Werkschau des Düsseldorfer Künstlers Wolfgang Freitag / Im Lauf der Jahre

Veröffentlicht von: RUDAT PR Büro für Pressearbeit
Veröffentlicht am: 04.04.2016 14:04
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


Bild 7, aus dem Zyklus „May Day“ (Sarajewo, Bosnienkrieg), Maler: Wolfgang Freitag
(Presseportal openBroadcast) - Düsseldorf/Wegberg, 04. April 2016. Anfang dieses Jahres ist der Düsseldorfer Maler Wolfgang Freitag 80 Jahre alt geworden. Anlass genug für eine Werkschau des schaffensreichen und seit Jahrzehnten bundesweit ausstellenden Malers und Grafikers, der an zahlreichen internationalen Grafik- und Plakatausstellungen in Berlin, Bonn, Budapest, Fort Collins, Lahti, Moskau, Warschau teilnahm.
In ihrer aktuellen Ausstellung „IM LAUF DER JAHRE“ zeigt die Galerie Wortmann jetzt einen Ausschnitt des breiten Spektrums seiner Arbeit. Zu sehen sind über 50 Exponate „nur“ aus den letzten 25 Jahren – klein- und großformatige Bilder, Triptychons, aber auch Werkmappen.
Seit 1974 bis heute arbeitet Wolfgang Freitag in jenem einst als „Ruinenatelier“ bezeichneten Atelierhaus auf der Gladbacher Straße 69 in Düsseldorf-Unterbilk, wo ab 1957 Mitglieder der Gruppe Zero um Otto Piene und Heinz Mack ihre berüchtigten „Abendausstellungen“ abhielten. Freitags kritisch-phantasievoller Blick auf die Welt wurde jedoch schon viel früher geformt. Als Sohn eines bekennenden Kommunisten, dem es gelang, die Gewaltherrschaft der Nazizeit zu überleben, kam er 1936 im hessischen Langen zur Welt und begann bereits zu malen, bevor er von 1953 bis 1958 sein Grafikstudium an der Werkkunstschule Offenbach absolvierte. Als Maler setzt er sich seither immer wieder in diversen Zyklen mit gesellschaftlichen Missständen oder Katastrophen auseinander wie in „May Day“, einem Bilderzyklus zum serbischen Belagerungskrieg auf die Zivilbevölkerung Sarajewos (1992-1996) oder im Zyklus „Blind Windows“, wo er den paradoxen Anblick „blinder“ Fenster in Häusern der marokkanischen Hafenstadt Essouira verarbeitet, durch deren Scheiben man weder hinein noch hinaus schauen kann, was zugleich die Situation der vom öffentlichen Leben ausgeschlossenen Frauen in Nordafrika aufzeigt.
Wolfgang Freitag ist ein politischer Kopf, aber kein politischer Künstler. Die Ästhetik seiner Bildsprache kennt keine platte Anklage. Sie ist vielmehr komplex, teils abstrakt, teils plakativ. Freitag vertraut als grafisch geschulter Maler auf die Wirkung von Linie und Farbfläche. Doch wer es will, kann darin fast immer die Kategorie der Verantwortung erkennen.

Die aktuelle Ausstellungseröffnung der Werkschau „IM LAUF DER JAHRE“ mit Arbeiten von Wolfgang Freitag ist zu sehen am
Samstag, 09. April 2016, 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am Sonntag, den 10. April, 12 Uhr – 18 Uhr. Eintritt frei.
Beethovenstraße 35, 41844 Wegberg (Dahlheim-Rödgen).
Kontakt: Tel. +49(0)2436 3828908 oder info@galerie-wortmann.de


Das Konzept der Galerie Wortmann

Bei vielen Menschen, die nur selten oder gar nicht Museen oder Galerien aufsuchen, um zeitgenössische Kunst anzusehen, lässt sich dennoch ein echtes Interesse an Gegenwartskunst feststellen. Nur sind es heute andere Wege, vor allem das Internet, über die sich diese unterschiedlich motivierten Kunstinteressenten von Kunst erreichen lassen. Einen alternativen anschaulicheren Weg bietet ihnen die Galerie Wortmann, die das Konzept verfolgt, zeitgenössische Kunst durch wechselnde Ausstellungen im privaten Umfeld erlebbar zu machen. „Dort, wo ein privater, nicht institutioneller Käufer sein erworbenes Kunstwerk später aufhängt oder aufstellt – zu Hause nämlich –, vermitteln wir ihm auch den Erstkontakt damit. So ist die Wirkung eines Objektes oder Gemäldes für den Ausstellungsbesucher bereits teilweise in seine Privaträume übertragbar.“, erläutert Michael Diehl sein Konzept. Seine Galerie Wortmann befindet sich in seinem privaten Wohnhaus, das er regelmäßig zu Ausstellungen nutzt. Die nur temporär anzuschauenden Exponate fügen sich dennoch ganz selbstverständlich „anfassbar“ zwischen Wohnzimmer und Wohnküche ein, als hätten sie sich schon immer dort befunden, statt in offiziellen Kunsträumen ihre Distanz zum ehrfürchtigen Betrachter zu wahren.
Anstelle der üblichen Ansprachen mit kunsthistorischer Einordnung durch Kunstexperten gibt es die Möglichkeit, zwanglos mit dem Künstler bei Sekt, Kaffee und Essbarem ins Gespräch zu kommen. Wer ein Objekt oder Bild erstehen will, kann dies direkt vor Ort festmachen oder aber das Objekt seiner Begierde in der anschließenden virtuellen Ausstellung im Internetshop auf www.Galerie-Wortmann.de kaufen.




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