Wie wird ein Untermehmen zur Marke? empathie agentur zu Gast in der FH Würzburg

Veröffentlicht von: empathie agentur
Veröffentlicht am: 18.03.2016 01:16
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) -

Wie wird ein Untermehmen zur Marke?

Um diese Frage zu beantworten trafen sich rund 70 Interessierte in der Hochschule für angewandte Wissenschaften (FHWS).

Der Vizepräsident und Gastgeber Professor Roßkopf begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung höchstpersönlich und nutzte die Möglichkeit seine Hochschule kurz vorzustellen. Dabei erfuhren die Gäste sowohl von der Erweiterung als auch der Sanierung der Gebäude in Schweinfurt. Weiter berichtete er über mehr Internationalisierung einzelner Studiengänge und brachte seiner Hoffnung Ausdruck, gerade in diesem Bereich führende Hochschule in Bayern zu werden. Die Globalisierung erfordere eine Horizonterweiterung und den Blick über nationale Grenzen und darum gebe es auch eine entsprechende Ausbildung.
Schließlich überließ Professor Roßkopf das Rednerpult Fredy Groth von der empathie agentur und Professor Steffen Hillebrecht, Dozent für Medienmanagement an der FHWS.

Sie begrüßten den Vorsitzenden der Deutsch-Irischen Gesellschaft Matthias Fleckenstein, der die Gäste - zumindest medial - auf die grüne Insel Irland entführte. Ein kurzweiliger Film, produziert von Studenten der FHWS, klärte über die seit über 1300 Jahren bestehende Beziehung zwischen Würzburg und Irland auf. Zu dieser Zeit nämlich reiste St.Kilian mit seinen beiden Gefährten Kolonat und Totnan nach Unterfranken, um dort das Evangelium zu verkünden. Die Botschaft fiel auf fruchtbaren Boden und geblieben ist eine tiefe Verbundenheit der Region zu den Missionaren.

Was macht die Marke Irland aus?

Aber Irland ist nicht nur die Heimat der drei sogenannten Frankenapostel, sondern funktioniert auch als Marke. Damit stieg Professor Hillebrecht dann in das Hauptthema des Abends ein. Was macht die Marke Irland aus? Anhand verschiedener Produkte wurden etliche Symbole herausgearbeitet. Die irische Marke steht für Reinheit, Frische, Natur, klassische Werte und einfache, echte Lebensfreude. Fotos und Farben, die den Produkten zugeordnet werden unterstützen das Image. Die Farbe grün ist vorherrschend. Das bekannte Kleeblatt steht für die Natur, die Harfe für Musik und Lebensfreude. Selbst auf den Münzen findet man das außergewöhnliche Musikinstrument eingeprägt.

Professor Hillebrecht zeigte dann mithilfe weiterer Beispiele von bekannten Produkten, wie Markenbildung grundsätzlich funktioniert. Ein Erfolgsfaktor bildet unbedingt die eindeutige Kennzeichnung. So steht die Farbe lila bei Schokoladen für Milka. Das funktioniert so gut, dass nicht nur die lila Kuh, sondern auch ein Elefant mit gleicher Zeichnung des Fells der Marke zugeordnet werden kann.

Dagegen steht das Quadrat als Verpackungsformat eindeutig für den Mitkonkurrenten Ritter Sport. Selbst eine komplett andere aufgedruckte Produktbeschreibung ändert daran nichts: Quadratisch, praktisch, gut ist Ritter Sport Schokolade. Es geht also bei der Markenbildung um:

klare, authentische Kommunikation
wenige, aber einprägsame Merkmale
Erlebnisräume, die zur Marke passen


Zum Thema Erlebnisräume dient die Marke BMW als gutes Anschauungsbeispiel. Kaum eine andere Automarke wirbt so stark mit dem Fahrgefühl. Es geht nicht mehr um die Personenbeförderung von A nach B, sondern den Spaß, den man dabei hat.
Hat es ein Produkt geschafft, ein Merkmal für sich und die eigene Marke zu besetzen, ist ein großer Schritt auf dem Weg zum Erfolg getan.


Besonderheiten bei einer Lokalmarke

Dass das auch bei einem lokalen Unternehmen im Dienstleistungsbereich Personalvermittlung möglich ist, wurde in dem Bericht von Michael Beckhäuser deutlich. Durch den Umzug in neue Räumlichkeiten wurde das bereits bekannte Unternehmen und die Marke Beckhäuser Personal & Lösungen erfolgreich ergänzt und neu positioniert.
Dennoch gibt es einige Besonderheiten bei einer Lokalmarke, die es zu beachten gibt: So kann das lokale Unternehmen seiner Zielgruppe meist keine Überallverfügbarkeit anbieten, sondern lediglich in seinem Einzugsgebiet. Weiter muss die Marke zur Persönlichkeit des Unternehmens passen, da die stimmige Corporate Identity vom Kunden quasi Vorort überprüfbar ist.

Die Marke Beckhäuser Personal & Lösungen steht für ein modernes Unternehmen, in dem sowohl die Führungspersönlichkeiten als auch die Unternehmensphilosophie im Vordergrund stehen. Dabei ist das Vermitteln von Fach- und Führungskräften in Festanstellungen das Kerngeschäft. Zeitarbeitsverhältnisse werden nicht angeboten. Diese Einschränkung trägt mit zum guten Image des Unternehmens bei. Weiter setzt das Unternehmerpaar auf effizientes Handeln nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten. So engagieren sie sich auch sozial, z. B. mit der Gründung der "Stiftung Neue Perspektiven", mit der Michael Beckhäuser Projekte zur sozialen und beruflichen Integration benachteiligter bzw. besonders förderungswürdiger Jugendlicher und Erwachsener beitragen möchte. Alle diese Maßnahmen ergeben ein stimmiges Bild von einem professionellen, aber persönlichen lokalen Unternehmen.

In der anschließenden Talkrunde waren noch einmal alle Redner aufgefordert, ihr Statement über die Bedeutung der neuen Medien für die Markenbildung abzugeben.

Ohne Medien geht gar nichts

Klar wurde, es muss immer ein Medienmix sein, der dem Produkt oder der Dienstleistung sowie der Zielgruppe entspricht. Doch ohne Medien, da war man sich einig, geht gar nichts.

Nach Abschluss des offiziellen Teils wurden die Gäste noch mit irischer Livemusik überrascht und konnten sich zudem mit einem Imbiss und kleinen Whiskeyproben stärken.

Die empathie agentur bedankt sich beim Gastgeber, der FHWS, vertreten durch den Vizepräsidenten Professor Roßkopf, dem Organisator und Referenten Professor Steffen Hillebrecht und den Talkgästen Michael Beckhäuser und Matthias Fleckenstein. Danke auch an Vitali Hofmann vom Fotostudio Koch in Kitzingen für die perfekten Bilder.

Bildquelle: @ Foto Koch

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