Seminar zu Toleranzdesign – Bemaßung, Form- und Lagetolerierung nach neuer Normung

Veröffentlicht von: Haus der Technik e.V.
Veröffentlicht am: 18.04.2016 10:20
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Weiterbildung im Haus der Technik Essen am 08. und 09. Juni 2016 zu Form- und Lagetolerierung: Toleranzarten - Tolerierungsgrundsätze - Toleranzverknüpfungen - Maßkettentheorie - praktische Anwendungen


Toleranzen - ein ungeliebtes aber notwendiges Übel für viele Konstrukteure. Sie spielen aber in der Herstellung von Bauteilen und der Montage zu Baugruppen eine maßgebliche Rolle, weil sie Funktionalität und die Kosten maßgeblich beeinflussen. Auch die höheren Anforderungen an die Qualität rückt die Toleranzen in den Mittelpunkt. Hierüber sind Montagesicherheit, Spiel/Verschleiß, Zuverlässigkeit, Lebensdauer und somit das Unternehmensimage definiert.
Die Kenntnisse der Ingenieure über Längenbemaßung, Tolerierungsgrundsätze, F+L-Toleranzen Maßkettenberechnungen und messtechnische Nachweise über die Koordinatenmesstechnik sind hingegen oft nicht tief genug gefestigt. So wird nicht immer eine funktionsgerechte und wirtschaftliche Bauteilbeschreibung gewährleistet. Mit einer zweckgerechten Tolerierung, u.zw. in der Größe, Art und Bezug, können erfahrungsgemäß bis zu 10 % an Fertigungs- und Montagekosten eingespart werden. In den QM-Regelwerken (z.B. ISO 9000) wird über die Produktspezifizierung der Längenbemaßung und den F+L`s eine große Bedeutung bei bemessen. Viele Unternehmen haben mittlerweile GD&T- Stabsbereiche (Geometric Dimensioning and Tolerancing )eingeführt, weil sie erkannt haben, dass die meisten Anlauf-, Herstell- und Montageprobleme ihre Ursache in einer falschen Tolerierung haben. Intention der Veranstaltung ist es daher allen interessierten Fachverantwortlichen die notwendigen Grundlagen zu vermitteln.
Prof. em. Dr. Bernd Klein, einer unserer versiertesten Referenten und gut informiert in den Themen der Entwicklung in der Weiterbildung erläutert in dem Seminar „Toleranzdesign“ in Essen am 08. und 09. Juni 2016 verschiedene Aspekte der Tolerierungsgrundsätze und insbesondere deren Neuerungen und Normänderungen. Nach der Weiterbildung sind die Teilnehmer für den praktischen Alltag gewappnet und können mit den gewonnenen Erkenntnissen in der Praxis bei allen Tolerierungsaufgaben bestehen. Die Teilnehmer erhalten ein ausführliches Manuskript zu allen Seminaren. Durch zahlreiche Fallstudien wird das theoretische Wissen ergänzt. Professor Klein vermittelt alle notwendigen Grundlagen und Fertigkeiten, um Toleranzgrundsätze zu nutzen, Tolerierungsangaben zu interpretieren sowie richtige Toleranzen (nach DIN,ISO) zu wählen und Baugruppen abzustimmen.

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.- Ing.- Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:
http://www.hdt-essen.de/W-H110-06-122-6

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1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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