Fondswissen Investmentfonds - ein Einblick

Veröffentlicht von: Rüsselsheimer Volksbank
Veröffentlicht am: 01.03.2016 02:24
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Die Situation ist für Geldanleger schwierig genug. Wer sich jedoch
gut mit Geldanlagen auskennt, ist im Vorteil.

Die Situation ist für Geldanleger schwierig genug. Wer sich jedoch
gut mit Geldanlagen auskennt, ist im Vorteil. Was die immer beliebter
werdenden Investmentfonds genau sind und wie der Fondspreis
zustande kommt.

Platz drei auf dem Treppchen haben sie schon erreicht. Investmentfonds
steigen stetig in der Gunst der Anleger. Dies zeigt das Anlegerbarometer
von Union Investment aus dem vierten Quartal 2015. Vor ihnen liegen
nur die beiden Klassiker Immobilien und Gold. Ganz besonders sind es
Aktienfonds, die Kunden zufrieden machen - und das mit deutlichem
Abstand zu zinsgebundenen Produkten wie Fest- und Tagesgelder, die
sich dagegen am Ende der Skala finden. Verständlich, denn schließlich
gibt es hier angesichts der gegenwärtigen niedrigen Zinsen kaum Rendite.
Zwar wollen immerhin fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten nun ihr
Anlageverhalten überdenken. Doch noch immer ist es nur jeder sechste
Anleger, der Fonds zu seinen Finanzanlagen zählt. Trotz ihrer Attraktivität
gerade in der derzeitigen Marktsituation ändert sich das Anlageverhalten
nur langsam. "Das liegt häufig an mangelndem Wissen darüber,
wie Fonds funktionieren und welche Chancen sie bieten", sagt Uwe Hanenberger, Berater
bei der Rüsselsheimer Volksbank.

Fondspreise: Täglich berechnet

U. Hanenberger erklärt zunächst, was ein Investmentfonds ist: "Fondsgesellschaften,
wie unser Partner Union Investment, bündeln das Geld vieler Anleger
typischerweise in einem Sondervermögen. Dann legen es die
Fondsmanager entsprechend der jeweiligen Fondsstrategie an. Für ihre
Einzahlung erhalten die Anleger Fondsanteile. Sie werden so Miteigentümer
am Fondsvermögen und haben Anspruch an den Erträgen des
Fonds, zum Beispiel den Dividenden, Zinsen oder Kursgewinnen."
Wie kommt nun der Preis eines Fondsanteils zustande, den die Fondsgesellschaft
täglich ermittelt? Es ist eine im Grunde einfache Rechenvorschrift,
die da lautet: aktuelles Fondsvermögen geteilt durch die
Fondsanteile im Umlauf. Doch in der Praxis ist dies ein komplexer Prozess
mit zahlreichen Beteiligten und aufwendiger technischer Unterstützung.
Eine ganze Reihe von Daten sind Grundlage für die Preisberechnung:
Kapitalmaßnahmen, wie Kapitalerhöhungen, Dividendenausschüttungen
oder Aktienzusammenlegungen, die Schlusskurse des Vortages
der im Fonds enthaltenen Wertpapiere, die Mittelzu- und Mittelabflüsse
sowie Gebühren. Nahezu alle Kosten, die innerhalb eines Fonds anfallen,
werden täglich abgegrenzt, sind also im Fondspreis jeweils anteilig
enthalten. Dazu zählen insbesondere die Pauschal- und die Verwaltungsvergütung.
Der vermutlich wichtigste Einflussfaktor für die Entwicklung
des Fondspreises ist jedoch die regelmäßige Überprüfung der
Fondszusammensetzung (Asset Allocation) und die daraus resultierenden
Transaktionen und Entscheidungen des Fondsmanagers.

Gute Beratung ist gefragt

Je mehr Finanzkenntnisse Anleger haben, desto besser. Denn es geht
schließlich ums Geld und damit um den eigenen Wohlstand. Eine
Schlüsselrolle kommt dabei den Beratern zu. So meint auch U. Hanenberger:
"Nehmen Sie dazu ruhig unsere Zeit in Anspruch und lassen Sie sich
detailliert über alles informieren. Ein gutes Verständnis von Fonds lohnt
sich im wahrsten Sinne des Wortes. Denn diese Geldanlagen bieten viele
Chancen. Aber natürlich lassen wir Sie auch wissen, welche Risiken
es unter Umständen geben kann." Auch wer schon Fondsbesitzer sei
und zum Beispiel Fragen zu seinem jährlichen Depotauszug habe, könne
sich gerne an einen Berater der Rüsselsheimer Volksbank wenden. Denn die
Jahresabschlussunterlagen für das Jahr 2015 seien gerade jetzt zum Jahresbeginn
an die rund vier Millionen Kunden des Fondspartners versendet.
Rüsselsheimer Volksbank (https://www.r-volksbank.de/)

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