Erdgas gehört zu den günstigen Heizsystemen

Veröffentlicht von: Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. - VBEW
Veröffentlicht am: 04.04.2016 11:48
Rubrik: Umwelt & Energie


(Presseportal openBroadcast) - Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern verweist auf BDEW-Heizkostenvergleich 2016

Leitungsgebundene Energieträger wie Erdgas sind wirtschaftlich attraktiv - das ist ein Ergebnis des "Heizkostenvergleichs Neubau 2016", den der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. herausgegeben hat. Er bietet laut Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern vor allem Bauherren eine erste Orientierung. "Aber grundsätzliche Aussagen seien auch für die Besitzer von Altbauten hilfreich", so Stephan Pröschold, Sprecher des Zusammenschlusses von rund 20 regionalen Energieversorgern.
Gerade jetzt zum Ende der Heizsaison denken viele Hausbesitzer daran, ihre Anlage zu erneuern. Zudem wird nun wieder überall gebaut und dabei ist die Entscheidung in Sachen Heizsystem eine der wichtigsten. Ob Sanierung oder Neubau: Der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern empfiehlt, sich in jedem Fall ausführlich zu informieren, bevor die Würfel für eine der vielen möglichen Lösungen fallen. Der vom BDEW beauftragte Vergleich ist laut Pröschold dazu geeignet, sich rasch einen Überblick zu verschaffen. Dazu würden zum einen die verständlichen Formulierungen und zum anderen die übersichtlichen Grafiken beitragen. Erarbeitet wurde das Gutachten vom Dresdener Institut für Technische Gebäudeausrüstung.

51 Systeme unter der Lupe
Unter die Lupe genommen wurden 51 gängige Systeme für die Beheizung, Lüftung und Trinkwassererwärmung. Zudem hat der BDEW fünf Gebäudevarianten unterschieden: ein typisches Einfamilienhaus mit Mindestwärmeschutz nach der Energieeinsparverordnung (EnEV), mit typischem baulichem Wärmeschutz und mit Wärmeschutz nach den KfW-Anforderungen für ein KfW-Effizienhaus 55 sowie ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen mit EnEV-Mindestwärmeschutz und mit typischem baulichen Wärmeschutz. Beispielrechnungen erlauben es, nicht nur die jährlichen Energiekosten, sondern auch die Anschaffungs- und Wartungskosten zu vergleichen.

"Das Gutachten liefert die Zahlen, welche die Beliebtheit von Erdgas zum Heizen begründen", sagt Pröschold. Und tatsächlich gehört Erdgas laut BDEW zu den günstigen Systemen. In der Form von Brennwerttechnik und in Kombination mit Solarthermie sei es eine wirtschaftliche Lösung für den Neubau. Untersucht wurden aber auch innovative Erdgas-Varianten wie Brennstoffzellen und Gaswärmepumpen. Die mit Strom betriebene Wärmepumpe hat nach Angaben des BDEW zu den anderen Systemen wirtschaftlich aufgeschlossen. Insbesondere bei sehr guter Wärmedämmung ist sie eine attraktive Möglichkeit für die Beheizung. Ebenfalls wirtschaftlich konkurrenzfähig sind übliche Fernwärme-Systeme mit einem Primärenergiefaktor von 0,7, die zudem die neuen primärenergetischen Anforderungen erfüllen.

Neben den ökonomischen Aspekten zählen aber auch rechtliche, denn heute müssen neue Gebäude unter anderem den zum 1. Januar 2016 verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung genügen. Mit Erdgas-Brennwerttechnik, elektrischen Wärmepumpen und Fernwärme ist dies kein Problem. Auch die Bedingungen für ein KfW-Effizienzhaus 55 sind damit erfüllbar. "Vielen Menschen haben zudem nicht nur das Gesetz im Kopf, sie wollen auch umwelt- und klimaschonend heizen", sagt Pröschold. Erdgas-Heizungen seien da wegen ihres hohen Wirkungsgrads sowie geringer CO2- und Schadstoffemissionen eine gute Wahl.

Energieversorger hinzuziehen
Der BDEW empfiehlt, bei der Auswahl des Heizsystems die enge Abstimmung mit dem regionalen Energieversorger zu suchen, um für den individuellen Fall die effizienteste Lösung zu finden. Wer sich für die Details des Heizkostenvergleichs Neubau 2016 interessiert, kann diesen über www.bdew.de - Menüpunkte "Energie", "Erdgas", "Erdgasanwendungen" - runterladen oder in gedruckter Form für 20,21 Euro bestellen.


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Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de.
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