Nachgefragt: Warum sauer überhaupt nicht lustig macht

Veröffentlicht von: Fastenzentrum Kirstein
Veröffentlicht am: 23.03.2016 14:08
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Wer übersäuert ist, kämpft erst recht mit der Frühjahrsmüdigkeit!

Wer übersäuert ist, kämpft erst recht mit der Frühjahrsmüdigkeit! Warum dies nicht sein muss und wie Sie schnell und zwischendurch mit einem Detoxtag wieder einen echten Energiekick bekommen können, erfahren Sie von der Expertin.

Gibt es Schlacken wirklich?
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein wissenschaftlich anerkannter Begriff sind "Schlacken" nicht, daher findet er in der Schulmedizin auch so gut wie keine Verwendung. Dort wird ein und dasselbe Phänomen mit "Ablagerungen", "Stoffwechselendprodukten" oder "Ausscheidungen des Stoffwechsels" benannt. Es handelt sich ganz banal um Reste, die der Körper nicht mehr braucht und die er ausscheiden muss. Durch einseitige Ernährung, Alkohol, Nikotin, Medikamente oder auch durch Stress sind die Stoffwechselorgane dauerhaft überlastet. Im Laufe der Zeit schafft es der Körper immer weniger, diese Reste aus diversen Stoffwechselreaktionen tatsächlich auszuscheiden. Die Folge: Der Körper lagert diese Säuren ab. Bevorzugt Fett- und Bindegewebe dienen dann als Deponie für diese unbrauchbaren Verbindungen. Zunächst bleibt es lange Zeit unbemerkt und tut nicht weh. Die anfänglichen, recht unspezifischen Symptome übersehen wir daher leicht oder bringen sie nicht mit einer Übersäuerung des Gewebes in Verbindung: Chronische Müdigkeit, Cellulite, brüchige Haare oder Fingernägel, häufige Kopfschmerzen, später auch Schmerzen und Entzündungen in Gelenken wie z.B. Frozen Shoulder oder Rheuma, können Zeichen einer Übersäuerung sein. Weil die Ablagerungen im Bindegewebe die Transportwege für Nährstoffe und Hormone blockieren, werden Störungen im gesamten Stoffwechselgeschehen hervorgerufen.

Was sind die größten Säurelieferanten?
Als ganz grobe Faustregel kann man sich merken: Tierische Lebensmittel sind Säurebildner, Obst und Gemüse gehören zu den basenbildenden Lebensmitteln. Wer sich überwiegend basisch ernähren möchte, sollte idealerweise 80 Prozent des Essens als Basenbildner verzehren, also Obst und Gemüse aller Art, Sprossen und Mandeln. Innerhalb der Gruppe der Säurebildner wird noch einmal zwischen guten und schlechten unterschieden. Die guten Säurelieferanten bilden beim Verstoffwechseln zwar Säuren, jedoch liefern sie gleichzeitig auch viele wertvolle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe, sodass sie innerhalb einer basenbetonten, gesunden Ernährung die restlichen 20 Prozent ausmachen sollten. Hierzu zählen hauptsächlich Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Ölsaaten wie Kürbiskerne, Leinsaat, Eier und Fisch aus biologischer Haltung. Schlechte Säurebildner, wie z.B. Fleisch oder Käse, sollten im Rahmen einer basischen Ernährung selten verzehrt werden. Auf Zuckerhaltiges, Fertiggerichte, Limonaden etc. sollte der Gesundheit zuliebe verzichtet werden. Sie überfluten den Körper mit Säuren.
Mit einer basenbetonten Ernährung kann der Körper wunderbar entsäuern - es dauert nur länger und hat eine eher milde Wirkung. Wer intensiver entsäuern möchte, führt am besten ein- bis zweimal im Jahr eine einwöchige Fastenkur durch. Wer sich für einen Fastenwanderurlaub entscheidet, legt sogar den Turbo ein, denn durch die regelmäßige Bewegung entsäuert der Körper noch intensiver.

Wie sieht ein optimaler Detox-Tag aus?
An diesem Tag essen und trinken Sie am besten rein basisch, verzichten ganz auf Säurebildner, trinken viel und - genießen in vollen Zügen!
Frühstück:
Grüner Smoothie aus Spinat, Mango, Beeren, Wasser und etwas Zitronensaft.
Oder ein Basisches Müsli aus eingeweichten Chiasamen, Banane und Beeren nach Wahl sowie etwas Erdmandelmehl. Wer möchte, süßt mit Datteln.
Mittags:
Bunter Salat mit Sprossen und Avocadospalten
Abends:
Pellkartoffeln mit Gemüsepfanne
Getränke:
frisches Wasser ohne Kohlensäure
Kräutertees, z.B. Brennnessel- oder Löwenzahntee, Zitronenmelisse oder Ihr Lieblingskräutertee
Entsäuerungsturbo:
ein langer, flotter Spaziergang an der frischen Luft
ein Basenvollbad oder basisches Fußbad zum Ausklang Ihres Detox-Tages

Über Susanne Kirstein
Susanne Kirstein ist Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und hat über 15 Jahre Erfahrung als Programmleiterin in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Fitness in verschiedenen Verlagen.
Sie ist ausgebildete Heilpraktikerin und arbeitet als klassische Homöopathin. Mit diesem Wissen hat sie ein ganzheitliches, homöopathisch begleitetes Fastenkonzept entwickelt und betreibt ihr eigenes Fastenzentrum im Bayerischen Wald. Täglich erfährt sie neu, welche faszinierende Wirkung eine gesunde und genussvolle Ernährung sowie ein stabiles Gleichgewicht zwischen Bewegung und Entschleunigung auf die Gesundheit haben. Außerdem ist sie mehrfache Buchautorin und arbeitet als Dozentin in der Ausbildung von Ernährungsberatern.

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