Diabetes in Online-Diskussionen: Medikamente und Ernährung nehmen 34% der Gesprächsthemen ein, Sport und Bewegung nur 4,8%

Veröffentlicht von: RealWire
Veröffentlicht am: 07.04.2016 14:57
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - • Neueste Zahlen und Daten aus dem „European e-patient Report 2015“ zeigen das Verhältnis verschiedener Themenschwerpunkte zu Krankheiten in Online-Diskussionen auf. Die Studie umfasst eine ausführliche Analyse verschiedener Krankheitsbilder innerhalb Online-Diskussionen und welche Auswirkungen das Zusammenleben mit dieser Krankheit auf den Alltag eines Patienten hat.
• Hierunter ergab sich, dass „Sport und Bewegung“, einer der wesentlichen Faktoren bei der Diabetes-Kontrolle zusammen mit der Medikamenteneinnahme und Ernährung, eine weitaus geringere Rolle beim Gesprächsaustausch über diese Krankheit spielt.

Berlin (Deutschland) | Madrid (Spanien), 7. April 2016: Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat den 7.April zum Weltgesundheitstag ernannt und macht den Diabetes zum Thema des Tages. Anlässlich dieser Veranstaltung ermöglicht die Online-Patienten-Plattform Menschen Die (www.menschendie.de) einen ersten Einblick in die neuesten Daten der ersten Ausgabe des „European e-patient Report 2015“ mit Bezug auf das Krankheitsbild Diabetes.

Bei dem „European e-patient Report 2015“ handelt es sich um eine Jahresstudie, welche die Interaktionen sowie anonymen Kommentare von den registrierten Nutzern auf der europäischen Plattform analysiert. Diese Studie zeigt mit Hilfe der Nutzer-Interaktionen, die Auswirkungen, die eine Krankheit auf den Patienten und seinem Umfeld sowie dem Alltag hat; ein wertvoller Einblick, der häufig bei der ärztlichen und medizinischen Pflege zu Hause oder im Krankenhaus übersehen wird.

Laut Angaben der IDF (International Diabetes Federation) leben derzeit mehr als 415 Millionen Menschen mit Diabetes leben und weitere 316 Millionen Menschen leiden unter einer gestörten Glukosetoleranz (ein Zustand, der zu einem höheren Risiko von Diabetes führen kann). Ein Blick in die Zukunft verspricht auch keine große Besserung: Es wird vorausgesagt, dass bis zum Jahr 2040 voraussichtlich 642 Millionen Menschen mit Diabetes leben werden[1].

Die soziale Dimension: Die Krankheit außerhalb der Arztpraxis
Auch Präventionskampagnen weisen auf die große Bedeutung einer gesunden Diät und regelmäßigen Bewegung, sowie auch medizinische Innovationen und eine verbesserte Diabetes-Pflege hin. Allerdings besitzt der Diabetes auch einen Aspekt, der oftmals übersehen wird, und doch eine große Rolle spielt: die Auswirkung auf das soziale Leben und den Alltag des Patienten.

Was genau bedrückt die Menschen, die in Europa mit Diabetes leben? Dank einer ausführlichen Analyse der zahlreichen Interaktionen, Kommentare und Interessen der Nutzer auf der Diabetes-Plattform, hat Menschen Die viel über die Hauptanliegen eines Patienten mit Diabetes gelernt und versteht, welche Rolle diese Krankheit in ihrem Alltag wirklich spielt. Der „European e-patient Report 2015“ wird in wenigen Wochen online erhältlich sein und lässt Interessierte tief in das soziale Leben eines Menschen mit einer Krankheit blicken.

Die Studie zeigt, dass 50,1% der Diskussionen auf der Diabetes-Plattform hauptsächlich Themengebiete wie Medikamente (17,4%), Ernährung und Lebensmittel (16,1%) und Symptome (15,9%) betreffen. Anhand dieser Analyse hat sich ebenso herausgestellt, dass letzteres (Symptome) bei Menschen mit Diabetes große Sorgen bei Gesprächen über mögliche Komplikationen der Krankheit, wie zum Beispiel das Glaukom oder das diabetische Fußsyndrom bereiten.

Des Weiteren weisen sich auch relevante Kommentare und Fragen zum Thema Diabetes-Diagnose (15,1%) auf.

Die Studie zeigt aber auch, dass nur 4,8% der Nutzer sich dem Thema „Sport und Bewegung“ bei Diabetes widmen; ein Thema, das gerade bei der Behandlung und Kontrolle von Diabetes eine große Rolle spielt (auch bei Präventionskampagnen). Eine ähnlich niedrige Prozentzahl wurde auch in Gesprächsthemen über nicht-pharmakologische Behandlungen (4,3%) analysiert. Hier zeigt sich, dass nur sehr wenige Menschen mit Diabetes alternative bzw. ergänzende Therapiemöglichkeiten bei der Diabetes-Behandlung in Betracht ziehen.

„Wir haben festgestellt, dass ein anonymes, sicheres und vertrauliches Umfeld, wie unseres, Menschen dazu bewegt, weitaus offener über ein so privates und persönliches Thema wie ihre Krankheit umzugehen”, so Tomás García, Geschäftsführer des Unternehmens People Who Global in Spanien. „Die Zahlen, die in unserem „European e-patient Report 2015“ zur Verfügung gestellt werden geben uns einen tiefen Einblick in den Alltag eines Patienten. Diese Daten wurden bisher noch nie in solch einer Form bereitgestellt und sind von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, den Patienten zu verstehen und ihm dazu zu befähigen, eine aktive Rolle in der Behandlung seiner Krankheit zu spielen. In anderen Worten, der Patient wird bei uns zum e-Patienten.

Zuletzt zeigt die Studie, dass nur 3,5% der Plattform-Diskussionen sich dem sozialen Leben eines Patienten widmen und nur 3,3% psychologische Aspekte rund um Diabetes betreffen. Wie zuvor erwähnt ist Diabetes ein weltweites Problem und die veröffentlichten Zahlen der WHO zeigen, dass sich diese Krankheit in unserer Gesellschaft „normalisiert“ hat – eine wichtige Entwicklung, welche das Bewusstsein über Risiken bei Diabetes in unserer Gesellschaft komplizieren könnte, sollte wir jetzt nicht aktiv werden.

Weitere Informationen über Menschen Die unter: https://www.menschendie.de/uber-uns/media

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