5 fatale Irrtümer der Zahnhygiene

Veröffentlicht von: Dentacare GmbH
Veröffentlicht am: 26.02.2016 22:16
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) -

Wer nach dem Essen ein Kaugummi kaut, kann sich den Griff zur Zahnbürste sparen. Die Milchzähne fallen sowieso aus und wenn das Zahnfleisch nicht blutet, dann ist es auch auf alle Fälle gesund. Dies sind nur ein paar der häufigsten Irrtümer bezüglich der Zahnpflege. Doch Pflegemängel gefährden nicht nur die Zähne, sondern auch das Herz. "Blutendes Zahnfleisch öffnet den Bakterien den Zugang in den Blutkreislauf", erklärt Prof. Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung (http://www.zahnklinik-jung.de/klinik/aerzteteam.html), "Die Keime, die dort Gerinnsel auslösen können, bringen das Herz in Gefahr."

Um dieses Risiko möglichst gering zu halten, klären wir Sie über die häufigsten Irrtümer auf:

1. Irrtum: Nach dem Essen sofort Zähneputzen
Nicht nur ein Irrtum, sondern eventuell sogar gefährlich. Nicht nur nach dem Genuss säurehaltiger Nahrungsmittel, fällt der pH Wert im Mund in den sauren Bereich, sondern auch beim Essen ganz "normaler" Speisen. Deshalb, besser erst einmal nur mit Wasser ausspülen. Wer sofort losschrubbt, dem droht eine Schädigung des Zahnschmelzes. Daher ist frühestens nach 30 Minuten der Bürsteneinsatz erlaubt. "Lieber weniger oft, aber dafür gründlicher und mit Zahnseide die Zähne reinigen, als mehrmals oberflächlich schrubben und Schäden am Schmelz riskieren", rät Prof. Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung (http://www.zahnklinik-jung.de/klinik/aerzteteam.html).

2. Irrtum: Milchzahnpflege ist weniger wichtig
Einige Eltern machen sich um die Milchzähne ihrer Kinder keine oder viel zu spät Sorgen. Dabei ist es ein weitverbreiteter Irrtum, dass Milchzähne weniger Pflege benötigen, da sie nach ein paar Jahren "sowieso ausfallen". Oft sind sie sich nicht im Klaren, dass Schäden an den Milchzähnen auch weitreichende Konsequenzen für die nachwachsenden Zähne haben können. Besonders wichtig: Wenn Babys häufig an Fläschchen mit gesüßtem Tee nuckeln, kann eine sogenannte "Nuckelkaries" entstehen. Die Folgen können absolut verheerend sein. Die Zahnkeime der noch im Kiefer liegenden bleibenden Zähne können irreversibel geschädigt werden. Außerdem können aufwendige kieferorthopädische Behandlungen notwendig werden, wenn Milchzähne frühzeitig gezogen werden müssen und deren Platzhalterfunktion verloren geht. Deshalb sollte schon der erste Zahn, der noch im Säuglingsalter durchbricht, sorgfältig gepflegt werden.

3. Irrtum: Zähne werden von Zucker zerfressen
Zucker schadet den Zähnen. Das ist unbestritten. Nicht richtig ist allerdings, dass er den Zahnschmelz zerfrisst. Denn der Zucker greift nicht direkt an, sondern fördert die Bakterienkulturen, die auf und zwischen den Zähnen sitzen. Doch kaum jemand wird deshalb auf Süßigkeiten oder andere zuckerhaltige Lebensmittel verzichten wollen. "Mit ein paar Maßnahmen lassen wir den Bakterien aber trotzdem keine Chance", weiß Prof. Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung (http://www.zahnklinik-jung.de/klinik/aerzteteam.html). "Vorteilhaft ist es, eine Portion in einem festgelegten, möglichst kurzen Zeitrahmen zu sich zu nehmen und nicht über den Tag zu verteilen. Danach eine halbe Stunde warten und gründlich Zähneputzen. Darüberhinaus sollten die Zähne regelmäßig, einmal pro Woche mit einem Fluoridgel eingebürstet werden.

4. Irrtum: Zahnfleisch, das nicht blutet, ist gesund
Zahnfleischbluten ist ein relativ eindeutiges Indiz für Zahnfleischentzündungen. Umgekehrt bedeutet es aber nicht, dass Zahnfleisch, das nicht blutet, automatisch gesund ist. Vorallem bei Rauchern verengen sich durch den Nikotinkonsum die Blutgefäße so stark, dass trotz Entzündungen nur minimale Blutungen auftreten. Außerdem beginnen Entzündungen meist in den Zahnfleischtaschen, in die die Borsten nicht reichen. Der Entzündungsherd bleibt dabei unberührt und während des Putzens ist kein Blut zu sehen.

5. Irrtum: Kaugummi ersetzt die Zahnbürste
Kein Kaugummi und auch kein Mundwasser ersetzen die Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnseide, obwohl die Werbung es uns gerne verspricht. Richtig ist dennoch: Kauen regt die Speichelproduktion an und führt dazu, dass Speisereste aus den Zahnzwischenräumen gespült werden. Auch helfen Kaugummis dabei, das Säuremilieu im Mund möglichst schnell wieder einpendeln zu lassen, um die Kariesbildung einzuschränken. Trotz all dem lassen sich Plaquebeläge nicht einfach wegschwemmen. Da hilft nur der Griff zur Zahnbürste.

Bildquelle: ALDECAstudio - fotolia.de

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