Grauer Star - Kunstlinsen

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 17.03.2016 10:29
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Grüner oder Grauer Star? - Augenärzte in Münster bieten Hilfe unter www.augenarzt-kapralow.de

Der Graue sowie der Grüne Star sind inzwischen zu einer Volkskrankheit geworden. Rund 700.000 Mal im Jahr wird die sogenannte Kataraktoperation (Grauer Star) in der Bundesrepublik durchgeführt. Rund um den Globus ist die Zahl noch höher und liegt bei 20 Millionen. Die zweithäufigste Erblindungsursache neben Diabetes, ist der Grüne Star (auch als Glaukom bezeichnet). In 90 Prozent aller Erkrankungen ist der Altersverschleiß des Auges Ursache für den Grünen Star. Weitere Auslöser für eine milchige Schicht auf der Linse des Auges, können Cortison, Strahleneinwirkung und/oder Vererbung sein. Durch die Linsentrübung kann das Licht auf der Netzhaut nur mehr schwer oder nicht gebündelt werden. Sehstörungen, wie Leseprobleme und eine unscharfe Umwelt treten gehäuft auf.

Eine Operation nur bei örtlicher Betäubung möglich

Leider kann man das Katarakt ausschließlich mit einer Operation behandeln. Im Normalfall ist die Behandlung ambulant möglich. In den häufigsten Fällen wird eine kurze Schlaf-Narkose angewandt oder eine örtliche Betäubung des Auges durchgeführt. Im Anschluss wird die beschädigte Linse durch ein Ultraschallgerät zerkleinert und abgesaugt. Erst im nächsten Schritt wird die neue Kunstlinse implantiert. Seit 2008 wird die moderne Femtosekundenmethode mittels Laser angewendet. Um die Linse herum entstehen kleinste Luftbläschen, die Gewebeschicht akkurat von den vordefinierten Stellen abtrennt. Thermische Schäden werden dadurch nicht verursacht.

Vielfaltige Linsenauswahl möglich

Nach der erfolgreichen Operation wird eine Kunstlinse (IOL) aus Plexiglas, Silikon oder Acryl eingesetzt. Verschiedene Modelle stehen zur Auswahl, wobei sich monofokale Linsen am häufigsten etablieren konnten. Sie werden auch von der Krankenkasse übernommen und bieten zudem Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen. Sie sind im Gegensatz zu anderen Modellen nur für eine Sichtweite eingestellt und müssen bei Bedarf durch eine Brille korrigiert werden. Manchmal kann es bei diesen Modellen zu Verzerrungen durch die Sehränder führen. 80 Prozent der Multifokal Linsenträger kommen ohne eine Brille aus. Alters- und Kurzsichtigkeit werden in der Regel optimal ausgeglichen. In vielen Fällen muss dennoch eine Zuzahlung geleistet werden. Die torischen Linsen können bei einer Hornhautkrümmung zusätzliche Hilfe leisten. Sogenannte Add-On-Linsen werden als austauschbare Version zwischen der Regenbogenhaut und der Kunstlinse eingesetzt, um das Sehvermögen zu schärfen und zu korrigieren.

Irreversible Schäden bei Grünem Star

Wer an Glaukorn, also dem Grünen Star leidet, wird zunächst keine größeren Schäden bemerken. Das tükische an diesem Krankheitsbild, sind die irreversiblen Schäden. Der konstante Wasserfluss im Auge wird gestört und sorgt für einen schlechten Innendruck. Die kleinen Gefäße werden stark belastet und das Auge nur schlecht mit Blut versorgt. Die Gefäße sterben nach und nach ab und können leider nicht mehr hergestellt werden. Dadurch fällt es den Betroffenen erst sehr spät auf, dass das Sehvermögen schwindet. Eine genaue Gesichtsfelduntersuchung gibt Aufschluss über den aktuellen Zustand des Auges.

Der grüne Star wird zunächst mit Augentropfen behandelt, um den Augeninnendruck zu stabilisieren. Durch eine weitere Behandlung mittels Laser, wird der Kammerwinkel gereinigt Das hat zur Folge, das das Wasser wieder zirkulieren kann. Ein Austausch der Kunstlinse kann ebenfalls angewendet. Eine genaue Therapie kann ausschließlich in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Augenarzt erfolgen.

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