GTÜ-Ratgeber: Jetzt auf Sommerreifen wechseln

Veröffentlicht von: GTÜ
Veröffentlicht am: 29.03.2016 12:40
Rubrik: Logistik & Verkehr


(Presseportal openBroadcast) -

(Mynewsdesk) Qualität ist entscheidend Achten Sie beim Kauf unbedingt auf Qualität, raten die Reifenexperten der GTÜ. Darauf kommt es an: optimales Handling, Bremsweg, Aquaplaning, Seitenführung, Rollwiderstand, Komfort, Geräusch und Verschleiß. Dass sich Qualität auch bei Sommerpneus auszahlt, zeigt der aktuelle GTÜ-Reifentest der Größe 225/45 R 17 (<a href="http://www.gtue.de/produkttests" target="_blank">www.gtue.de/produkttests</a>).

Auf Produktionsdatum achten Lassen Sie sich beim Neukauf Ihrer Sommerreifen keine Ladenhüter andrehen. Ein als neu angebotener Reifen sollte keinesfalls älter als drei Jahre sein. Da Reifen aufgrund chemischer und physikalischer Prozesse auch durch die bloße Lagerung altern, gilt die Regel: je jünger desto besser. Auch der Laie erkennt das an der sogenannten DOT-Nummer, die jeder Reifen an seiner Flanke trägt und dessen vier letzte Ziffern das Produktionsdatum verraten. Steht hier zum Beispiel ?5015?, dann bedeutet dies, dass der Reifen in der 50. Kalenderwoche des Jahres 2015 gefertigt wurde.

Je mehr Profil desto besser Sollen die Reifen vom letzten Sommer montiert werden, muss das Profil ausreichen. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm. Die GTÜ-Experten empfehlen jedoch aus Gründen der Verkehrssicherheit für Sommerreifen wenigstens 3 mm.

Bessere Reifen auf die Hinterachse Bei der Montage darauf achten, dass die Reifen mit dem besseren Profil aus Sicherheitsgründen stets auf der Hinterachse montiert werden. Beim Tausch von hinten nach vorne die Reifen niemals von links nach rechts montieren. So ist gewährleistet, dass sogenannte laufrichtungsgebundende Reifen immer auf der richtigen Seite aufgezogen bleiben. Durch das Tauschen werden die Reifen gleichmäßiger abgenutzt und können bei Bedarf alle vier auf einmal durch neueste Produkte ersetzt werden.

Räder wuchten lassen Neue Reifen werden in der Fachwerkstatt niemals ohne Auswuchten montiert. Die GTÜ empfiehlt diese Maßnahme in regelmäßigen Abständen auch bei gebrauchten Pneus. Denn im Laufe der Zeit können Unwuchten entstehen, etwa beim Überfahren von Bordsteinkanten. Das macht sich schlimmstenfalls durch ein ?flatterndes? Lenkrad oder ungewohnte Fahrzeugvibrationen insbesondere zwischen Tempo 80 und 120 bemerkbar. Es führt aber in der Regel auch zu ungleichmäßigem Reifenabrieb und damit einhergehend höherem Verschleiß an Reifen und Fahrwerk.

Kontrolle ist wichtig Schauen Sie sich Ihre gebrauchten Sommerpneus vor der Montage genau an. Sind Lauffläche und Flanken unverletzt? Unregelmäßig abradierte Reifen deuten auf defekte Stoßdämpfer, eine falsche (aber meist nachjustierbare) Fahrwerksgeometrie, zu niedrigen Fülldruck oder eine Unwucht der Reifen hin.

Mit richtigem Drehmoment anziehen Vergewissern Sie sich, dass bei der Rädermontage die Radschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden (steht in der Betriebsanleitung). Dazu benötigt man neben dem normalen Radkreuz einen Drehmomentschlüssel, der die Kontrolle des Anzugsdrehmoments ermöglicht. Zu wenig ist da genauso schädlich wie zu viel. In beiden Fällen können sich nämlich die Radschrauben lösen. Bei zu stark angezogenen Radschrauben werden unter Umständen die selbstsichernden Materialeigenschaften aus der Verbindung Felge/Radschraube in Mitleidenschaft gezogen.

Korrekter Druck spart Sprit Sorgen Sie unmittelbar nach der Montage für den richtigen Reifenfülldruck (steht in der Betriebsanleitung oder im Tankdeckel respektive im Einstieg der Fahrertür). Prüfen Sie auch den korrekten Luftdruck des Reserverads (sofern vorhanden), damit es im Ernstfall tatsächlich einsatzbereit ist.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Reifen finden Sie im Reifenratgeber der GTÜ. Sicherheitsbewusste Autofahrer können den Ratgeber kostenlos anfordern bei:
GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH
Stichwort: Reifenratgeber
Vor dem Lauch 25 · 70567 Stuttgart

Stuttgart, den 29. März 2016


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