Cathay Pacific verzeichnet 2015 eine Gewinnsteigerung von 90.5% auf 6 Mrd. HK$ (700,9 Mio. €)

Veröffentlicht von: global communication experts
Veröffentlicht am: 26.03.2016 12:15
Rubrik: Urlaub & Reise


(Presseportal openBroadcast) - Die Cathay Pacific Gruppe verzeichnete einen anteiligen Gewinn von 6,0 Mrd. HK$ (700,9 Mio. €) für 2015. Dem steht ein Gewinn von 3,150 Mrd. HK$ (368,0 Mio. €) in 2014 gegenüber. Der Gewinn pro Aktie liegt bei 152,5 HK Cent gegenüber 80,1 HK Cent im Vorjahr.
Das Konzernergebnis 2015 war besser als das in 2014, wobei das Geschäft von niedrigen Kerosinpreisen profitierte. Die im ersten Halbjahr verzeichnete hohe Sitzauslastung setzte sich im zweiten Halbjahr fort und spiegelte damit die starke Nachfrage im Economy-Segment wider. Die Nachfrage im Premium-Segment war auf manchen Langstrecken nicht so stark wie erwartet. Die Nachfrage im Frachtgeschäft geriet im zweiten Quartal des Jahres unter Druck und blieb in der zweiten Jahreshälfte schwach. Der Beitrag der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften verbesserte sich.
2015 betrug der Umsatz der gesamten Gruppe im Passagiergeschäft 73,047 Mrd. HK$ (8,534 Mrd. €), ein Rückgang von 3,5% im Vergleich zu 2014. Die Kapazität stieg um 5,9% durch die Einführung von neuen Strecken (nach Boston, Düsseldorf, Hiroshima und Zürich) sowie zusätzlichen Frequenzen auf einigen bestehenden Strecken. Die gesamte Auslastung stieg um 2,4 Prozentpunkte auf 85,7%. Starker Wettbewerb, eine erhebliche Reduzierung von Treibstoffzuschlägen, ungünstige Ausschläge bei den Devisenkursen und die Tatsache, dass ein höherer Anteil der Fluggäste Verbindungen über Hong Kong in Anspruch nahm, drückten auf den Ertrag, der um 11,4% auf 59,6 HK Cent zurückging. Die Nachfrage im Economy-Segment war stark. Die Nachfrage im Premium-Segment verbesserte sich auf regionalen Strecken, war jedoch auf einigen Langstrecken nicht so stark wie erwartet.
2015 betrug der Frachtumsatz der gesamten Gruppe 23,122 Mrd. HK$ (2,701 Mrd. €), ein Rückgang von 9,0% im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist hauptsächlich auf eine Reduzierung der Treibstoffzuschläge aufgrund der niedrigeren Kerosinpreise zurückzuführen. Die Kapazität von Cathay Pacific und Dragonair stieg um 5,4%. Die Auslastung sank um 0,1 Prozentpunkte auf 64,2%. Starker Wettbewerb, Überkapazität, ungünstige Ausschläge bei den Devisenkursen und die Reduzierung der Treibstoffzuschläge drückten auf den Ertrag, der um 13,2% auf 1,90 HK$ zurückging. Im ersten Quartal 2015 wurde die Nachfrage durch Arbeitskämpfe in den Häfen an der Westküste der Vereinigten Staaten stark gestützt. Die Gesamtnachfrage war im restlichen Jahr schwach, insbesondere auf den europäischen Strecken.
Die gesamten Treibstoffkosten für Cathay Pacific und Dragonair (vor der Auswirkung der Treibstoffsicherung – fuel hedging) sanken trotz der Kapazitätssteigerungen um 14,561 Mrd. HK$ (1,701 Mrd. €) (oder 37,8%) im Vergleich zu 2014. Ein 40,3%iger Rückgang der Durchschnittspreise wurde teilweise ausgeglichen durch eine 4,3%ige Steigerung des Verbrauchs. Treibstoff bleibt nach wie vor der größte Kostenfaktor der Gruppe und machte 2015 34,0% der gesamten Betriebskosten aus (im Vergleich zu 39,2% in 2014). Verluste der Treibstoffsicherung reduzierten den Vorteil der niedrigeren Kerosinkosten. Nach Berücksichtigung der Hedging-Verluste fielen die Kerosinkosten um 7,331 Mrd. HK$ (856,4 Mio. €) (oder 18,2%) im Vergleich zu 2014.
Die Betriebskosten der gesamten Gruppe – ausgenommen Kerosin – stiegen 2015 um 2,3% im Vergleich zu 2014. Dies lag hauptsächlich an einer Erweiterung der betrieblichen Aktivitäten und einer entsprechenden Erhöhung des Personalbestands. Zudem erhöhten die Überlastung am Hong Kong International Airport und Einschränkungen bei der Flugsicherung im Großraum China die Betriebskosten. Verbesserungen der Produktivität und günstige Entwicklungen bei Wechselkursen sorgten dafür, dass die Steigerung der nicht treibstoffbedingten Kosten hinter der Steigerung der Kapazität zurückblieb. Es gab eine 3,1%ige Reduzierung der nicht treibstoffbedingten Kosten pro ATK (Available Tonne Kilometres).
