Heizöl als lagerfähige Prozesswärme-Energie

Veröffentlicht von: Supress
Veröffentlicht am: 18.04.2016 10:56
Rubrik: Umwelt & Energie


(Presseportal openBroadcast) - Additive beeinflussen die Alterungsstabilität

sup.- Brennstoffbeschaffung ohne zeitlichen Druck: Große Lagerkapazitäten für die Wärme-Energie erweitern die Spielräume bei der Bestell-Terminierung. Diese Flexibilität verschafft Gewerbebetrieben, die zum Heizen oder zur Erzeugung von Prozesswärme Heizöl nutzen, ein beträchtliches Einspar-Potenzial. Je länger die Reserven im Einzelfall reichen, desto besser kann der Zeitpunkt zur Nachbefüllung der Tanks auf den Verlauf der Energiepreisentwicklung abgestimmt werden. Allerdings setzt dieses Vorgehen voraus, dass es während der Dauer der Lagerung nicht zu leistungsmindernden Qualitätseinbußen bei den Heizölvorräten kommen kann. Dieses Risiko besteht, weil Heizöl wie andere Energieträger einem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Fließ- und Verbrennungseigenschaften führen. Und wo beispielsweise als Folge von Energiemanagement und energetischen Sanierungen der Verbrauch sinkt, dort verlängern sich die Lagerphasen in den Tanks zusätzlich.

Deshalb sollte beim Einkauf von Heizöl grundsätzlich darauf geachtet werden, dass die qualitative Beschaffenheit einer zu erwartenden Verweildauer im Tank gerecht wird. Geeignet sind modifizierte Premium-Varianten, die durch spezielle Additive eine höhere Alterungsstabilität aufweisen. So gibt es Zusätze mit keimtötender Wirkung, die die Ausbreitung von Mikroorganismen verhindern. Andere Beigaben schützen z. B. vor den negativen Einflüssen von Luftsauerstoff oder Metallionen auf die Lagerfähigkeit des Öls. Meistens werden diese Additive erst während der Tankbefüllung über eine Dosiervorrichtung am Lieferfahrzeug beigemischt. Deshalb ist es möglich, ein individuell auf den jeweiligen Bedarf abgestimmtes Dosierpaket zusammenzustellen. Da der Brennstoffkunde aber keine Möglichkeit hat, die Genauigkeit dieses Mischungsverhältnisses zu überprüfen, sollte er hierzu die Kontroll-Mechanismen einer anerkannten Qualitätskennzeichnung nutzen: Das RAL-Gütezeichen Energiehandel (http://www.guetezeichen-energiehandel.de) wird an Brennstofflieferanten verliehen, die sich regelmäßigen Überprüfungen durch Sachverständige unterziehen. Die Produktgüte sämtlicher angebotener Brennstoffsorten wird dabei ebenso begutachtet wie die Funktionsfähigkeit der Liefertechnik. Technische Störungen oder Abweichungen bei Dosiervorrichtungen und Mengenzählern lassen die strengen Prüfbestimmungen nicht zu. Alle Energiehändler mit Gütezeichen können bundesweit unter www.guetezeichen-energiehandel.de abgerufen werden. Da zu den kontrollierten Kriterien auch die Beratungskompetenz der Mitarbeiter zählt, kann mit ihrer Hilfe problemlos die optimal passende Additivierung für jede Brennstoffbevorratung ermittelt werden.

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