Zelt zu versorgen… das ist realistisch dieses Jahr nicht zu schaffen. Wir mussten daher unsere Bewerbung für die Rheinkirmes zurückziehen. Wer mich kennt, weiß, dass mein Herz an der Rheinkirmes mit unserem beliebten King’s Palace hängt und wie sehr mich das schmerzt. Ich bitte die Füchschen-Familie um ihr Verständnis.“


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