Der Beitrag von Air China (deren Ergebnisse in das Konzernergebnis drei Monate im Rückstand einbezogen werden) war 2015 erheblich höher als 2014. Diese Verbesserungen lagen hauptsächlich an niedrigen Kerosinpreisen und einer starken Passagiernachfrage. Im August 2015 führte die Abwertung des Renminbi zu beträchtlichen Wechselkursverlusten für Air China. Allerdings wurden die Wechselkursverluste von den Kosteneinsparungen durch niedrige Kerosinkosten mehr als aufgewogen.
Im Jahr 2015 startete Cathay Pacific mit neuen Passagierflügen nach Zürich (im März), nach Boston (im Mai) und nach Düsseldorf (im September), die allesamt guten Anklang fanden. Cathay Pacific wird im Juni 2016 den Passagierverkehr nach Madrid und im September 2016 nach London Gatwick aufnehmen. Dragonair führte Verbindungen nach Haneda in Tokio (im März 2015) und nach Hiroshima (im August 2015) ein. Auf einigen anderen Strecken wurde die Flugfrequenz erhöht. Die Flüge von Cathay Pacific nach Moskau und Doha und die Flüge von Dragonair nach Manila wurden eingestellt. Cathay Pacific führte im März 2015 einen Frachtflug nach Kalkutta ein und erhöhte die Frequenz der Frachtflüge nach Nordamerika und Indien. Frachtnetz und -kapazität wurden der Nachfrage entsprechend angepasst.
2015 wurden an Cathay Pacific sechs Boeing 777-300ER Flugzeuge und drei Airbus A330-300 Flugzeuge ausgeliefert. Die Boeing 777-300ER, die im September 2015 ausgeliefert wurde, war damit zugleich das 53. und letzte Flugzeug dieses Typs für die Flotte. Vier Boeing 747-400 Passagierflugzeuge und vier Airbus A340-300 wurden 2015 ausgemustert. Ein Airbus A340-300 wurde im Februar 2016 ausgemustert und die Ausmusterung der verbleibenden drei Boeing 747-400 der Fluggesellschaft wurde von 2017 auf 2016 vorverlegt. 2013 hatte Cathay Pacific vereinbart, sechs Boeing 747-400F Frachtmaschinen an The Boeing Company zurück zu verkaufen. Zwei dieser Frachtmaschinen wurden schon ausgeliefert und die übrigen vier werden bis Ende 2016 ausgeliefert werden. Am 31. Dezember 2015 hatte die Fluggesellschaft Festbestellungen von 70 neuen Flugzeugen mit einer geplanten Auslieferung bis 2024. Der erste Airbus A350-900XWB soll im Mai 2016 ausgeliefert werden. Zwölf dieser Maschinen sollen 2016 ausgeliefert werden. Der erste von zwei Airbus A350-Simulatoren wurde im Mai 2015 ausgeliefert.
Die Gruppe investiert weiterhin erheblich in ihre Produkte und Marken. Im November 2015 hat Cathay Pacific eine neue Flugzeugbemalung eingeführt. Mit Ausnahme der Boeing 747-400 und Airbus A340-300 Passagiermaschinen, die ausgemustert werden, wurden alle Großraumflugzeuge für Passagiere von Cathay Pacific und Dragonair mit neuen oder aufgearbeiteten Sitzen in allen Klassen versehen. Der neue Airbus A350XWB wird neue Kabinen, Sitze und Unterhaltungssysteme haben. Die Wiedereröffnung der First Class Lounge in „The Pier“ am Hong Kong International Airport fand im Juni 2015 statt. Neue Lounges wurden in Manila im Mai, in Bangkok im Juni, in San Francisco im Oktober und in Taipei im November 2015 eröffnet.
Ausblick
John Slosar, Chairman von Cathay Pacific, sagt: „Das Marktumfeld war 2015 besser als 2014, aber wir wurden mit einigen bedeutsamen Herausforderungen konfrontiert, denen wir uns auch 2016 stellen müssen. Starker Wettbewerb von anderen Fluggesellschaften in der Region, Schwankungen der Wechselkurse und eine schwache Nachfrage im Premium-Segment des Passagiergeschäfts werden Druck auf unseren Ertrag im Passagiergeschäft ausüben. Die Nachfrage im Frachtbereich wird durch Überkapazitäten in der Branche negativ beeinflusst. Die Nachfrage im Passagiergeschäft insgesamt bleibt stark und wir erwarten, von den niedrigen Kerosinpreisen zu profitieren. Wir rechnen damit, dass unsere Tochtergesellschaften und Beteiligungsgesellschaften weiterhin gute Ergebnisse erzielen werden.
Wir sind zuversichtlich, was unseren längerfristigen Erfolg angeht, und wir werden unseren Fluggästen weiterhin dabei helfen, gut zu reisen. Im Januar 2016 kündigten wir an, Dragonair als Cathay Dragon umzufirmieren und somit ein einheitlicheres Reiseerlebnis mit beiden Fluglinien zu gewährleisten. Wir werden weiter in unser Fluggerät, unsere Produkte und in die Entwicklung unseres Streckennetzes investieren. Unsere Finanzlage ist stark. Mit der Unterstützung unseres erstklassigen Teams fühlen wir uns weiterhin verpflichtet, das Luftverkehrsdrehkreuz Hong Kong, welches seit 70 Jahren unsere Heimat ist, zu stärken.“

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