Mehr Lernen, weniger Fluktuation

Veröffentlicht von: Saba Software GmbH
Veröffentlicht am: 11.04.2016 12:56
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


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Die Mitarbeiterfluktuation ist ein besonders kostspieliger Aspekt der Veränderungen, die sich unmittelbar auf die Unternehmensbilanz auswirken. Welche Art des Lernens könnte Abhilfe schaffen? Die folgenden drei Fallstudien aus dem Kundenstamm von Saba bieten Personalleitern aufschlussreiche Einblicke.

Die Mitarbeiterfluktuation stellt für nahezu jedes Unternehmen ein kostspieliges Problem dar. Wenn ein Mitarbeiter ausscheidet, müssen die anderen Mitarbeiter nicht nur dessen Arbeit übernehmen, sondern auch Zeit für die Suche nach und Einarbeitung von Nachfolgern aufwenden. Bis der neue Mitarbeiter den alten dann wirklich ganz ersetzt, können Monate vergehen. Der US-amerikanische Fachverband der Personalleiter (Society for Human Resources Management, SHRM) beziffert die Kosten für das Ersetzen eines Mitarbeiters auf 90 bis 200 % des Jahresgehalts [SHRM. " Guide to analyzing and Managing Employee Turnover (https://www.shrm.org/about/foundation/research/documents/retaining%20talent-%20final.pdf)." Seite 3]. Unsere Studien ergeben, dass Mitarbeiter der Entwicklung einen höheren Stellenwert einräumen als einer Gehaltserhöhung [Harris Poll für Saba. " Saba Retention and Leadership Survey (https://www.saba.com/us/dynamic-landing/resource/go/research-study-is-your-workforce-gone-with-the-wind/)." März 2015.]. Welche Art des Lernens könnte Abhilfe schaffen? Aus dem Kundenstamm von Saba gibt es gleich drei aufschlussreiche Fallstudien:

Ordnungsgemäßes Onboarding: Der Aberdeen Group zufolge entscheiden 86 Prozent der neuen Mitarbeiter innerhalb der ersten sechs Monate, ob sie bei einem Unternehmen bleiben. Ein gut strukturiertes Onboarding-Programm erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass neue Mitarbeiter drei Jahre oder länger bleiben, um 69 Prozent.[Willyerd, Karie, Harvard Business Review. " Social Tools can Improve Employee Onboarding (https://hbr.org/2012/12/social-tools-can-improve-e)."]. Onboarding ist eine Kombination aus Verwaltungsaufgaben, formellen Schulungen und Social Learning. Wenn Sie die Mitarbeiterbindung fördern möchten, sollten Sie die Verwaltungsaufgaben möglichst schnell abhaken und das Lernen in den Mittelpunkt stellen. Ein Beispiel für erfolgreiches Onboarding ist die schnelle und erfolgreiche Erweiterung der Belegschaft bei der Marketing-Agentur Rescue Social (https://www.saba.com/us/customer-success/rescue-scg/).

Schulen Sie Vorgesetzte im Coaching: Zum Vorgesetzten werden Menschen befördert, die gute Arbeit leisten. In ihrer neuen Rolle müssen sie allerdings lernen, die Arbeit an das Team zu delegieren. Manche Vorgesetzte haben einen siebten Sinn für diese Aufgabe, doch die meisten benötigen Anleitung und Übung, um zu lernen, wie man Vertrauen schafft, zuhört und sinnvoll Anerkennung und Feedback gibt. Die Schulung im Coaching erfordert keinen großen Zeit- und Geldaufwand.

Als eine große Tranche an Mitarbeitern das Rentenalter erreichte,überarbeitet die Stadtverwaltung Houston (https://www.saba.com/us/customer-success/city-of-houston/) den Leistungsmanagement-Prozess. Das neue Konzept heißt HEAR. Die Abkürzung steht für "Houston Employee Assessment and Review", doch aussagekräftiger ist ihre Übersetzung: HEAR steht für Zuhören, eine der Erfolgsgrundlagen des Programms. Vorgesetzte werden darin geschult, ihren Teams zuzuhören und sie zu coachen. HEAR verbessert nicht nur die Einstellung und Leistung der Mitarbeiter, sondern trägt auch zu einer positiven Kultur in der Kommunalverwaltung bei. Das Programm hat inzwischen eine Reihe von Ablegern in anderen Kommunen, darunter auch CLEAR in Los Angeles County.

Ermöglichen Sie eigenständige Entwicklung: Viele Ihre Mitarbeiter möchten ihre Fähigkeiten erweitern und investieren dazu häufig ihre eigene Zeit. Wie fördert Ihr Unternehmen dieses Engagement? Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig und reichen von internen Social-Media-Gruppen, in denen Mitarbeiter Inhalte abrufen, diskutieren und freigeben können, bis zum Lernkatalog, der formelles und informelles Lernen umfasst.

Jazz Pharmaceuticals hat beträchtliche Ressourcen in bedarfsorientiertes Lernen investiert. Das On-Demand-Programm umfasst sowohl unternehmensintern entwickelte als auch eingekaufte Inhalte wie z. B. getAbstract. Das Unternehmen ist vorwiegend durch Akquisitionen gewachsen, daher kommt der schnellen Einarbeitung neuer Mitarbeiter besondere Bedeutung zu. Die Schulung dient jedoch nicht nur dem Wissenstransfer, sondern fördert auch die Mitarbeiterbindung. Bei Unternehmensübernahmen beträgt der Anteil der freiwillig ausscheidenden Mitarbeiter häufig das Doppelte oder Dreifache des Branchendurchschnitts. Bei Jazz Pharma liegt die Abwanderungsrate beim oder sogar unter dem Branchendurchschnitt, und den Grund dafür sieht CLO Erik Fink in der ausgeprägten Lernkultur und dem umfangreichen Katalog der On-Demand-Lernangebote (https://www.saba.com/us/dynamic-landing/resource/go/webinar-replay-jazz-pharmaceuticals-2014-06-01/).

Nicht nur im Hinblick auf Onboarding, Coaching und eigenständiges Lernen fördert eine solide Lernkultur das Engagement und die Mitarbeiterbindung. Wichtig ist, dass Mitarbeiter ihre Fähigkeiten in ihrer Laufbahn entwickeln und entfalten können. Dazu müssen Sie Entwicklungsmöglichkeiten nicht nur bereitstellen, sondern die Mitarbeiter auch von diesen Angeboten in Kenntnis setzen.

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