Sorgsam auswählen: Kunstlinsen bei Grauem Star

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 17.03.2016 10:33
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Bei einem Grauem Star wird nach der Entfernung der natürlichen Augenlinse eine Kunstlinse in das Auge implantiert. Betroffen sind meist Personen ab dem sechzigsten Lebensjahr. Zwischen den Kunstlinsen werden Standardlinsen und Premiumlinsen unterschieden. Weitere Informationen zu den Premiumlinsen erhalten sie auf www.augenarzt-kapralow.de. Zusammen mit dem Augenarzt wird entschieden, welche Linsen geeignet sind.

Durch das Entfernen der natürlichen Linse kann ein Grauer Star korrigiert werden. Dafür wird eine künstliche Linse eingesetzt. Unter einem speziellen Operationsmikroskop wird dies durchgeführt. In der Regel geschieht dieser Eingriff ambulant. Der Graue Star, der gehäuft ab dem sechzigsten Lebensjahr auftritt, ist eine Alterserscheinung. Zunächst wird diese Fehlsichtigkeit von vielen Personen nicht bemerkt. Typische Beschwerden zeigen sich im fortschreitenden Verlauf. Dies sind verschwommenes Sehen und erhöhte Blendempfindlichkeit. Beides wirkt sich auf das Sehvermögen aus. Eine Operation leistet Abhilfe. Es gibt derzeit keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten.

Vor der Operation am Grauen Star: Kunstlinsen auswählen

Es gibt Standard-Kunstlinsen und Premiumlinsen. Die Linsen besitzen eine hohe Qualität und sind lange haltbar. Zu einem späteren Zeitpunkt müssen sie nicht entfernt werden. Die in das Auge eingesetzte Kunstlinse, sollte deshalb mit Bedacht ausgewählt werden. Nur einen Brennpunkt besitzt die Standard-Kunstlinse. Diese kann nur einen Katarakt korrigieren. Erfolgreich korrigiert werden kann bei der Standard-Kunstlinse nur eine Fehlsichtigkeit entweder in der Nähe oder in der Ferne. So ist nach der Operation noch eine Brille notwendig. Damit zum Beispiel eine Lesebrille nach der Operation überflüssig ist, bietet es sich bei älteren Personen an, auch eine vorhandene Altersweitsichtigkeit zu korrigieren. Ältere Personen, bei denen eine Altersweitsichtigkeit und eine Kurzsichtigkeit vorliegen, können sich für die Multifokallinse entscheiden. So benötigen sie keine Brille mehr. Die Multifokallinse besitzt mehrere Brennpunkte und kann scharfes Sehen in der Nähe sowohl auch in der Ferne ermöglichen. Besteht zusätzlich noch eine Hornhautverkrümmung oder eine erhöhte Blendempfindlichkeit, gibt es sogenannte torische Sonderlinsen. Diese Sonderlinsen sind für diese Fälle besonders gut geeignet.

Operation Grauer Star: minimalinvasiv und sehr schonend

Die großen Schnitte in das Auge bei einer Grauen Star-Operation sind längst vorbei. Eine winzige Öffnung des Augapfels beziehungsweise der Linsenkapsel von zwei bis drei Millimetern Größe ist nur nötig. Mittels Ultraschall wird die natürliche Linse zerkleinert und danach abgesaugt. Danach kann die künstliche Linse eingesetzt werden. Vor und während des Eingriffes ist die Linse gefaltet. So kann sich die künstliche Linse im Auge komplett entfalten und den Platz der natürlichen Linse einnehmen. Der Patient muss sich nach der Operation eine Zeit lang schonen. Anschließend kann er sich wieder seinen gewohnten Tätigkeiten widmen. Die Augen werden getrennt voneinander operiert, nicht zusammen.

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