Jungbrunnen für die Zähne - Innovatives Verfahren ermöglicht Zahnregeneration von innen

Veröffentlicht von: Praxis Dr. Lingohr & Partner
Veröffentlicht am: 22.03.2016 16:22
Rubrik: Gesundheit & Medizin


Bildquelle_Credentis AG_Schweiz
(Presseportal openBroadcast) - Köln im März 2016. Zähne unterliegen tagtäglich größter Beanspruchung. Mit Ausnahme des Zahnnervs fehlt ihnen jedoch als einziger Teil des Körpers die Fähigkeit, sich selbst zu heilen und neues Gewebe zu bilden, wie etwa Haut oder Knochen dies tun. In der Zahnheilkunde bietet eine innovative Methode nun die Möglichkeit, beschädigte Zähne zu regenerieren, statt nur zu reparieren. Mithilfe dieser neuen Technologie imitieren Fachzahnärzte einen natürlichen Heilungsprozess und bewirken ein Wiederauffüllen poröser und geschädigter Stellen. Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc., Zahnärztin und Oralchirurgin aus Köln und Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Lingohr & Kollegen, wendet das Verfahren bereits erfolgreich an: „Mittels der tiefenwirksamen Mineralisation von Curodont Repair® ist es uns jetzt möglich, Kariesdefekte im Anfangsstadium zu beheben und spätere invasive Therapien zu vermeiden. Gesunde Zähne härten wir von innen und machen sie widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse.“

Hilfe zur Selbsthilfe
Bei der Behandlung dringen kleine intelligente Eiweißmoleküle in den Zahn ein. Hier bauen sie selbstständig eine dreidimensionale Biomatrix auf, die einen Prozess der Mineralisation auslöst. Kalzium und Phosphat aus dem Speichel fügen sich zu Kristallen zusammen und bilden neuen Zahnschmelz. „Solch ein Prozess der Kristallisation entspricht dem biologischen Mineralisierungs-prozess, der im Zahnwachstum abläuft“, weiß Dr. Lingohr und ergänzt: „Natürliche Regeneration von Zahnsubstanz wird somit initiiert und der Zahn heilt sich von innen selbst.“ Nach einer professionellen Reinigung der Zähne trägt die Fachzahnärztin das Serum auf die betreffenden Stellen auf. „Schon nach wenigen Wochen sorgt der Wirkstoff für die natürliche Auffüllung der verloren gegangenen Zahnsubstanz mit neuem Mineral. Solch eine Behandlung verläuft für den Patienten selbstverständlich völlig schmerzfrei“, erläutert Dr. Lingohr.

Bohrer haben ausgedient
Sogar Zahnkaries bekämpfen immer mehr Fachärzte nun erfolgreich, ohne angegriffenes Gewebe aus dem Zahn entfernen zu müssen. Karies, nach wie vor eine der häufigsten Infektionskrankheiten, entsteht durch Erreger im Zahnbelag (Plaque). Dort produzieren die Bakterien eine Säure, die Schmelz und Dentin demineralisieren und einen Prozess der Zahnfäulnis in Gang setzen. Beginnende Karies zeigt sich in weißen Entkalkungsflecken und bräunlichen Schmelzflecken auf den Zähnen. Ohne Behandlung dringt Karies dann bis in das Dentin und schließlich auch zum Zahnnerv vor. Bei herkömmlichen Behandlungsmethoden tragen Bohrer oder Laser betroffene Gewebestellen großflächig ab. Füllungen ersetzen dann die fehlenden Stellen. So bleibt der Zahn zwar erhalten, wird jedoch auch irreparabel beschädigt. Dr. Lingohr erklärt: „Auch Füllungen können herausbrechen und müssen nach einer gewissen Zeit erneuert werden. Nicht selten nimmt hier eine Behandlungsspirale von füllen und bohren seinen Lauf, die häufig mit einer Überkronung oder sogar dem Verlust des Zahnes endet. Durch die neue Methode halten wir die Erkrankung im Frühstadium auf, ohne den Zahn irreversibel schädigen zu müssen.“

Gute Besserung!
Zahnregeneration eignet sich für viele Bereiche der Zahnmedizin. „Wir setzen die Methode häufig gegen erste Kariesanzeichen bei Kindern ein und ersparen ihnen damit den Kontakt mit dem Bohrer“, meint Dr. Lingohr. „Trotz Zahnschäden gestalten wir so die ersten Begegnungen mit dem Zahnarzt ausschließlich positiv. Wir legen viel Wert darauf, dass unsere kleinen Patienten keine Angst vorm Zahnarzt entwickeln, die das weitere Pflegeverhalten im Erwachsenenalter maßgeblich beeinflussen kann. Für bleibende Zähne, besonders auch im Hinblick auf die gesteigerten Ansprüche der Zähne im Alter, eignet sich die Methode zum Schutz vor Zahnschmelzabbau und Porosität. Dr. Lingohr erklärt: „Kleine Risse und Macken, in denen sich Bakterien einlagern können, füllen wir wieder auf. Durch die Stärkung von Zahnschmelz und Dentin erreichen wir zudem eine Desensibilisierung schmerzempfindlicher Zähne. Für rundum gesunde Zähne bleibt eine intensive Zahnpflege jedoch unerlässlich.“ Zur Regeneration des Zahnes reicht eine Anwendung in der Regel aus. Dabei liegen die Kosten bei etwa 70 Euro pro Läsion, was für gesetzlich Versicherte ungefähr der Zuzahlung einer Kunststofffüllung entspricht.

Weitere Informationen unter www.dr-lingohr.de

Pressekontakt:

Praxis Dr. Lingohr & Kollegen
Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc.
Zahnärztin & Oralchirurgin
Bonner Straße 207
50968 Köln
www.dr-lingohr.de
Tel.: 0221-93 45 45 1
Fax: 0221-93 45 57 5

Firmenportrait:

Die Praxis Dr. Lingohr & Partner wurde 2011 gegründet. Das vierköpfige Ärzteteam besteht aus hoch qualifizierten Spezialisten auf ihren jeweiligen Tätigkeitsgebieten. Das gesamte Team der Praxis Dr. Lingohr bietet eine umfassende und professionelle Behandlung sowohl in medizinischer als auch in ästhetischer Hinsicht. Inhaberin Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc. verfügt über die zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte der Implantologie, Parodontologie und Ästhetischen Zahnheilkunde, den Master of Science (MSc.) in Parodontologie und Implantattherapie, Facharzt für Oralchirurgie und das Curriculum Implantologie. Zudem ist sie Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI), der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). In der Praxis spezialisiert sie sich daher auf die Behandlung der Patienten mit Zahnimplantaten, auf oralchirurgische Eingriffe und die Behandlung von Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD). Vor Gründung ihrer eigenen Praxis war Dr. Lingohr bereits in der Privatambulanz am Universitätsklinikum Köln tätig, an dem sie auch ihre Ausbildung zum Facharzt für Oralchirurgie absolvierte. Neben ihrer Tätigkeit in der Praxis schreibt Dr. Lingohr zudem diverse Fachartikel für medizinische Fachzeitschriften, hält regelmäßig Vorträge zu ihren medizinischen Fachgebieten und widmet sich derzeit ihrer zweiten Promotion.

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