Kunstband - Die Rückkehr des Menschen in die Kunst - Art Book

Veröffentlicht von: Angerer der Ältere
Veröffentlicht am: 02.03.2016 16:56
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


Kunstband-Die Rückkehr des Menschen in die Kunst-Art Book
(Presseportal openBroadcast) - Der Kunstband „Die Rückkehr des Menschen in die Kunst“ von Angerer der Ältere ist nun nach 4-jähriger Planung fertig. Der Titel korrespondiert mit dem weltberühmten Buch des spanischen Kulturphilosophen Ortèga y Gasset "Die Vertreibung des Menschen aus der Kunst".
Die Gestaltung der 2 Bände mit Schuber lehnt sich auch an die Tradition des "Schönen Buches" an. Es wird das Gesamtwerk von Angerer der Ältere sein, das sich im Programm des Verlagshauses Kastner wiederfindet. Es ist ein großes Oevre geworden. Anbei die Titelbilder und das Vorwort als erste Information. Und hier der Link zum Shop des Verlagshauses Kastner: https://kastner.de/?StoryID=402&ViewID=1874

Die unbeirrte konstante Arbeit an meinem Lebenswerk mag als Konfrontation wirken, aber als solche ist sie auch gedacht. Es ist ein spannender brisanter Kunstband geworden, der Hintergründe und Zusammenhänge in Kunst und Kultur, Religion und Politik hinterfragt.

Vorwort
Der eine oder andere, der sich der Mühe unterziehen wird, diesen Kunstband meiner Bilder-Welt und den Text meines Welt-Bildes aufmerksam anzuschauen und zu lesen, wird sich vielleicht fragen: Warum schreibt er, der Künstler selbst, und warum zitiert er immer wieder Hölderlin?
Kunsthistoriker vom Schlage Gustav René Hockes („Phantastik der Sehnsucht“), die meinem Werk gerecht werden könnten, sind nicht mehr in unserer nivellierten Kulturwelt. Jedes Gespräch mit einem eventuellen Autor scheitert bereits an zeitgeistbedingter moralischer Vorzensur. Ich sehe einen Automatismus kultureller Vereinheitlichung der heutigen Kulturschreiber mit ihrer genormten Kritik als dramatisch geistige Mangelerscheinung, der ich mich nicht beugen kann. Lieber eine etwas holprige Sprache als diese Negativ-Auslese Mentizidgeschädigter!
In der solitären Turm-Welt hölderlinscher Einsamkeit sehe ich hin- gegen kein trostloses Leiden, sondern eher heiteres Kapital reiner Anschauung und der Wiederverzauberung der Welt. Es sind die Tiefen archaischer Gelüste, aber auch die helle Geistigkeit des griechischen Mythos und des christlichen Glaubens mit seiner orientierungs- stiftenden Kraft, die immer wieder mein Innerstes tief bewegen.
"Und immer wieder drängt es sich uns auf, dass es etwas Einfaches, Unzerlegbares gibt, ein Element des Seins".
WITTGENSTEIN

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